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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Sport

alle öffnen

Welche Voraussetzungen gelten für das Sporttreiben?

Freizeit- oder Breitensport ist nur alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Das Abstandgebot von mindestens 1,5 Metern gilt in diesen Fällen nicht.

Auch auf oder in Sportanlagen draußen und drinnen ist Sport unter Einhaltung dieser Regeln weiter erlaubt, wie zum Beispiel in Tennishallen, Reitanlagen, Golfplätzen oder Hundesportanlagen. Zuschauer:innen haben keinen Zutritt.

Je nach Größe, Belüftungsbedingungen vor Ort und vor allem dem jeweiligen Hygienekonzept können in einer Sportanlage auch mehrere Einzelsportler:innen, Paare oder Hausstände trainieren, wenn ausreichend Abstände zwischen den Einzelsportler:innen, Paaren oder Hausständen eingehalten werden. Das bedeutet nicht, dass ein Yogakurs unter Einhaltung des Mindestabstands in einem Raum trainieren darf. Möglich ist es aber, dass in einer ausreichend großen Turnhalle mit entsprechendem Hygienekonzept beispielsweise jeder zweite Hallenplatz an jeweils zwei Badmintonspieler:innen vermietet werden kann. Sogenanntes Personal Training ist in diesem Rahmen möglich, beispielsweise im eigenen Studio der Trainer:innen. Auch Tanz und Balletttanz darf nur noch alleine, zu zweit oder mit im selben Haushalt lebenden Personen ausgeübt werden. 

Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden und Duschräume sind geschlossen. Toiletten können geöffnet bleiben.

Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Diese geschlossenen Einrichtungen können somit auch nicht für Sport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand genutzt werden.

Sportangebote zur medizinischen Rehabilitation sind weiter möglich, wenn sie beispielsweise in Schwimmbecken zur medizinischen Rehabilitation bzw. an Trainingsgeräten in Physiopraxen zur medizinischen Rehabilitation stattfinden. Diese Einrichtungen bleiben weiterhin geöffnet. Für Kurse gelten die Vorgaben für Gruppenaktivitäten: Die Zahl der Teilnehmer:innen ist auf zehn Personen zu begrenzen und der Teilnehmerkreis festgelegt. Abstände sind nach Möglichkeit einzuhalten.

Welche Regelungen gelten für Profi- und Berufssportler:innen?

Das Gesundheitsamt kann für die Nutzung von Sportanlagen und Schwimmbädern Ausnahmen von den oben genannten Vorgaben für die Sportausübung zulassen.

Ausnahmen können genehmigt werden für Berufssportler:innen, Kaderathlet:innen, Rettungsschwimmer:innen sowie deren Trainer:innen und für Prüfungen und für Praxisveranstaltungen im Rahmen des Studiums an Hochschulen. Voraussetzung ist auch hier die Erstellung eines Hygienekonzeptes und dass der Zugang für weitere Personen wie Zuschauer:innen ausgeschlossen ist.

Das Gesundheitsamt muss das Innenministerium (zugleich Sportministerium) von solchen Ausnahmegenehmigungen unterrichten.

Training und Spielbetrieb in größeren Gruppen sind im Profisport erlaubt, vorausgesetzt, es gibt ein Hygiene- und Testkonzept und die Hygienevorgaben des Landes sowie der jeweiligen Fachverbände werden eingehalten. Die Veranstalterin oder der Veranstalter muss die Kontaktdaten der Teilnehmer:innen erheben. Publikum ist nicht zugelassen.

Zum Profisport zählen in diesem Fall alle Athlet:innen des Olympiakaders, des Perspektivkader, des Paralympicskader und der Nachwuchskader 1 und 2, die Landeskader, die ersten bis dritten Ligen in allen olympischen und nicht-olympischen Sportarten sowie das Sporttreiben auf nationalen und internationalen Sportveranstaltungen, an denen professionelle Sportler:innen teilnehmen.

Welche Regeln gelten für Sportboothäfen?

Allgemeine Kontaktvermeidungsregeln: Vom 2. bis 29. November 2020 dürfen sich maximal zwei Haushalte, in keinem Falle aber mehr als zehn Personen auf Zusammenkünften treffen.

Allgemeine Abstandsregeln: Zwischen den beiden Haushalten muss kein Abstand eingehalten werden. Gleichwohl sollte aus Infektionsschutzgründen soweit wie möglich ein Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen eingehalten werden.

Die Sportboothäfen im Land sind geöffnet, dies gilt auch für (Gast-)Yachten. Strom und Wasser sind zugänglich. Sanitäre Anlagen sind bis auf die Toiletten allerdings geschlossen.

Grundsätzlich gelten überall die allgemeinen Kontaktvermeidungsregeln. Ausnahmen gibt es für das Slippen und Kranen, damit Boote winterfest gemacht werden können. Dafür sind die Kontaktvermeidungsregeln aufgehoben, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt. Die o. g. Abstandsregeln gelten in jedem Fall.

Darf man in Sportboothäfen übernachten?

Es darf auf eigenen Sportbooten auf dem eigenen Saisonliegeplatz unter Beachtung der o. g. Kontaktvermeidungsregeln übernachtet werden.

Können oder müssen Winterlagerbetriebe/Werften den Zugang für Nichtmitarbeiter beschränken?

Ja.  Bei Einrichtungen mit Publikumsverkehr muss der Betreiber die Hygienestandards nach § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung einhalten. Daher kann der Zugang beschränkt werden.

Dürfen Sportboote wieder zu kommerziellen Zwecken oder für Veranstaltungen vermietet werden, z. B. für Ausbildungs- oder Prüfungsfahrten?

Für diese Fahrten gelten die Regelungen für Veranstaltungen, Sport, Bildungseinrichtungen und ggf. Beherbergungsbetriebe in der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein im öffentlichen Raum. Die Unternehmen müssen u. a. ein Hygienekonzept erarbeiten, das die Kontaktbeschränkungsregeln (s. o.) berücksichtigt. Die Kontaktdaten sind zu erheben. Eine Übernachtung an Bord ist nicht zulässig.

Reine Freizeit-Charterfahrten wären nur mit den Angehörigen zweier Hausgemeinschaften mit insgesamt maximal 10 Personen und ohne Übernachtungen möglich.

Dürfen auf Sportbooten Prüfungsfahrten oder Ausbildungsfahrten durchgeführt werden?

Der Veranstalter muss die Kontaktdaten aller Teilnehmer erheben und ein Hygienekonzept erarbeiten, das die Einhaltung des Abstandsgebots ermöglicht. Eine Übernachtung an Bord ist nicht möglich. Falls Abstände nicht eingehalten werden können, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Was gilt, wenn ich mein privates Boot an Land bringen und einlagern möchte?

Um die Wintereinlagerung von Booten ohne Einschaltung eines Gewerbebetriebes zu ermöglichen, dürfen daran ausnahmsweise mehr als die Angehörigen von zwei Haushalten und zehn Personen beteiligt werden. Umfasst ist das Skippen und Kranen; für weitere Bootsarbeiten an Land gelten dagegen die allgemeinen Vorschriften (maximal zwei Haushalte aus maximal zehn Personen). Es ist zudem ein Hygienekonzept zu erstellen.

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

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