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Ein weiterer Schritt Richtung Fehmarnbelttunnel

© Femern A/S

Der Planfeststellungsbeschluss für den Fehmarnbelttunnel zwischen Puttgarden und Rødby ist nun auch formell erlassen.

Ende Dezember 2018 wurde er verschickt und einer letzten Qualitätskontrolle unterzogen, jetzt ist er auch formell erlassen: Die schleswig-holsteinische Planfeststellungsbehörde APV (Amt für Planfeststellung Verkehr) wird den über 1.300 Seiten starken Planfeststellungsbeschluss für den deutschen Abschnitt des knapp 18 Kilometer langen Tunnelbauwerks nun inklusive aller Anhänge in die mechanische Vervielfältigung geben. Das teilte Verkehrs-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs heute in Kiel mit.

Öffentliche Auslegung im März

Ab Mitte März soll der Beschluss jeweils mit den 51 Aktenordnern voller Planunterlagen an zwölf Stellen öffentlich ausgelegt werden, auf Fehmarn und im Raum Ostholstein sowie im Infrastrukturministerium von Mecklenburg-Vorpommern.

Gegen das Tunnelprojekt mit einem Investitionsvolumen von über sieben Milliarden Euro waren im Planfeststellungsverfahren auf deutscher Seite insgesamt 12.600 Einwendungen erhoben worden, auf dänischer Seite 42.

Nach der zweiwöchigen Auslegung aller Unterlagen im März – die auch im Internet einsehbar sein werden – haben potenzielle Kläger einen Monat Zeit, ihre Klagen beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen.

"Da bereits Klagen angekündigt sind, können wir uns natürlich noch nicht einfach zurücklehnen. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere Planfeststellungsbehörde einen gerichtsfesten Beschluss vorgelegt hat, der auch die nächste Hürde vor dem Bundesverwaltungsgericht nehmen wird", sagte Rohlfs.