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Pflege - Rat und Hilfe

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Hausnotruf

Damit Sie sich zu Hause rund um die Uhr sicher fühlen können, gibt es die Möglichkeit, einen Hausnotrufservice zu beauftragen. Für einen Hausnotruf sind keine Umbauten erforderlich. Der Service funktioniert meist so, dass bei Ihnen zu Hause über das Telefonnetz ein Hausnotrufgerät installiert wird.

Zusätzlich tragen Sie ein unauffälliges Gerät beispielsweise in Form eines Armbands oder einer Kette mit einem Notrufknopf bei sich.

Mit diesem Knopf können Sie in einer Notsituation den Hausnotruf auslösen, beispielsweise wenn Sie in der Wohnung hingefallen sind und nicht selbst wieder aufstehen können. Ist der Hausnotruf ausgelöst, werden Hilfsmaßnahmen eingeleitet und jemand zu Ihnen nach Hause geschickt. Damit die Hilfe richtig organisiert werden kann, fragt der Hausnotrufanbieter bei Vertragsabschluss die wichtigsten Informationen zu Ihrer Versorgungssituation ab, etwa wie der Zugang zur Wohnung ist, welche Krankheiten oder körperlichen Beeinträchtigungen Sie haben, welche Medikamente Sie regelmäßig nehmen müssen und wer im Akutfall verständigt werden soll.

Angebote für den Hausnotrufservice gibt es viele, beispielsweise auch von Pflegediensten. Am besten lassen Sie sich bei Ihrem Pflegestützpunkt oder Ihrer Pflegekasse beraten. Fragen Sie auch mal bei Freunden oder Nachbarn nach, wer schon Erfahrungen mit einem Hausnotrufanbieter hat.

Übrigens: Wenn Sie einen Pflegegrad haben, wird gegebenenfalls ein Teil der Kosten erstattet. Fragen Sie bei Ihrer Pflegekasse nach.

Hilfen für Angehörige 

Sie haben die Pflege eines Angehörigen übernommen? Hierfür gibt es Unterstützung.

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, einen Angehörigen bei sich zu Hause oder in dessen vier Wänden zu pflegen, können Sie vielfältige Unterstützung erhalten. Denn Pflege ist eine anspruchsvolle und anstrengende Aufgabe.

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Kurzzeitpflege

Eine andere Möglichkeit ist die kurzfristige Pflege in einer stationären Pflegeeinrichtung. Kurzzeitpflege hilft beispielsweise in Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche Pflege nicht möglich ist. Kurzzeitpflege kann auch eine Lösung sein, wenn beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt ein Pflegebedarf auftritt und Sie die Pflege erst noch organisieren müssen.

Sie erhalten dafür bis zu acht Wochen im Jahr.

Die Pflegekassen übernehmen einen Teil der Kosten. Dafür stehen in allen Pflegegraden bis zu 1.612 Euro zur Verfügung. Leistungen der Kurzzeitpflege müssen Sie bei der Pflegekasse beantragen. Ob in Ihrem Fall die Voraussetzungen vorliegen und auf welche Leistungen Sie zurückgreifen können, können Sie bei Ihrer Pflegekasse oder dem örtlichen Pflegestützpunkt erfragen.

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