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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Friseursalons müssen schließen

Die Landesregierung hat die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zum Schutz der Bevölkerung noch weiter präzisiert.

Grundlage der getroffenen Beschlüsse waren die Ergebnisse des Gespräches der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder vom vergangenen Sonntag. Die beschlossenen Regelungen zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen treten am 24. März in Kraft.

Verordnung und Erlass aktualisiert

Die angepasste Landesverordnung sowie der Erlass zu Beschränkung von Kontakten regeln unter anderem Folgendes:

  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Dabei sind die Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren und, wo immer möglich, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben beispielsweise selbstverständlich weiter möglich.
  • Zur Erinnerung: Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen, sind auch weiterhin gestattet. Insbesondere die Teilnahme an Sitzungen der staatlichen und kommunalen Gremien ist unter Beachtung der entsprechenden Hinweise des Robert-Koch-Institutes und der Hygienestandards gestattet. Zur Klarstellung: Dafür notwendige Räumlichkeiten können unabhängig von ihrem sonstigen Bestimmungszweck hierfür genutzt werden.
  • Betriebe im Bereich der Körperpflege, wie zum Beispiel Friseurbetriebe oder Kosmetikstudios sind zu schließen. Ausnahmen gibt es für medizinische Anwendungen.
  • In einer sogenannten "Positivliste" werden die Handwerksberufe, Dienstleister und Werkstätten aufgeführt, die ihre Tätigkeit fortführen können.

Ersatzverkündung – Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein (in Kraft von 24.03.2020 bis 19.04.2020)

Erlass von Allgemeinverfügungen zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen (in Kraft vom 24.03.2020 bis 19.04.2020)