Landesportal Schleswig-Holstein

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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Coronavirus
Informationen für die Wirtschaft

Die Ausbreitung des Coronavirus hat Auswirkungen auf die Wirtschaft: Hier finden Unternehmen aus Schleswig-Holstein Informationen und hilfreiche Links.

Hilfen für Unternehmen und Selbstständige

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen möglichst gering bleiben, hat die Landesregierung umfangreiche Hilfen auf den Weg gebracht.

  1. Soforthilfe
  2. Steuer-Erleichterungen
  3. Darlehensprogramme

Soforthilfe

Soforthilfe-Progamm des Bundes

Finanzielle Soforthilfen (Bund)

Die Bundesregierung hat finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen für alle Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten beschlossen. Im Einzelnen ist vorgesehen

  • bis 9.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten
  • bis 15.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten.

Die Zuschüsse dienen der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä. Voraussetzung für den Zuschuss ist, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Folge von Corona eingetreten sind; das Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein (Schadenseintritt nach dem 11. März 2020).

Die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung erfolgt durch die Länder. In Schleswig-Holstein wird die Investitionsbank Schleswig-Holstein das Programm abwickeln. Die Anträge sind online auf den Seiten der Investitionsbank verfügbar.

Zur Seite der IB.SH

Finanzielle Soforthilfen (Land)

Das Landesprogramm Corona-Soforthilfe soll Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 50 Beschäftigten schnell und unbürokratisch finanziell unterstützen. Die Soforthilfe wird als Überbrückungshilfe zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage gewährt, die durch die Corona-Krise entstanden ist. Eine existenzgefährdende Wirtschaftslage wird angenommen, wenn die zu erwartenden Einnahmen und die schon vorhandene betriebliche Liquidität in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten nicht ausreichend sind, um die zukünftigen Betriebsausgaben (wie gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingaufwendungen) zu decken.

Die Soforthilfe wird als nicht rückzahlbarer einmaliger Zuschuss in Höhe von bis zu 30.000 Euro gewährt. Antragsberechtigt sind Selbstständige, Angehörige Freier Berufe und Unternehmen (einschl. Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion) mit mehr als 10 und bis zu 50 Beschäftigten

Die konkrete Höhe einer Einmalzahlung orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für drei aufeinander folgende Monate. Für den Fall, dass dem/der Antragstellenden im Antragszeitraum ein Miet- bzw. Pachtnachlass von mindestens 20 % gewährt wurde, können die fortlaufenden Betriebskosten nicht nur für drei, sondern für fünf Monate angesetzt werden.

Die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung erfolgt durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein. Alle Informationen und Anträge sind online auf den Seiten der Investitionsbank verfügbar:

Zur Seite der IB.SH

Steuer-Erleichterungen

Steuerliche Entlastung

Steuerliche Erleichterungen

Aufgrund der durch das Corona-Virus verursachten schwierigen wirtschaftlichen Situation entlastet die Landesregierung betroffene Unternehmen, um deren Liquiditätslage zu verbessern. Zu den beschlossenen Vorhaben zählen

– Steuerstundungen
– Senkung von Vorauszahlungen
– Aussetzung von Vollstreckungen

Informationen des Finanzministeriums zu steuerlichen Hilfen für Unternehmen

Darlehensprogramme

Darlehensprogramm der IB.SH

Darlehensprogramme

Ab dem 1. April können Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe Kredite aus dem Mittelstandssicherungsfonds beantragen.

Das Land stellt 300 Millionen Euro für den Mittelstandssicherungsfonds bereit. Davon sind 150 Millionen Euro für kleinere Darlehen zwischen 15.000 und 50.000 Euro vorgesehen, noch einmal 150 Millionen Euro für große Darlehen zwischen 50.000 und 750.000 Euro. Während die Soforthilfe direkt über die IB.SH abgewickelt wird, werden Kredite aus dem Fonds nur gewährt, wenn sich die Hausbank mit einem separaten Darlehen in Höhe von zehn Prozent an der Finanzierung beteiligt. Die IB.SH-Darlehen haben folgende Konditionen:

– die Laufzeit beträgt zwölf Jahre,
– das Darlehen ist in den ersten fünf Jahren zinslos,
– die Tilgung beginnt erst nach zwei Jahren.

Weitere Informationen und Antragsformular auf der Seite der IB.SH

Angebote der Förderinstitute

FAQ Wirtschaft

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft

faq Häufig gestellte Fragen

Landesregierung und Förderbanken haben gegen die Folgen der Corona-Krise die "Schleswig-Holstein-Finanzierungsinitiative für Stabilität" zur Stärkung der mittelständischen Unternehmen gestartet. Um den Zugang zu Finanzierungsmitteln zu erleichtern, haben die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft ihre Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet und eine Hotline mit konkreten Ansprechpartnern für die Betriebe eingerichtet.

Zur Pressemitteilung vom 13.3.2020

Informationsblatt Finanzierungsinitiative (PDF 189KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Hotline der Förderinstitute

Die Ansprechpartner koordinieren die Förderung von IB.SH, MBG und BB-SH und vertreten jeweils alle drei Institute.

Hotlines für Unternehmen

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums
für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 030 18615 1515
Montag – Freitag 9:00 bis 17:00 Uhr

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums
zum Coronavirus (Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.):
Telefon: 030 346465100
Montag – Donnerstag 8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr

Für Beantragung von Kurzarbeitergeld ist die örtliche Arbeitsagentur zuständig.
Unternehmerhotline der Bundesagentur für Arbeit:
Telefon: 0800 45555 20

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstung:
BAFA-Hotline: 06196 908-1444
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de 

Maßnahmenpaket des Bundes

Zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus (13.3.2020):

pdf Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen (PDF 430KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Informationen des Bundes

Bundeswirtschaftsministerium

Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus
Zur Seite des BMWi

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Coronavirus: Arbeitsrechtliche Auswirkungen

Agentur für Arbeit

Kurzarbeitergeld: Informationen für Arbeitgeber und Unternehmen
Zur Seite der Arbeitsagentur

Kultur- und Kreativwirtschaft

Informationen und Angebote des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen von COVID-19:
www.kreativ-bund.de/corona

Sonderregelungen des Landes SH

Die Landesregierung hat weitreichende Regelungen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Landesverordnung und aktuelle Erlasse finden Sie hier:
schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Landesregierung verlängert das generelle Sonn- und Feiertags-Fahrverbot für Lkw in Schleswig-Holstein:
Erlass des Wirtschaftsministeriums (in Kraft vom 23. April bis 30. Juni 2020)

Informationen Kammern und Handwerk

IHK Schleswig-Holstein - Informationen für Unternehmen
Zur Seite der IHK

Handwerkskammer Flensburg
Zur Seite der Handwerkskammer

Handwerkskammer Lübeck
Infos und Hinweise zum Coronavirus

Deutscher Industrie und Handelskammertag: Fragen und Antworten rund um das Coronavirus
Das wollen deutsche Unternehmen jetzt wissen

Zentralverband des Deutschen Handwerks:
Coronavirus: Hinweise für Betriebe