Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Schule

alle öffnen

Mund-Nasen-Bedeckungen in Schulen

Grundsätzlich gilt in allen Schulen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Das gilt auf den Laufwegen, in den Gemeinschaftsräumen und in der Pause, also überall dort, wo es zu kohortenübergreifenden Begegnungen kommen kann. Von der Pflicht ausgenommen ist der Unterricht in der Kohorte im Klassenraum sowie der Schulhof, sofern hier Abstände sicher eingehalten werden können und die Schüler:innen in ihrer Kohorte verbleiben. Unberührt davon bleibt die Möglichkeit, auch weiterhin während des Unterrichts auf freiwilliger Basis eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Abweichend davon gilt: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 pro 100.000 Einwohner:innen in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt ergeht entsprechend des "Corona-Reaktionsplans Schule" die Anordnung an die Schulen, die Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht zu tragen.

Für die ersten zwei Unterrichtswochen nach den Herbstferien – vom 19. Oktober bis zum 31. Oktober – ist die Maskenpflicht verstärkt worden: Es gibt eine MNB-Pflicht für Schüler:innen ab Jahrgangsstufe 5 (Sekundarstufe I) vor. Die Pflicht bezieht sich auf den Unterrichtsraum mit der Ausnahme von Prüfungen und mündlichen Vorträgen, bei denen ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird, sowie auf den Schulhof, die Mensa, Schulveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes und auf den Schulweg von der Bus- oder Bahnhaltestelle zur Schule (und zurück), soweit nicht ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person eingehalten wird. Damit wird für einen begrenzten Zeitraum die bislang geltende Befreiung von der Maskenpflicht in der eigenen Schüler-Kohorte ausgesetzt.

Ausgenommen ist die Primarstufe mit den Jahrgängen 1 bis 4, für die eine MNB-Pflicht weiterhin auf den Gemeinflächen, aber nicht im Unterricht gilt.

Sind Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen von MNB möglich?

Es gibt Ausnahmen:

  • Das örtlich zuständige Gesundheitsamt kann in Härtefällen die Befreiung von der Pflicht zum Tragen der MNB aussprechen.
  • Personen, die glaubhaft machen, dass eine MNB-Pflicht aufgrund einer körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigung nicht getragen werden kann
  • Die jeweils Aufsicht führende Lehrkraft kann entscheiden, dass das Tragen einer MNB im Einzelfall aus Gründen, die in der Person der Schülerin oder des Schülers liegen, im Unterricht oder auf dem Schulhof zeitweise ausgesetzt wird.
  • Überdies besteht generell eine Fürsorgeverantwortung der Schule, aufgrund derer in Einzelsituationen bei einer Schülerin oder einem Schüler eine vorübergehende "Maskenpause" zugelassen werden kann.
  • Die jeweils Aufsicht führende Lehrkraft kann entscheiden, dass das Tragen einer MNB in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist.
  • Lehrpersonal, bei dem die Erkennbarkeit der Mimik oder die unbeeinträchtigte sprachliche Verständlichkeit der Erreichung eines verfolgten Bildungszwecks dient, kann weiterhin Face Shields nutzen.

Welche Regelungen gelten für kranke Kinder?

Ein einfacher Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen ist – genauso wie leichter oder gelegentlicher Husten bzw. Halskratzen oder Räuspern – kein Grund für den Ausschluss von Schule oder Kita. Für einen Besuch ist weder ein ärztliches Attest noch ein negativer Virusnachweis erforderlich. Eltern sollten die Entscheidung verantwortungsvoll im Interesse ihrer Kinder treffen.

Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungssymptomen (Aktualisierte Fassung, Stand 26.08.2020)

Kinder, bei denen Krankheitsanzeichen wie Husten bekannt und einer nicht-infektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können weiterhin die Schule oder Kita besuchen. Sie als Eltern kennen die saisonal oder bei bestimmten Tätigkeiten auftretenden Krankheitsanzeichen und können den Verlauf mit den Vorjahren sicherlich gut vergleichen.

Kinder mit Krankheitsanzeichen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten, sollen ihre Schule oder Kita nicht besuchen. Hierzu zählen:

  • Fieber ab 38°C (bitte gut und ausreichend messen)
  • und/oder Muskel- und Gliederschmerzen
  • und/oder trockener Husten/ Halsschmerzen
  • und/oder der Verlust des Geruchs- bzw. Geschmackssinns (nicht in Kombination mit Schnupfen)

Bitte melden Sie sich bei akuten Krankheitsanzeichen Ihres Kindes zunächst umgehend bei der Schule oder Kita, die Ihr Kind besucht, um es krank zu melden und das weitere Vorgehen abzustimmen.

Ob Ihr Kind einen Arzt benötigt, liegt in Ihrem Ermessen als Eltern. Nehmen Sie bitte bei Bedarf telefonisch Kontakt zu Ihrem Haus- oder Kinderarzt oder Ihrer Haus- oder Kinderärztin auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.

Muss mein Kind getestet werden, wenn es Anzeichen einer COVID-19-Erkrankung zeigt?

Die Entscheidung, ob Ihr Kind auf das Coronavirus getestet wird, trifft der:die behandelnde Mediziner:in. Zwischen Test und Mitteilung des Ergebnisses gilt für Ihr Kind: Kein Besuch der Schule oder Kita. Das gilt auch, wenn kein Test angeordnet wurde. Ein Beobachtungszeitraum von 24 Stunden sollte vor dem erneuten Besuch der Schule oder Kita eingehalten werden.

Sollte Ihr Kind negativ auf das Coronavirus getestet worden sein, sich in einem guten Allgemeinzustand befinden und keine weiteren Krankheitsanzeichen entwickelt haben, kann es die Schule oder Kita wieder besuchen. Für den Besuch ist weder ein ärztliches Attest noch ein negativer Virusnachweis erforderlich.

Bei einem positiven Testergebnis muss Ihr Kind zuhause bleiben. Bitte befolgen Sie die Anweisungen des zuständigen Gesundheitsamtes.

Was passiert, wenn die Isolierung meines Kindes beendet ist, nachdem es positiv auf das Coronavirus getestet worden war?

Eine Isolierung Ihres positiv getesteten Kindes wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in der Regel erst dann beendet, wenn Ihr Kind wieder gesund ist. Dann kann das Kind wieder die Schule oder Kita besuchen, sofern es in einem guten Allgemeinzustand ist und keine weiteren Krankheitsanzeichen zeigt. Für den Besuch ist weder ein ärztliches Attest noch ein negativer Virusnachweis erforderlich.

Was gilt, wenn mein Kind Anzeichen einer COVID-19-Erkrankung zeigt, ich mein Kind auf ärztlichen Rat aber nicht testen lasse?

Zeigt Ihr Kind Krankheitsanzeichen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen und es wird nicht auf das Virus getestet, soll Ihr Kind mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinzustand sein, bevor es wieder in die Schule oder Kita geht. Eine Bestätigung der Eltern braucht es nicht. Für den Besuch ist weder ein ärztliches Attest noch ein negativer Virusnachweis erforderlich.

Kann ich die Geschwister meines erkrankten Kindes in die Schule oder Kita schicken?

Ja, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Geschwisterkinder keinen Quarantäneauflagen unterliegen. Grundsätzlich sollten Abstandsgebote zu Erkrankten dann wo immer möglich beachtet werden, auch im häuslichen Umfeld.

Welche Regelungen gelten für Menschen, die einer Risikogruppe angehören?

Auch Schüler:innen mit einer Grunderkrankung unterliegen der Schulpflicht. Sie werden grundsätzlich im Präsenzunterricht beschult, dabei muss die Schule besondere Hygienekonzepte für diese Schüler:innen prüfen. Auf Antrag der Eltern können Schüler:innen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf allerdings von der Präsenzpflicht befreit werden. Dem Antrag ist eine ärztliche Bescheinigung beizulegen, dass das betroffene Kind einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt ist. In begründeten Fällen kann die Schule eine schulärztliche Bescheinigung verlangen. Die betroffenen Schüler:innen werden dann aus der Distanz in den Unterricht einbezogen.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche mit gut behandelten chronischen Erkrankungen kein höheres Risiko für eine schwerere COVID-19-Erkrankung zu fürchten haben. Die Sorgeberechtigten sollten daher – ggf. in Absprache mit dem:der behandelnden Mediziner:in – abwägen, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit Isolation des Schülers/der Schülerin erforderlich macht.

Für die Lehrkräfte gilt der aktuelle Erlass des Landes für alle Landesbediensteten ("Personelle und organisatorische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2" vom 28.05.2020). Sie benötigen eine ärztliche Bescheinigung und müssen sich betriebsmedizinisch begutachten lassen, um die Präsenzpflicht aufzuheben.

Beim Schulträger oder einem anderen Träger beschäftigtes Schulpersonal fällt unter die Regeln des jeweiligen Trägers und stimmt sich hierzu mit der Schulleitung ab.

Dienstliche Beschäftigungsverbote für schwangere Lehrkräfte können derzeit im Einzelfall ausgesprochen werden. Die Entscheidung ist möglichst in Zusammenarbeit mit dem:der Betriebsmediziner:in zu treffen. Ein Beschäftigungsverbot für alle schwangeren Lehrkräfte ist spätestens dann auszusprechen, wenn in der Schule ein laborbestätigter Erkrankungsfall oder ein ärztlich begründeter Verdachtsfall (entsprechend der Definition des RKI) auftritt.

Mein Kind hat zwar keine Vorerkrankung. Aber aufgrund der Reiserückkehrer:innen möchte ich es lieber noch nicht zur Schule schicken. Geht das?

Im Hinblick auf mögliche Infektionsrisiken hat die Schulleitung die Möglichkeit, einzelne Schüler:innen gem. § 15 Schulgesetz SH aus wichtigem Grund zu beurlauben. Eltern sollten sich daher an ihre Schulleitungen wenden. Diese erörtern und beraten gemeinsam mit den betroffenen Familien, inwiefern ein wichtiger Grund im Sinne dieses Erlasses vorliegt und sprechen im Einzelfall eine Beurlaubung aus.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens und der in den Schulen getroffenen Maßnahmen zum Infektionsschutz soll eine Beurlaubung nur dann erfolgen, wenn die Schülerin bzw. der Schüler selbst zur Gruppe der Personen gehört, die aufgrund einer ärztlichen Risikoeinschätzung mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf belastet sind. Im Ausnahmefall kann eine Schülerin bzw. ein Schüler auch beurlaubt werden, sie bzw. er mit einer Person in häuslicher Gemeinschaft lebt, die aufgrund einer ärztlichen Risikoeinschätzung zur Personengruppe mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gehört. Ansprechpartner ist in jedem Fall die Schulleitung.

Welche Regelungen gelten für den Sportunterricht?

Sportunterricht findet statt, bevorzugt auf den Außenanlagen der Schulen.  Er wird in der Regel im Klassenverband beziehungsweise in einer fest definierten Kohorte durchgeführt.

Sofern die Sporthallen genutzt werden, müssen diese und die Umkleideräume durchgehend gut belüftet werden. Es darf sich nur eine Klasse gleichzeitig in der Halle aufhalten, nachfolgende Klassen dürfen den Bereich erst betreten, wenn die vorherige die Halle und die Umkleideräume vollständig verlassen hat. Ausnahmen gelten für große Sporthallen, die eine deutliche räumliche Trennung ermöglichen, etwa Dreifeldhallen.

Zudem werden möglichst viele Räume zu Umkleidezwecken genutzt. Die Umkleideplätze sind im Idealfall mit Abstandsmarken gekennzeichnet. Umkleideräume und Duschen werden im Hallenbereich nur genutzt, sofern vor Ort ein aktuelles Hygienekonzept umgesetzt wird, über welches zudem per Aushang informiert wird.

Gemeinsam genutzte Sportgeräte – etwa Reck oder Barren – sollten nach jedem Schülerwechsel gereinigt werden. Sollte dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, so müssen sich die Schüler:innen zu Beginn und am Ende des Sportunterrichts gründlich die Hände waschen.

Jahrgangsturniere oder Schulturniere entfallen bis auf Weiteres aus.

Welche Regeln gelten für das Schwimmen?

Sofern das Kohortenprinzip eingehalten wird, sind aus schulischer Sicht mehr als zehn Schüler:innen pro Bahn möglich. Die Zahl muss zuvor jedoch mit den Verantwortlichen der Schwimmstätten abgestimmt werden.

Darf ein Lauftag stattfinden?

Ja. Aber es ist nur möglich, wenn diese Vorgaben eingehalten werden:

  • Eltern und weitere Gäste bleiben fern.
  • Das Laufen wird mittels corona-angepasster Laufwegvorgaben (Abstand) organisiert.
  • Das Kohortenprinzip wird eingehalten.

Schulfahrten und sonstige Veranstaltungen

Sofern alle Teilnehmenden bzw. deren Sorgeberechtigten einverstanden sind, können Klassen- und Studienfahrten unter Einhaltung der jeweils geltenden Hygienebedingungen stattfinden. Bei der Reiseplanung ist mit den Eltern zu besprechen, dass mögliche Stornierungskosten von den Eltern zu tragen sind, sofern die Reise aufgrund des Infektionsgeschehens abgesagt werden muss. Eine entsprechende Information der Eltern ist zu protokollieren.

Beim Vertragsabschluss mit dem Reiseunternehmen muss die Lehrkraft im Vertrag festhalten ist, dass sie in Vertretung der Eltern handelt (vgl. hierzu auch Handreichung "Lernen am anderen Ort", S. 17).

Lernen am anderen Ort (PDF 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Hinweise zu digitalen Lernangeboten

Schulen erfüllen eine besondere soziale Integrationsfunktion. Darüber hinaus machen tatsächliche Anwesenheitszeiten die Arbeitszeit für Lehrkräfte und die Organisation des Alltags für Eltern planbarer. Daher gilt die Prämisse: So viel Präsenzunterricht wie möglich, so viel Distanzunterricht wie nötig.

Präsenz- und Distanzunterricht können sich überschneiden (sogenannter "hybrider Unterricht"). Dabei gilt es, regelmäßig mit den Schüler:innen und ggf. mit den Erziehungsberechtigten zu sprechen. Außerdem muss die Lehrkraft ein Feedbackverfahren zu den Lernergebnissen anbieten. Die Verzahnung von analogen und digitalen Unterrichtsinhalten ist zu dokumentieren.

Im Falle eines erneuten Infektionsgeschehens können digitale Lernangebote punktuell den Präsenzunterricht ersetzen oder besondere Bedarfe begleiten, etwa im Fall von nicht hinreichender personeller Besetzung. Dabei müssen die digitalen Angebote allerdings in der Stundenplanung verankert und mit einem Konzept unterlegt sein.

Der digitale Unterricht wird daher weiter in Ausstattung und Didaktik verbessert.

 Welche Regeln gelten für schulische Ganztags- und Betreuungsangebote in den Ferien?

Sofern im Rahmen von schulischen Ganztags- und Betreuungsangeboten im Einvernehmen mit dem Schulträger auch Angebote während der Ferienzeit durchgeführt werden, wird empfohlen, sich grundsätzlich an den aktuellen Vorgaben zu orientieren:

  • Sofern möglich, sollten die Angebote – dem Gedanken der Einteilung in Kohorten folgend – in festen Gruppen mit höchstens 15 Schüler:innen organisiert werden; die Gruppenzusammensetzung sollte während des gesamten Angebotszeitraums beibehalten werden.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Zugehörigkeit zu einer Gruppe anhand von Teilnehmerlisten nachvollziehbar ist (einschließlich der Betreuungsperson bzw. Kursleitung) und im Bedarfsfall die Kontaktpersonen rasch ermittelt werden können.
  • Neben dem Abstandsgebot sind die geltenden Hygienebestimmungen zu beachten.
  • Es ist zu gewährleisten, dass der Schule für die teilnehmenden Schüler:innen die "Versicherung zum Gesundheitszustand bei Wiederaufnahme eines regelhaften Unterrichtsbetriebs an den Grundschulen in Schleswig-Holstein", der sogenannte Gesundheitsfragebogen, vorgelegt worden ist. Die Eltern werden darauf aufmerksam gemacht, dass Krankheitssymptome, die mit einer Covid-19-Erkrankung in Zusammenhang stehen könnten, unverzüglich anzuzeigen sind; dies gilt für die Dauer der Ferienangebote sowohl für die Schüler:innenals auch für die Mitglieder der häuslichen Gemeinschaft.
    Für Kinder und Jugendliche, die (noch) nicht zur Schulgemeinschaft gehören, ist die Symptomfreiheit – auch im familiären Umfeld – entsprechend abzuklären.

Gelten die AHA-Regeln auch an Schulen?

Selbstverständlich gelten Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen – auch in Schulen. Ergänzt um ein L für "Lüften". Regeln für "Richtig lüften" in der Schule und im Klassenraum sind in einem Infopapier zusammengefasst.

Infoblatt "Richtig lüften in der Schule" (Stand 17.09. 2020) (PDF 94KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Dürfen Volkshochschulen, Musikschulen und Bildungseinrichtungen öffnen?

Für Unterrichtsangebote in Weiterbildungseinrichtungen gelten die Regelungen wie für Veranstaltungen (§ 5). Das sind das verpflichtende Hygienekonzept und die Aufnahme der Kontaktdaten aller Teilnehmenden. Wenn der Bildungszweck es erforderlich macht, müssen die Teilnehmenden nicht sitzen. Teilweise sind auch Ausnahmen vom allgemeinen Abstandsgebot möglich. Musikunterricht in kleinen Gruppen ist nun wieder möglich. Gemeinsames Singen (etwa in Chören) oder der Gebrauch von Blasinstrumenten ist gestattet, wenn es sich um

  • Solo-Darbietungen,
  • berufliche Tätigkeit oder
  • Musikproben ohne Publikum

handelt. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass zwischen den Akteuren jeweils ein Mindestabstand von 2,5 Metern eingehalten wird oder die Übertragung der Tröpfchen durch geeignete physische Barrieren verringert wird. Zum Publikum ist ein Mindestabstand von vier Metern einzuhalten oder die Übertragung der Tröpfchen durch physische Barrieren zu verringern.

Handreichung Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen bei der Wiederaufnahme von Maßnahmen der außerschulischen Bildungseinrichtungen unter dem Aspekt des Schutzes vor Ansteckung durch das SARS-CoV-2 (Stand: 07.09.2020)

Finden Praktika statt?

Praktika und betriebliche Praxisphasen finden unter den in Unternehmen und Institutionen geltenden Hygienebedingungen statt. Auch wenn die Hygienebestimmungen der Betriebe gelten, bleiben die Praktika doch schulische Veranstaltungen. Die Regelungen für die Betriebspraktika gelten daher weiterhin: "Die Schule muss sich über die dortigen Unfallverhütungs- und Hygienevorschriften, die Erste-Hilfe-Kette und allgemein zur Arbeitsplatzsicherheit vergewissert haben."

Viele Schüler:innen (allerdings regional unterschiedlich) werden ohne eigenes Verschulden keinen Praktikumsplatz finden. Die Schule wird für diese Schüler:innen Alternativangebote machen, die einen Schwerpunkt in der Beruflichen Orientierung haben sollen.

Die Praktika einzelner Schüler:innen können (und sollten) abgesagt werden, wenn die Praktikumsbedingungen im jeweiligen Betrieb eine gesundheitliche (oder andere) Gefährdung vermuten lassen. Für eine volle Jahrgangsstufe kann ein Praktikum abgesagt werden, wenn ein Quarantänefall vorliegt oder schwerwiegende andere Gründe für eine solche Absage sprechen. Andernfalls soll denjenigen Schüler:innen, die einen Praktikumsplatz haben, nicht verwehrt werden, dieses Praktikum zu machen.

Wird es im Schuljahr 2020/21 eine spezielle Ferienregelung geben?

Die Landesverordnung über Ferientermine an den öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein gilt weiter. Die geplanten Ferienzeiten bleiben erhalten und verteilen sich wie folgt:

  • Weihnachtsferien 21.12.2020 bis 06.01.2021
  • Zeugnisausgabe 1. Halbjahr 29.01.2021
  • Osterferien 01.04.2021 bis 16.04.2021
  • Himmelfahrt 14.05.2021 bis 15.05.2021
  • Bewegliche Ferientage 3

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

Wir erhalten zurzeit viele Anfragen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Frage etwas länger dauert. Auch die Telefonleitungen sind derzeit voll ausgelastet, deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(werktags von 8-20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8-16.30 Uhr)

Mail E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de

Tel Ärztlicher Bereitschaftsdienst Nur medizinische Anfragen! 116 117

Tel Videotelefon in Gebärdensprache: Zur Videotelefonie