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Kitareform 2020

© Sozialministerium

Prognoseberechnung von Fördersätzen sowie Finanzierungsbeiträgen im Zuge der Kitareform 2020

Wenn Sie die künftigen finanziellen Auswirkungen der Kitareform konkret betrachten wollen, finden Sie hier die neuen Prognosetools. Mit deren Hilfe können die Fördersätze für die Gruppen in den Einrichtungen und die Finanzierungsbeiträge der Wohnortgemeinden und des Landes berechnet werden. Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich hierbei um Prognosen für das Jahr 2021 handelt, die mit Hilfe von Annahmen, wie z.B. zur Tarifentwicklung, erstellt werden. So rechnen die Tools mit einer Tarifsteigerung von 3% für das Jahr 2021. Diese Tarifsteigerung kann in der Realität abweichen. Die berechneten Fördersätze dienen daher nur als Prognosewerte.

Hinweis: In der aktuellen Version 4.0 sind alle gesetzlichen Änderungen im Zusammenhang mit der Verschiebung der Kitareform umgesetzt. Insbesondere sind alle Parameter auf das Jahr 2021 eingestellt und die Finanzierung der Randzeiten modifiziert.

Welche Aktualisierungen sind in der Version 4.0 enthalten?

Die Version 4.0 der Prognoserechner berücksichtigt folgende Änderungen:

  • Die Verfügungszeiten sind nunmehr mit 7,8 Stunden je Woche und Gruppe hinterlegt (vormals waren es 7,3 Stunden).
  • Die Leitungsfreistellung wurde erweitert. Eine Freistellung der stellvertretenden Kraft wächst ab der 6. Gruppe um je ein Zehntel der wöchentlichen Arbeitszeit einer Vollzeitkraft an.
  • Die Eingabe der Öffnungszeiten für Ergänzungs- und Randzeitgruppen wurde von 2,5 bis 15 Stunden auf 0,5 bis 50 Stunden erweitert.
  • Ergänzungs- und Randzeitengruppen können von nun an als Objektfinanzierung ausgewählt werden.

Technische Hinweise & Anleitung

Wichtiger Hinweis

link Anleitung zum Prognoserechner

Mit den Berechnungs-Dateien können die vorgesehenen Fördersätze zur Kita-Finanzierung ebenso berechnet werden wie die von den Wohngemeinden zu leistenden Finanzierungsanteile.

In den Prognose-Dateien sind alle relevanten Kostenparameter und die Durchschnittsfördersätze pro Gruppe bereits voreingestellt und berechnet, so dass lediglich die einrichtungs- bzw. kinderspezifischen Eingaben erfolgen müssen. Alle notwendigen Rechenoperationen werden daraufhin automatisch ausgeführt.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise aus der Anleitung zur Nutzung der Berechnungsdateien.

Prognoserechner 1 "Berechnung Kita-Förderung" (für Standortgemeinden): Modellhafte Berechnung von gruppen- und kindbezogenen Fördersätzen

Mit Hilfe der Datei "Berechnung Kita-Förderung" kann eine Berechnung der von der Einrichtungsstruktur abhängigen gruppen- oder kindbezogenen Fördersätzen für die Standortgemeinde vorgenommen werden.

Die Höhe der jährlichen Förderung ist von folgenden Faktoren abhängig: Gruppenart und -größe, die Öffnungs- und Schließzeiten, die tatsächliche Anzahl der Kinder bei subjektbezogener Förderung, die Anzahl von Platzreduzierungen (Kinder unter 9 Monate und gegebenenfalls I-Kinder) sowie die Anzahl der Kinder, welche ihren Wohnsitz außerhalb von Schleswig-Holstein begründen und in einer Einrichtung in Schleswig-Holstein betreut.

Eine Gemeinde mit mehreren Einrichtungen kann die Erfassung aller Einrichtungen innerhalb dieser einen Datei vornehmen, die Gruppen müssen lediglich mit dem dazugehörigen Einrichtungsnamen bezeichnet werden. Auch spezifische definierte Sonderfälle können in der Prognoseberechnung berücksichtigt werden.

Weitere Hinweise, was bei der Eingabe zu beachten ist, finden Sie hier in der Kurzanleitung.

Prognoserechner 2 "Berechnung Refinanzierung" (für Wohnsitzgemeinden): Modellhafte Berechnung der Finanzierungsbeiträge der Wohngemeinden am SQKM

Mit der Datei "Berechnung Refinanzierung" kann der Wert berechnet werden, den Ihre Wohngemeinde an den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe zu leisten hat. Es muss dabei nach den U3-/Ü3-Angeboten und der individuellen Betreuungszeit in Stunden pro Woche differenziert werden.

Weitere Hinweise, was bei der Eingabe zu beachten ist, finden Sie hier in der Kurzanleitung.