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Ministerium für Energie­wende, Klimaschutz, Umwelt und Natur : Thema: Ministerien & Behörden

Tobias Goldschmidt

Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur

Deutsch-dänische Zusammenarbeit bei der Energiewende stärken


Energiewendestaatssekretär Joschka Knuth und Dänemark-Beauftragter des Landesregierung Johannes Callsen zu Besuch in Dänemark

Letzte Aktualisierung: 20.10.2023

KIEL/ ESBJERG. Der dänische Hafen Esbjerg ist bereits heute einer der wichtigsten Energiehäfen auch für Deutschland. In den kommenden Jahren wird dieser Zusammenarbeit besonders durch den Ausbau der Offshore-Windenergie und dem Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur eine noch bedeutendere Rolle zukommen. Energiewendestaatssekretär Joschka Knuth und der Dänemark-Beauftragte der Landesregierung Johannes Callsen waren diese Woche in Esbjerg zu Besuch, um sich über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Energiebereich auszutauschen.

"Sowohl Schleswig-Holstein als auch Dänemark sind Gunstregionen für die Energiewende. Diese Standortvorteile wollen wir durch den Aufbau und die Stärkung grenzüberschreitender Infrastruktur weiter ausbauen. Schleswig-Holstein leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Wasserstoffhochlauf in ganz Deutschland“, berichtet Joschka Knuth nach seinem Besuch.

Der Dänemark-Beauftrage der Landesregierung Johannes Callsen ergänzt: "Wir wollen in der deutsch-dänischen Zusammenarbeit gemeinsam die Chancen grüner Energien nutzen. Dänemark ist schon heute ein wichtiger Handelspartner für grünen Strom. Diese Zusammenarbeit gilt es auch für andere grüne Energieträger auszubauen.“

Besondere Chancen wurden in den Gesprächen in Esbjerg in der Kooperation bei Wasserstoff gesehen. Dänemark spielt für Deutschland eine überragende Rolle als Produktionsstandort für Wasserstoff. Esbjerg ist Ausgangspunkt von Hyperlink III, einer grenzüberschreitenden Pipeline-Verbindung für Wasserstoff, die in den Großraum Hamburg reichen soll und von dort an das bundesdeutsche Netz anschließt. Die Bundesregierung und Dänemark hatten hierzu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. „Diese Leitung ist Teil des bundesweiten Wasserstoffkernnetzes und bringt Produzenten in Dänemark und Abnehmer in Deutschland zusammen“, so Joschka Knuth.

Der Hafen von Esbjerg wird durch erhebliche Investitionen seine Leistungsfähigkeit als führender dänischer Hafen für Offshore-Windenergie noch einmal steigern. Bei dem Besuch der schleswig-holsteinischen Delegation bekundete der Hafen zudem Interesse an der Zusammenarbeit mit Häfen in Schleswig-Holstein.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Matthias Kissing, Martina Gremler, Jonas Hippel | Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@mekun.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mekun.schleswig-holstein.de

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