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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Gesundheit und Hygiene

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Welche Bestimmungen gelten für Einreisen aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein?  

Welche grundsätzlichen Bestimmungen gibt es für Reiserückkehrende aus dem Ausland?

Personen, die aus dem Ausland nach Deutschland einreisen, dazu zählen auch Rückreisende mit Wohnsitz in Deutschland, sollten sich vor Reiseantritt online auf der Seite des RKI informieren, ob das Land, in dem sie sich befinden, aktuell als Risikogebiet eingestuft wird. Die aktuellen Risikogebiete des RKI sind online zu finden unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Einreisende aus einem Risikogebiet müssen sich einem Test unterziehen, wenn das Gesundheitsamt dies bei Einreise verpflichtend anordnet (Testpflicht).

Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Schleswig-Holstein einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem ausländischen Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist, sind verpflichtet, sich erstens unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Nach Rückkehr aus dem ausländischen Risikogebiet ist zudem umgehend das örtliche Gesundheitsamt (am Wohnort bzw. dem Ort der Absonderung) zu kontaktieren und über die Reise zu informieren. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind, zum Beispiel nach Hamburg über den dortigen Flughafen. Reiserückkehrenden aus ausländischen Risikogebieten ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Das Aufsuchen einer Testmöglichkeit am Tag der Einreise oder mit Genehmigung der zuständigen kommunalen Gesundheitsbehörde ist zulässig. Mit Entfallen der Einstufung als Risikogebiet entfällt auch die Pflicht zur Quarantäne.

Um die Quarantäne verkürzen zu können, müssen dem örtlichen Gesundheitsamt zwei negative Corona-Tests in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden. Die Testungen müssen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein. Zwischen der Entnahme der Proben für die erste und die zweite Testung müssen mindestens fünf Tage liegen. Ist ein erster Test vor der Einreise gemacht worden, so dürfen zwischen Testergebnis und Einreise nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Die Probe für mindestens eine der beiden Testungen darf frühestens fünf Tage nach der Einreise entnommen worden sein. Die Quarantäneverpflichtung besteht bis zum Vorliegen des zweiten negativen Testergebnisses. Gegebenenfalls kann das Gesundheitsamt bei Einreise auch einen verpflichtenden Test auf das Coronavirus anordnen.

Kontaktdaten der zuständigen Gesundheitsämter: Öffentliche Gesundheitsdienste - Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte (PDF 112KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Unter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-einreise finden Sie die Informationen zu den ausgewiesenen Risikogebieten sowie die jeweiligen Links zum Robert-Koch-Institut (RKI). Die dort abrufbaren Informationen zu den Risikogebieten sind in der Regel maßgeblich für die Umsetzung der Quarantäne-Verordnung.

Wo können sich Reiserückkehrende aus ausländischen Risikogebieten nach ihrer Einreise testen lassen?

Für Reiserückkehrende aus ausländischen Risikogebieten hat das Land Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein Teststationen eingerichtet. Dort können sich Reiserückkehrende aus ausländischen Risikogebieten kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

  • Borstel: Parkallee 35, Süllfeld
  • Bredstedt: ehemalige Bundesgrenzschutz-Kaserne ("Altes Heizwerk")
  • Elmshorn: Agnes-Karll-Allee 2
  • Flensburg: Flensburg-Arena auf dem Campus-Gelände
  • Heide: Esmarchstraße 50
  • Lübeck: Von-Morgen Straße 3
  • Kiel: Steenbeker Weg 25
  • Kiel: Schwedenkai
  • Neumünster: Busbahnhof
  • Puttgarden: Fähranleger
  • Schleswig: St. Jürgen Straße 1-3

Gibt es bei Einreise nach Schleswig-Holstein Kontrollen oder Sanktionen, wenn man sich nicht an die Vorgaben hält?

Es gibt stichprobenartige Überprüfungen (z.B. an der dänischen Grenze). Es kann ein Bußgeld verhängt werden, wenn man sich nicht an die Regelungen hält. Der aktuelle Bußgeldkatalog des Innenministeriums ist im Internet unter folgendem Link zu finden: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200615_bussgeldkatalog_quarantaenemassnahmen.html.

Muss man seinen gebuchten Urlaub absagen, gibt es eine Entschädigung als Folge der Anordnung?

Ob ein Urlaub abgesagt wird, ist eine individuelle Entscheidung, der Urlaubsantritt ist weiterhin grundsätzlich möglich. Eine Entschädigung für ausgefallenen Urlaub gibt es nicht.

Was ist mit Menschen aus einem Risikogebiet, die nur durch Schleswig-Holstein durchfahren, um nach Dänemark zu kommen?

Eine Durchreise durch Schleswig-Holstein ohne Aufenthalt ist zulässig, soweit keine Symptome vorliegen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen.

Muss man sich nach der Einreise aus einem ausländischen Risikogebiet erstmal direkt nach Hause begeben und dort bleiben, bis ein Ergebnis vorliegt?

Ja, wenn Sie aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein einreisen, müssen Sie sich umgehend nach Hause bzw. in eine für eine Quarantäne geeignete Unterkunft begeben. Das Aufsuchen einer Testmöglichkeit am Tag der Einreise oder mit Genehmigung der zuständigen kommunalen Gesundheitsbehörde ist zulässig.

Ist es erlaubt, sich in einer Ferienwohnung oder einem Hotel in Quarantäne zu begeben?

Sofern es die Gegebenheiten vor Ort erlauben, ist grundsätzlich auch eine Quarantäne in einer Ferienwohnung oder einem Hotelzimmer möglich – z.B. bis zum Vorliegen eines des Testergebnisses (dem sogenannten ärztlichen Zeugnis).

Muss man sich unverzüglich beim Gesundheitsamt melden oder reicht es, wenn das Testergebnis vorliegt?

Sie müssen sich unverzüglich bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt melden. Zuständig ist das Gesundheitsamt des Kreises oder der kreisfreien Stadt, in der die eigene Häuslichkeit oder andere geeignete Unterkunft liegt, in der die Absonderung erfolgt. Bis zum Vorliegen des zweiten negativen Testergebnisses oder dem Ablauf der 14-tägigen Quarantäne müssen Sie in der Absonderung verbleiben. Corona Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein für Reiserückehrende

Kann ich mich auch bei meinem Hausarzt oder bei meiner Hausärztin testen lassen?
Das ist grundsätzlich möglich, da auch Hausärzt:innen die Tests abrechnen können. Wichtig ist, dass Sie sich vorab telefonisch dort anmelden und sich einen Termin für die Testung geben lassen. Sollte Ihr Hausarzt / Ihre Hausärztin keine Kapazitäten für eine Testung haben, können Sie sich über die telefonische Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 einen Termin für eine Testung geben lassen.

Kann ich mich auch am Flughafen oder bei Einreise in einem anderen Bundesland testen lassen?
Ja, sofern dort Kapazitäten vorhanden sind.

Sind beide Tests für Reiserückkehrende aus ausländischen Risikogebieten kostenfrei?
Ja, für Reiserückehrende aus Risikogebieten sind beide Tests kostenfrei.

Wie muss ich an den Teststationen nachweisen, dass ich Einreisender bin?
Dazu teilen Sie in der Regel Ihren vorherigen Aufenthaltsort mit und dokumentieren diesen beispielsweise, indem Sie Tickets, Hotelrechnungen oder Tankbelege auf Nachfrage vorlegen. Es liegt dabei in der Verantwortung jedes Einzelnen, wahrheitsgemäße Angaben zu machen. 

Muss ich auch beim Test beim Hausarzt/ Hausärztin eine Reiserückkehr nachweisen?
Hier gilt ebenso wie bei den Teststationen, dass Sie auf Nachfrage glaubhaft machen müssen, dass Sie sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Dazu teilen Sie in der Regel Ihren vorherigen Aufenthaltsort mit und dokumentieren diesen beispielsweise, indem Sie Tickets, Hotelrechnungen oder Tankbelege auf Nachfrage vorlegen. Es liegt dabei in der Verantwortung jedes Einzelnen, wahrheitsgemäße Angaben zu geben. 

Wie erfahre ich von meinen Testergebnissen, wenn ich an einer der zusätzlichen Teststationen getestet wurde?
Sie können auf verschiedenen Wegen von Ihrem Testergebnis erfahren. Sofern Sie die Corona-Warn-App auf Ihrem Smartphone nutzen, können Sie den Ihnen bei der Probenentnahme an der Teststation ausgehändigten QR-Code scannen und der Datenübermittlung in die App zustimmen. Sie erhalten das Testergebnis dann über die Corona-Warn-App.

Sollten Sie kein Nutzer der Corona-Warn-App sein, wird Sie das Labor auf anderen Wegen über das Testergebnis informieren. Über das Verfahren wird Sie die jeweilige Teststation informieren, an der die Probeentnahme vorgenommen wurde.

Das den Test auswertende Labor ist dazu verpflichtet, jede Infektion mit dem neuartigen SARS-CoV-2 Virus an das lokal zuständige Gesundheitsamt zu melden. Sollte Ihr Test positiv ausfallen, wird Sie das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren. Auch auf diesem Weg werden Sie also von einem positiven Test informiert.

Welche Einreisenden aus einem ausländischen Risikogebiet sind von der häuslichen Quarantäne ausgenommen?
Ausgenommen von der häuslichen Quarantäne nach der Quarantäne-Verordnung sind folgende Personen, falls sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen:

  • Personen, die nur zur Durchreise nach Schleswig-Holstein einreisen; diese haben das Gebiet des Landes auf direktem Weg zu verlassen;
  • Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren
  • Personen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist;
  • Personen, die täglich oder für bis zu 48 Stunden zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst nach Schleswig-Holstein einreisen
  • Personen, die sich weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist;
  • Personen, die im diplomatischen oder konsularischen Dienst des Bundes, eines anderen Staates oder der Europäischen Union im Dienst der Landesvertretung Schleswig-Holsteins bei der Europäischen Union tätig sind und sich im Rahmen dieser Tätigkeit in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist;
  • Personen, die als Abgeordnete dem Schleswig-Holsteinischen Landtag, dem Deutschen Bundestag oder dem Europäischen Parlament angehören und sich im Rahmen dieser Tätigkeit in einem Risikogebiet aufgehalten haben;
  • Personen, die der Landesregierung angehören oder nach § 20 Satz 1 ihrer Geschäftsordnung regelmäßig an ihren Sitzungen teilnehmen und sich im Rahmen dieser Tätigkeit in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist.

Muss ein Hotel die Kosten bei Stornierung erstatten?

Die allgemeinen privatrechtlichen Regelungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind von den Verordnungen des Landes unberührt.

Müssen die Zimmer nach einer Quarantäne speziell behandelt werden?

Nein, es gelten auch weiterhin die allgemein gültigen Hygienevorgaben.

Was müssen Gäste machen, wenn sie während einer Quarantäne im Hotel erkranken?

Ein Krankheitsverdacht ergibt sich bei Auftreten von Symptomen, dann sollte umgehend telefonischer (!) Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden. Der Krankheitsverdacht ist meldepflichtig und muss vom Arzt auch dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Bei manifester Erkrankung gelten die allgemeinen Grundsätze der Krankenbehandlung und erforderlichenfalls kann auch eine Aufnahme ins Krankenhaus folgen. Es ist davon auszugehen, dass den Betroffenen – soweit gesundheitlich zumutbar – die Heimreise nahegelegt wird.

Welche Bestimmungen gelten für Einreisende aus einem inländischen Hochinzidenzgebiet (Hotspot)?  

Was müssen Einreisende aus einem inländischen Hochinzidenzgebiet beachten?

Die Regelung der Quarantäne-Verordnung des Landes Schleswig-Holstein, wonach sich Einreisende aus inländischen Risikogebieten 14 Tage in Quarantäne begeben müssen und diese nur durch Vorlage von zwei negativen Corona-Tests verkürzen können, entfällt. 

Seit Freitag, 09.10.2020, gilt für Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten (Corona-Hotspots) nach Schleswig-Holstein ein touristisches Beherbergungsverbot. Das bedeutet: Einreisende aus vom Land Schleswig-Holstein ausgewiesenen inländischen Hochinzidenzgebieten, die zu touristischen Zwecken in einer gewerblichen Unterkunft in Schleswig-Holstein unterkommen möchten, müssen beim Check-In über einen negativen Corona-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Das heißt: Zwischen dem Ausstellen des Testergebnisses und der Einreise dürfen nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Dieses touristische Beherbergungsverbot gilt für gegen Entgelt vermietete Unterkünfte in Beherbergungsbetrieben. Hierzu zählen Hotels, Pensionen, Hostels, Jugendherbergen, Ferienwohnungen, Campingplätze und ähnliche Einrichtungen entsprechend § 17 Abs. 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes. Folglich sind auch privat vermietete Ferienwohnungen vom touristischen Beherbergungsverbot umfasst.

Entscheidend ist zudem, dass Einreisende sich zum Zeitpunkt der Einreise in den vergangenen 14 Tagen für einen wesentlichen Zeitraum in einem inländischen Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben. Zwischen dem Ausstellen des Testergebnisses und der Einreise dürfen demnach nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten können sich grundsätzlich nicht kostenlos auf das Coronavirus testen lassen außer für den Fall, dass das Gesundheitsamt einen Test anordnet oder die Testung auf ärztliche Anweisung durchgeführt wird.

Wo findet man die ausgewiesenen inländischen Hochinzidenzgebiete?

Die inländischen Hochinzidenzgebiete finden Sie unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/_Informationen_Urlauber/teaser_informationen_urlauber.html. Sollten Sie aus einer dieser Regionen kommen und zu touristischen Zwecken in Schleswig-Holstein ein gewerbliches Beherbergungsangebot in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie beim Check-In schriftlich bestätigen, dass Sie über über einen negativen Test verfügen.

Nach welchen Kriterien werden die inländischen Hochinzidenzgebiete ausgewiesen?

Maßgeblich für die Einstufung eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt als Hochinzidenzgebiet durch das Land Schleswig-Holstein ist im Regelfall, ob in den jeweiligen Kreisen oder kreisfreien Städten mehr als 50 Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tagen positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Dafür werden in der Regel die aktuell veröffentlichten Werte auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts zu Grunde gelegt. Diese wertet das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein in der Regel als Hochinzidenzgebiete. Abweichungen von den durch das RKI ausgewiesenen Kreisen und kreisfreien Städten mit einem Inzidenzwert über 50 können aber beispielsweise vorgenommen werden, wenn sich Ausbrüche sehr klar örtlich begrenzen lassen, z.B. auf eine Pflegeeinrichtung oder die Entwicklung insgesamt berücksichtigen. Es kann dann also sein, dass ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt, in der mehr als 50 Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage positiv getestet worden sind, unter bestimmten Umständen nicht als inländisches Hochinzidenzgebiet eingestuft wird.

Gibt es für Einreisende aus ausgewiesenen inländischen Hochinzidenzgebieten ein Einreiseverbot?

Nein. Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten können jederzeit einreisen. Wenn sie zu touristischen Zwecken in einer gewerblichen Unterkunft in Schleswig-Holstein unterkommen möchten, müssen sie beim Check-In über einen negativen Corona-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Für welche Einreisenden gilt das touristische Beherbergungsverbot?

Das touristische Beherbergungsverbot betrifft alle Einreisenden aus einem inländischen Hochinzidenzgebiet, die sich zum Zeitpunkt der Einreise dort in den vergangenen 14 Tagen für einen wesentlichen Zeitraum aufgehalten haben und in Schleswig-Holstein als Tourist in einer gewerblichen Unterkunft übernachten wollen. Auch Berufspendler, die in dem relevanten Zeitraum von 14 Tagen in ein inländisches Hochinzidenzgebiet gefahren sind und zu touristischen Zwecken (also nicht zu beruflichen oder privaten Zwecken) in Schleswig-Holstein beherbergt werden, unterliegen dem Beherbergungsverbot.

Personen, die sich nur zur Durchreise oder für eine kurze Rast in einem inländischen Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, sind vom Beherbergungsverbot ausgenommen. Dies gilt auch für private sowie geschäftliche bzw. berufliche Aufenthalte.

Ein privater Aufenthalt dient nicht zuerst der Erholung, sondern einem privaten Zweck, beispielsweise einer medizinischen Behandlung, einem Verwandtschaftsbesuch, einem Besuch eines Lebenspartners, eines Partners einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft oder der Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechtes oder zum Beistand bzw. zur Pflege schutzbedürftiger Personen. Diese Personen benötigen beim Check-In keinen negativen Corona-Test.

Brauchen Reisende einen negativen Corona-Test, die bereits in Schleswig-Holstein touristisch beherbergt werden und aus einem Gebiet eingereist waren, das erst nach ihrer Einreise als inländisches Hochinzidenzgebiet ausgewiesen wurde?

Nein. Das touristische Beherbergungsverbot gilt erst ab Festlegung der entsprechenden Gebiete durch das Gesundheitsministerium für diejenigen Personen, die ab diesem Zeitpunkt aus diesem Gebiet einreisen.

Müssen Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten einen Corona-Test selbst bezahlen?

Ja. Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten können sich grundsätzlich nicht kostenlos auf das Coronavirus testen lassen außer für den Fall, dass das Gesundheitsamt einen Test (aus anderen Gründen als der touristischen Reise) anordnet oder die Testung auf ärztliche Anweisung durchgeführt wird.

Haben Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten Priorität, wenn sie sich auf das Coronavirus testen lassen möchten?

Nein. Die Eindämmung des Infektionsgeschehens und die Testungen im Gesundheitswesen haben Priorität. Testungen für Reisezwecke können nur erfolgen, wenn die regionalen Kapazitäten es zulassen. Die Verfügbarkeit von Testungen für Reisezwecke hängt also insbesondere von den regionalen Kapazitäten und vom regionalen Infektionsgeschehen ab.

Können Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten ihr negatives Testergebnis auch in digitaler Form nachweisen?

Ja, das ist möglich. Für den Nachweis ist ein ärztliches Zeugnis in Papier- oder digitaler Form erforderlich, welches ein negatives Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Dieses darf nicht älter als 48 Stunden sein. Zwischen dem Ausstellen des Testergebnisses und der Einreise dürfen demnach nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Antikörpertests sind als Nachweis nicht geeignet und zugelassen.

Müssen auch Kinder, die aus inländischen Hochinzidenzgebieten einreisen und in Schleswig-Holstein zu touristischen Zwecken beherbergt werden, über ein negatives Testergebnis verfügen?

Ja, auch für Kinder muss beim Check-In ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Dieses darf nicht älter als 48 Stunden sein. Zwischen dem Ausstellen des Testergebnisses und der Einreise dürfen demnach nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Säuglinge und Kinder unter einem Jahr sind von der Testpflicht ausgenommen.

Sind Personen, die in den vergangenen 14 Tagen nur zur Durchreise in einem inländischen Hochinzidenzgebiet waren und in einem touristischen Beherbergungsbetrieb in Schleswig-Holstein unterkommen möchten, vom Beherbergungsverbot betroffen?

Nein, da sich diese Personen dort nicht für einen wesentlichen Zeitraum aufgehalten haben. Das gilt auch für Personen, die sich dort nur für eine kurze Rast aufgehalten haben.

Brauchen Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten, die eine Zweitwohnung in Schleswig-Holstein haben und dort untergebracht sind, einen negativen Test?

Nein. Aufenthalte in einer privaten Wohnung sind ohne Vorlage eines Tests jederzeit möglich. Diese Ausnahme umfasst auch Dauercamper oder Bootseigner, die für eine ganze Saison für den selbstgenutzten Wohnwagen oder das selbstgenutzte Boot einen Stell- bzw. Liegeplatz gemietet haben. Diese Unterbringungsformen haben den Charakter einer Zweitwohnung. Kurzaufenthalte mit selbstgenutzten Wohnwagen oder Booten oder deren wochenweise gewerbliche Vermietung unterliegen jedoch dem Beherbergungsverbot.

Brauchen Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten, die zu beruflichen Zwecken reisen und in einer gewerblichen Unterkunft (bspw. Hotel) beherbergt werden, einen negativen Test?

Nein. Aufenthalte zu beruflichen Zwecken sind ohne Vorlage eines Tests jederzeit möglich.

Brauchen Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten, die an einem Familientreffen in Schleswig-Holstein teilnehmen möchten und in einer gewerblichen Unterkunft (bspw. Hotel) beherbergt werden, einen negativen Test?

Nein. Beherbergungen aufgrund von Familienbesuchen sind vom Beherbergungsverbot ausgenommen.

Brauchen Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten, die ihren Lebenspartner oder Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in Schleswig-Holstein besuchen möchten und in einer gewerblichen Unterkunft (bspw. Hotel) beherbergt werden, einen negativen Test?

Nein, diese Personen sind vom Beherbergungsverbot ausgenommen.

Brauchen Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten, die Urlaub mit der Familie in Schleswig-Holstein machen und in einer gewerblichen Unterkunft (bspw. Hotel) beherbergt werden, einen negativen Test?

Ja, da es sich um eine Reise zu touristischen Zwecken handelt. Beim Check-In müssen die Einreisenden über einen negativen Corona-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zwischen dem Ausstellen des Testergebnisses und der Einreise dürfen demnach nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein.

Brauchen Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, die aus inländischen Hochinzidenzgebieten zurückkehren, einen negativen Test?

Nein, außer sie nehmen nach ihrer Rückkehr ein touristisches Berherbergungsangebot in Schleswig-Holstein wahr.

Brauchen Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten, die zu medizinischen Zwecken nach Schleswig-Holstein einreisen und in einer Klinik beherbergt werden, einen negativen Test?

Nein, da diese Einreisenden nicht zu touristischen Zwecken beherbergt werden.

Für welche Betriebe gilt das Beherbergungsverbot?

Das touristische Beherbergungsverbot gilt für gewerbliche Beherbergungsbetriebe. Hierzu zählen Hotels, Pensionen, Hostels, Ferienhäuser, privat und gewerblich vermietete Ferienwohnungen, Wohnmobilstellplätze, Campingplätze, Jugendherbergen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen.

Sind privat genutzte Unterkünfte vom Beherbergungsverbot ausgenommen, wenn sie Personen aus inländischen Hochinzidenzgebieten aufnehmen möchten?

Ja. Es handelt sich um ein touristisches Beherbergungsverbot. Dieses betrifft nur gewerbliche Unterkünfte, die zu touristischen Zwecken Beherbergungen vornehmen.

Müssen Hotels oder Ferienwohnungsbetreiber Gäste aus inländischen Hochinzidenzgebieten zur Vorlage eines Testergebnisses auffordern?

Nein, der Beherbergungsbetrieb muss sich weder den Test selbst vorzeigen lassen noch Belege einfordern, aus denen die Aufenthaltsorte des Gastes innerhalb der letzten 14 Tage hervorgehen. Für den Beherbergenden ist allein die schriftliche Bestätigung des Gastes relevant, dass er diese Vorgaben erfüllt. Gäste aus einem inländischen Hochinzidenzgebiet müssen beim Check-In über einen negativen Corona-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Kommt der Beherbergende dieser Verpflichtung zur Prüfung nicht nach oder macht der Gast falsche Angaben, ist beides bußgeldbewehrt. Vom Beherbergungsverbot ausgenommen sind private und geschäftliche Aufenthalte. Ein privater Aufenthalt dient nicht zuerst der Erholung, sondern einem privaten Zweck, beispielsweise einer medizinischen Behandlung, einem Verwandtschaftsbesuch oder der Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechtes oder zum Beistand bzw. zur Pflege schutzbedürftiger Personen. Es empfiehlt sich daher, bei Ankunft ebenfalls zu erfassen, ob der Gast aus touristischen Gründen reist oder nicht.

Dürfen Hotels oder Ferienwohnungsbetreiber Gäste aus inländischen Hochinzidenzgebieten abweisen, die nicht über einen negativen Corona-Test verfügen?

Ja, Betreiber von Beherbergungsstätten dürfen Gäste aus einem Hochinzidenzgebiet nur beherbergen, wenn diese über einen negativen Corona-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Wenn dies der Fall ist, muss er beispielsweise mit seiner Unterschrift auch bestätigen, dass er im Besitz eines entsprechenden negativen Testergebnisses ist, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Kommt der Beherbergende dieser Verpflichtung zur Prüfung nicht nach oder macht der Gast falsche Angaben, ist beides bußgeldbewehrt. Falls Gäste sich weigern, Angaben zu einem negativen Testergebnis zu machen, können Hotels oder Ferienwohnungsbetreiber diese Gäste auch abweisen, da ein Beherbergungsverbot besteht. Hingegen sind Hotels und Ferienwohnungsbetreiber nicht verpflichtet, einen negativen Corona-Test in Form eines ärztlichen Zeugnisses zu kontrollieren. Es liegt in der Verantwortung der betroffenen Gäste, dass diese über einen Test verfügen und dazu wahrheitsgemäße Angaben machen. Der Beherbergungsbetrieb muss sich weder den Test selbst vorzeigen lassen noch Belege einfordern, aus denen die Aufenthaltsorte des Gastes innerhalb der letzten 14 Tage hervorgehen. Für den Beherbergenden ist allein die schriftliche Bestätigung des Gastes relevant, dass er diese Vorgaben erfüllt.

Muss man seinen gebuchten Urlaub absagen, gibt es eine Entschädigung als Folge der Anordnung?

Ob ein Urlaub abgesagt wird, ist eine individuelle Entscheidung. Eine Entschädigung für ausgefallenen Urlaub gibt es nicht.

Regeln zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ("Maskenpflicht")

Gibt es eine Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen?

Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nur, soweit dies in der Verordnung besonders angeordnet ist.

In Schleswig-Holstein besteht für Kundinnen und Kunden die Pflicht, bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs einschließlich Taxen, in den Innenräumen von Ausflugsschiffen und in Reisebussen, beim Betreten von Geschäften und überdachten Flächen von Einkaufszentren sowie in Behörden (Teilbereichen) mit regelhaftem Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dasselbe gilt für externe Besucherinnen und Besucher von Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie von Einrichtungen und Gruppenageboten der Pflege, der Eingliederungshilfe, der Gefährdetenhilfe sowie von Frühförderstellen. Personen, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und für die keine der Ausnahmen (siehe unten) zutreffen, ist das Betreten der Geschäfte oder die Nutzung des ÖPNV nicht gestattet. Auch in Fahrgeschäften von Freizeiteinrichtungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

In Behörden mit regelhaftem Kundenverkehr ist die Mund-Nasen-Bedeckung für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Publikumszeiten in den Bereichen mit Publikumsverkehr Pflicht, sofern die Abstandsregeln nicht sicher eingehalten werden können und keine alternativen Schutzmaßnahmen wie z.B. Plexiglaswände bestehen. Ebenso haben Besucherinnen und Besucher von Prostitutionsstätten sowie die Prostituierten selbst beim Erbringen der sexuellen Dienstleistung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. In Horten betreute Kinder haben ebenso eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, auch wenn sie das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Auch für Schülerinnen und Schüler gilt auf dem Schulgelände eine allgemeine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die aber auch einige Ausnahmen vorsieht

Ebenso sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Märkten und marktähnlichen Veranstaltungen, wenn diese in Innenräumen die Zahl von als 750 Personen, außen die Zahl von 1500 Personen überschreiten sollen, zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet. Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen (z.B. Konzerten oder Fussballspielen) gilt dies generell schon dann, wenn die allgemeine Geltung des Abstandsgebots durch eine spezielle Sitzordnung ersetzt wird. Sollen solche Veranstaltung mit festen Sitzplätzen die Teilnehmerzahlen 1500 außen oder 750 innen mit Ausnahmegenehmigung überschreiten, gilt die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung erst recht.

Was passiert, wenn Personen sich weigern, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzulegen in Bereichen, in denen eine Pflicht zum Tragen einer solchen besteht?

Wenn eine Kundin oder ein Kunde trotz wiederholter Aufforderung durch eine Ordnungskraft die Mund-Nasen-Bedeckung nicht anlegt, kann dies mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet werden. (Bussgeldkatalog)

Gibt es eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Behörden?

Ja. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt innerhalb von Behörden in Bereichen, die dem regelhaften Publikumsverkehr gewidmet sind. Diese gilt jedoch nicht im direkten kommunikativen Kontakt zwischen Bürgerinnen oder Bürgern mit Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Behörde, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten oder die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird.   Gerichte sind von dieser Pflicht ausgenommen. In Gerichten besteht angesichts der Justizgewährleistungspflicht eine besondere Situation; dort werden geeignete Maßnahmen im Rahmen des Hausrechts getroffen. Die im Gerichtsverfassungsgesetz geregelten sitzungspolizeilichen Befugnisse der Vorsitzenden in Gerichtsverhandlungen bleiben unberührt.

Welche Anforderungen werden an Mund-Nasen-Bedeckungen gestellt und welche Schutzwirkung haben Sie?

Als Mund-Nasen-Bedeckung kommt jeder Schutz in Betracht, der aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern, unabhängig von der Kennzeichnung oder einer zertifizierten Schutzkategorie. In Betracht kommen etwa aus Stoff genähte Masken, Schals, Tücher, Schlauchschals oder durchsichtige Schutzvorrichtungen aus Kunststoff. Idealerweise kommt ein eng anliegender textiler Stoff zum Einsatz. Dieser sollte mehrlagig sein, oder aus dichtgewebter Baumwolle bestehen. Dagegen reicht es nicht aus, Mund und Nase nur mit Hand oder Arm abzudecken. Wird auch nach wiederholter Aufforderung gegen die Maskenpflicht verstoßen, so kann dies mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet werden.

Besteht beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eine Gefährdung durch Schimmelpilzbildung?

Schimmelpilze sind überall in der Umwelt vorhanden. Voraussetzungen für die Vermehrung von Schimmelpilzen ist Feuchtigkeit, insbesondere unter Luftabschluss. Schimmelpilze brauchen einen bestimmten Grad an Feuchtigkeit, um zu überleben. Eine trockene Umgebung ist für die Vermehrung ungünstig. Eine Schimmelpilzvermehrung ist möglich, wenn durchfeuchtete MNB längere Zeit luftdicht verschlossen aufbewahrt werden. Von einer gesundheitsgefährdenden Vermehrung von Schimmelpilzen ist unter den üblichen Tragebedingungen nicht auszugehen.

Was passiert, wenn Personen sich weigern, eine Mund-Nasen-Bedeckung anzulegen in Bereichen, in denen eine Pflicht zum Tragen einer solchen besteht?
Wenn eine Kundin oder ein Kunde in einem Geschäft oder eine Nutzerin oder ein Nutzer des ÖPNV oder eine Besucherin oder ein Besucher in einer Reha- oder Pflegeeinrichtung trotz wiederholter Aufforderung durch eine Ordnungskraft die Mund-Nasen-Bedeckung nicht anlegt, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden. Beim Bußgeld gilt der Regelsatz von 150 Euro. Dasselbe gilt, wenn ein Kunde oder eine Kundin in einer Prostitutionsstätte keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, oder wenn Prostituierte während der Erbringung einer sexuellen Dienstleistung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu beachten?

Mund und Nase müssen beim Aufenthalt in den oben genannten Bereichen bedeckt bleiben. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist neben der Einhaltung der übrigen gebotenen Hygienemaßnahmen (insbesondere Abstandsregeln und Händehygiene) als mechanische Barriere ein ergänzender Schutz. Im öffentlichen Raum erfüllt die Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Situationen den Zweck, die Verteilung freigesetzter virushaltiger Tröpfchen zu minimieren. Sie trägt damit zu einer Verringerung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Erregers und zur Risikominimierung bei. Übertragungen von SARS-CoV2 können durch Personen ohne Symptome erfolgen. Das Tragen einer MNB ist daher vor allem dann wirksam, wenn sich möglichst viele Menschen daran beteiligen.

Stoffmasken sollten vor der ersten Anwendung und nach Gebrauch bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden.

 Da MNB – im Gegensatz zu Medizinprodukten – keine standardisierten Produkte sind, kann die Schutzwirkung unterschiedlich sein. Die Schutzwirkung kann auch durch Anwendungsfehler reduziert werden. Es ist zu beachten, dass das Durchfeuchten einer Mund-Nasen-Bedeckung z.B. durch Niesen oder Husten die Barrierewirkung reduziert. In diesen Fällen soll die Mund-Nasen-Bedeckung sobald wie möglich gewechselt werden. Die Mund-Nasen-Bedeckung soll nach dem Tragen so verstaut werden, dass eine Kontamination der Umgebung vermieden wird, also z.B. in einem Beutel.

Wichtig bleibt die Händehygiene vor Berühren des Gesichtes, vor dem Verzehr von Lebensmitteln oder nach Kontakten zu Oberflächen im öffentlichen Raum.

Die Abstandsregeln gelten grundsätzlich auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Wichtig bleibt die Händehygiene nach dem Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung, vor Berühren des Gesichtes, vor dem Verzehr von Lebensmitteln oder nach Kontakten zu Oberflächen im öffentlichen Raum.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Empfehlungen und Wissenswertes zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen

Wie erfolgt die Reinigung und Desinfektion der Mund-Nasen-Bedeckung?

Die Mund-Nasen-Bedeckung ist nach dem Gebrauch bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine zu waschen. Der Einsatz eines Desinfektionsmittels bei geringerer Temperatur ist nicht zu empfehlen, da eine wirksame Desinfektion thermisch, also durch die Temperatur von mindestens 60 Grad, erreicht wird.

Sofern Mund-Nasen-Bedeckungen aus Kunststoff verwendet werden, sind diese einer Wischdesinfektion zu unterziehen. Einmalartikel, die weder gewaschen noch wischdesinfiziert werden können, sind nach dem Tragen zu entsorgen.

Sind medizinische Schutzmasken (Mund-Nasen-Schutz oder "OP-Maske") oder FFP-Masken mit Ausatemventil Mund-Nasen-Bedeckung vorzuziehen?

Die Mund-Nasen-Bedeckung bedarf keiner Zertifizierung, wie sie beispielsweise bei Medizinprodukten verlangt wird. Ausdrücklich nicht erforderlich ist das Tragen von Medizinprodukten wie Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS), und Operations (OP)-Masken oder FFP-Atemschutzmasken. Medizinische Gesichtsmasken sollen grundsätzlich medizinischem Personal und Pflegepersonal vorbehalten sein. FFP-Masken ("filtering face piece") mit einem Ausatemventil dienen ausschließlich dem Eigenschutz und sind zum Fremdschutz ungeeignet, da durch das Ventil die Tröpfchen des Trägers gezielt in die Umgebung abgegeben werden. Das Tragen solcher Masken im öffentlichen Raum wird nur bei entsprechender medizinischer Indikation geduldet.

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, das Personal in den Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie Taxifahrer.

Auch Personen, die aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung (einschließlich Behinderungen) nicht in der Lage sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sind von der Tragepflicht ausgenommen. Das betrifft insbesondere einen Personenkreis, für den auch Bedeckungsalternativen nicht in Frage kommen. Menschen mit Hörbehinderungen und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung auch abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

An einen Nachweis, dass jemand von der Tragepflicht ausgenommen ist, sind keine hohen Anforderungen zu stellen. Ein Nachweis kann ein Schwerbehindertenausweis, Allergikerausweis oder ähnliches sein, verbunden mit der Glaubhaftmachung des Betroffenen, dass aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist. Nicht erforderlich ist die Vorlage einer ärztlichen Bestätigung. Sollte diese aus Sicht des Betroffenen aber hilfreich sein, dann muss daraus lediglich zu erkennen sein, dass diese Bestätigung von einer approbierten Ärztin bzw. einem approbierten Arzt ausgestellt worden ist und derjenige, der sich auf diese Ausnahme beruft, daraus erkennbar ist. Eine gesonderte Begründung der Ärztin bzw. des Arztes ist dabei nicht erforderlich und gewollt. Vergleichbare Bescheinigungen können auch von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ausgestellt werden.

Was gilt für das Personal in Geschäften, im ÖPNV und Taxifahrer?

Die Verordnung richtet sich in diesen Bereichen ausschließlich an die Kunden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Personal in Geschäften grundsätzlich keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen muss.

Der Schutz des Verkaufspersonals ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert herzustellen und wird beispielsweise durch die Installation von besonderen Schutzvorrichtungen, z. B. an den Kassen mit Hilfe von Plexiglasscheiben oder -kabinen, sichergestellt. Auch der Schutz anderer Personen beispielsweise von Kunden ist in den Vorschriften des Arbeitsschutzes festgelegt und muss vom Arbeitgeber berücksichtigt werden (§ 1 Absatz 1 Satz 3 Biostoffverordnung). Beschäftigte sindvom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit, wenn alternative Schutzmaßnahmen getroffen wurden (z.B. durch die oben genannten Plexiglasabtrennungen). Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Beschäftigten oder auch Kunden bzw. nicht einhaltbaren Schutzabständen sind gemäß SARS-Covid-2-Arbeitsschutzstandard vom Arbeitgeber Mund-Nase-Bedeckungen zur Verfügung zu stellen und von den Beschäftigten zu tragen: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Arbeitsschutz/arbeitsschutz.html

Die aus dieser Verordnung abgeleitete Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bezieht sich auch nicht auf Fahrpersonal. Dessen Schutz ist durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert herzustellen und wird beispielsweise durch die Installation von besonderen Schutzvorrichtungen, z. B. durch Trennwände in Taxen oder Absperrungen in Bussen sichergestellt.

Brauche ich eine ärztliche Bescheinigung, wenn ich aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung oder Behinderung nicht in der Lage bin, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen?

Personen, die aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung (einschließlich Behinderungen) nicht in der Lage sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sind von der Tragepflicht ausgenommen. Das betrifft insbesondere einen Personenkreis, für den auch Bedeckungsalternativen nicht in Frage kommen. Menschen mit Hör- oder mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung auch abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

An einen Nachweis sind keine hohen Anforderungen zu stellen. Ein Nachweis kann ein Schwerbehindertenausweis, Allergikerausweis oder ähnliches sein, verbunden mit der Glaubhaftmachung des Betroffenen, dass aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist. Nicht erforderlich ist die Vorlage einer ärztlichen Bestätigung. Sollte diese aus Sicht des Betroffenen aber hilfreich sein, dann muss daraus lediglich zu erkennen sein, dass diese Bestätigung von einem Arzt ausgestellt worden ist und derjenige, der sich auf diese Ausnahme beruft, daraus erkennbar ist. Eine gesonderte Begründung des Arztes ist dabei nicht erforderlich und gewollt. Vergleichbare Bescheinigungen können auch von Psychotherapeuten ausgestellt werden.

Warum gilt die Maskenpflicht nicht in Arztpraxen?

Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nur, soweit dies in der Verordnung besonders angeordnet ist. Für diese Fälle regelt die aktuelle Verordnung die Anforderungen an die Mund-Nasen-Bedeckung und die stets geltenden Ausnahmen.

Die Regelung gilt dort, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen und die Abstände von 1,50 Meter nicht immer eingehalten werden können. Sowohl Geschäfte als auch der ÖPNV müssen mit einem möglichst geringen Risiko genutzt werden können.

Keine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung haben z.B Patienten, die Räumlichkeiten der Gesundheits- und Heilberufe oder anderer freier Berufe betreten und sich dort aufhalten. Hintergrund ist, dass zum einen durch die Vergabe von Behandlungsterminen der Zutritt zu diesen Räumlichkeiten und der dortige Aufenthalt regelmäßig gesteuert werden kann und zum anderen Patienten, denen aus beispielsweise medizinischen Gründen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, von vornherein der Zutritt erschwert würde. Dessen unbenommen kann der jeweilige Inhaber der Einrichtung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einfordern (Hausrecht). Dies bedeutet jedoch nicht, dass Patientinnen und Patienten, die aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung (einschließlich Behinderungen) nicht in der Lage sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, von der Behandlung ausgeschlossen werden können. Die ärztliche Versorgung und medizinische Behandlung aller Patientinnen und Patienten ist entsprechend der vertragsärztlichen Versorgungspflicht sicherzustellen. Allerdings sollten Personen, die keine MNB tragen können, bereits bei der Terminabsprache auf diesen Umstand hinweisen, um Irritationen vorzubeugen und in der Praxis gegebenenfalls erforderliche Vorkehrungen zu ermöglichen. Darüber hinaus ist der Schutz der Mitarbeiter durch die Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes gesondert sicherzustellen.

Gilt die Maskenpflicht auch an Schulen oder für den Schulbus?

In allen Schulen gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Das gilt in den Schulbussen, auf den Laufwegen, in den Gemeinschaftsräumen und in der Pause, also überall dort, wo es zu kohortenübergreifenden Begegnungen kommen kann. Von der Pflicht ausgenommen ist der Unterricht in der Kohorte im Klassenraum sowie der Schulhof, sofern hier Abstände sicher eingehalten werden können und die Schülerinnen und Schüler in ihrer Kohorte verbleiben. Das wird über die Corona-Verordnung des Landes Schleswig-Holstein geregelt. Unberührt davon bleibt die Möglichkeit, auch weiterhin während des Unterrichts auf freiwilliger Basis eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Für den Zeitraum vom 19. Oktober bis zum 31. Oktober gilt eine erweiterte MNB-Pflicht für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 (Sekundarstufe I). Die Pflicht bezieht sich auf den Unterrichtsraum - mit der Ausnahme von Prüfungen und mündlichen Vorträgen, bei denen ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird - sowie auf den Schulhof, die Mensa, Schulveranstaltungen außerhalb des Schulgeländes und auf den Schulweg von der Bus- oder Bahnhaltestelle zur Schule (und zurück), soweit nicht ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person eingehalten wird. Damit wird für einen begrenzten Zeitraum die bislang geltende Befreiung von der Maskenpflicht in der eigenen Schüler-Kohorte ausgesetzt.

Ausgenommen ist die Primarstufe mit den Jahrgängen 1 bis 4, für die eine MNB-Pflicht weiterhin auf den Gemeinflächen, aber nicht im Unterricht gilt.

Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Auto erlaubt?

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung stellt keinen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung dar. Die Mund-Nasen-Bedeckung verhüllt – wenn korrekt getragen – lediglich Mund und Nase. Andere wesentliche Merkmale wie Frisur, Ohren- und Augenpartie sowie die grundlegende Gesichtsform bleiben erkennbar. Dies reicht in der Regel aus, um die Identität von Autofahrern festzustellen.
Die Landespolizei wird im Rahmen der alltäglichen Verkehrsüberwachung mit wachsamem Auge darauf achten, dass die bestehenden Regelungen im Sinne des Infektionsschutzes ausgelegt, aber nicht unzulässig ausgenutzt werden. Wer durch übermäßige Maskierung versucht, seine Identität zu verbergen oder sein Gesicht bedeckt, ohne dass Mitfahrer oder andere geschützt werden können, wird auch weiterhin mit einem Bußgeld rechnen müssen.

Darf ich weiterhin Blut spenden?

Ja. Reiserückkehrer dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr allerdings kein Blut spenden.

Sind Rehakliniken weiterhin geöffnet? Bleiben Mutter-Kind-Kliniken weiter geöffnet?

Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen dürfen ihre Leistungen wieder in einem dem jeweiligen Infektionsgeschehen angemessenen Rahmen unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte erbringen. In ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ist das Betreten und Nutzen der Einrichtungen auch Personen gestattet, die das Rehabilitationsangebot zur allgemeinen Gesunderhaltung (auch ohne Rezept) nutzen. Die Einrichtungen sind nach § 14 der Corona-Bekämpfungsverordnung dazu befugt, zum Zwecke des Infektionsschutzes Betretungsverbote zu erlassen. Die Entscheidung darüber obliegt allein der Einrichtung.

Welche Regelungen gelten für Krankenhäuser?

Können Väter werdende Mütter in den Kreissaal begleiten? Welche Regelungen gibt es für Geburtsstationen?

Bei der Geburt darf eine Begleitperson die werdende Mutter begleiten.

Bitte sprechen Sie mit der Klinik die weiteren Regelungen ab. Kliniken können Begleitpersonen jedoch den Zutritt verweigern, wenn diese beispielsweise Symptome einer Covid-19 Infektion zeigen oder die erforderlichen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen aus anderen Gründen nicht gewährleistet werden können.

In der Geburtshilfe können sogennannte Familienzimmer betrieben werden, wenn sichergestellt ist, dass die Begleitperson keinen Kontakt zu anderen Patientinnen und Patienten hat und die Außenkontakte auf das absolut notwendige Minimum begrenzt werden. Begleitpersonen müssen über persönliche Schutz- sowie Hygienemaßnahmen aufgeklärt und angehalten werden, diese dringend einzuhalten. Dabei gilt: Begleitpersonen mit akuten Atemwegserkrankungen dürfen die Einrichtung auch bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen eines Ausnahmefalls nicht betreten.

Welche medizinischen Behandlungen führen Krankenhäuser jetzt wieder durch?

Krankenhäuser führen grundsätzlich nun wieder alle medizinisch notwendigen Behandlungen durch. Um zeitnah Aufnahmekapazitäten von COVID-19 Patienten bereitstellen zu können und, um die Kapazitäten der Intensivmedizin nutzen zu können, wird nun mehr das Freihalten bestimmter Kapazitäten verlangt. Alle weiteren Behandlungen sind insofern uneingeschränkt möglich.

Was gilt für Kinderfrüherkennungsuntersuchungen?

Früherkennungsuntersuchungen und Impfungen sind für die Gesundheit Ihres Kindes von großer Bedeutung und sollten wenn möglich fristgerecht durchgeführt werden.

Um in der derzeitigen Situation den für Ihr Kind passenden Termin unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygienemaßnahmen zu finden, empfehlen wir Ihnen, sich telefonisch mit Ihrer Kinder- und Jugendarztpraxis in Verbindung setzen, um das bestmögliche Vorgehen für Ihr Kind individuell abzustimmen.

Weitere Informationen finden Sie beim Landesamt für soziale Dienste: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LASD/Aufgaben/Frueherkennung/frueherkennung_node.html sowie grundsätzliche Informationen zu den Früherkennungsuntersuchungen und Impfungen auch beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V.: https://www.kinderaerzte-im-netz.de/vorsorge/

COVID-19 und Coronatests

Wie kann ich Symptome richtig erkennen?

Informationen zur Frage, wie Sie Symptome richtig erkennen, finden Sie hier: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/symptome-erkennen

Wie verhalte ich mich nach einem Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall?

Nach Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall besteht ein Ansteckungsverdacht. Bei einem Ansteckungsverdacht ordnet das zuständige Gesundheitsamt Maßnahmen der Quarantäne an, sobald es Kenntnis von dem Ansteckungsverdacht hat. Die Inkubationszeit, in der die Infektion in Erscheinung treten kann, beträgt bis zu 14 Tage. Das Auftreten von Symptomen wird während der Quarantäne abgewartet. Bei Auftreten erster Symptome ist eine labordiagnostische Abklärung sinnvoll. Die meisten Infektionen können etwa zwischen dem 4. und dem 7. Tag nach Ansteckung festgestellt werden. Ein Testen kurz nach erfolgtem Kontakt ist daher nicht sinnvoll.

Sollten Sie durch die Corona Warn-App darüber informiert werden, dass ein Kontakt zu einer positiv getesteten Person stattgefunden hat, wird Sie die App über weitere Schritte informieren. Sie sollten sich in jedem Fall nach Hause begeben oder anderweitig absondern und weitere Schritte telefonisch mit Ihrem Hausarzt oder dem lokal für Sie zuständigen Gesundheitsamt absprechen.

Wer entscheidet bei Krankheitssymptomen, wer getestet wird?

Wer getestet wird, entscheiden Gesundheitsämter, die niedergelassenen Ärzte oder die Kliniken. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Ein Test wird durchgeführt bei Personen, die Symptome einer Atemwegserkrankung haben. Vorrangig erfolgt die Testung, wenn diese Personen Tätigkeiten in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus ausüben oder einer Risikogruppe angehören, oder wenn es sich um eine Kontaktperson zu einem COVID-19-Fall handelt. Tests erfolgen außerdem im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung zum Feststellen möglicher Übertragungen. Bei Feststellen einer Infektion in einer Einrichtung kann im Rahmen des Ausbruchsmanagements eine umfangreiche Testung der Kontaktpersonen zur Infektionsquellensuche und/ oder zum Feststellen von möglichen Übertragungen angezeigt sein Es ist nicht möglich, sich "frei" zu testen. Ein negativer Test sagt noch nicht aus, dass keine Infektion vorliegt – sie kann während der Inkubationszeit jeden Tag auftreten und der Test später positiv werden.

Ausführliche Informationen zum Testverfahren erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-test/

Bei Einreisen aus einem ausländischen Risikogebiet

Informationen zu Covid-Tests für Einreisende aus ausländischen Risikogebieten

Bei Einreisen aus einem inländischen Hochinzidenzgebiet

Informationen für Einreisende aus inländischen Corona-Hotspots

Sind Covid-Tests für Einreisende aus Hochinzidenzgebieten kostenlos?

Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten können sich grundsätzlich nicht kostenlos auf das Coronavirus testen lassen außer für den Fall, dass das Gesundheitsamt einen Test (aus anderen Gründen als der touristischen Reise) anordnet oder die Testung auf ärztliche Anweisung erfolgt.

Werden besonders relevante Gruppen prioritär getestet?

Ja. Basis für die Entscheidung einer Diagnostik sind die Empfehlungen des Robert Koch Instituts, die in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation der Pandemie angepasst werden. Ein Test wird durchgeführt bei Personen, die Symptome einer Atemwegserkrankung haben. Vorrangig erfolgt die Testung, wenn diese Personen Tätigkeiten in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus ausüben oder einer Risikogruppe angehören, oder wenn es sich um eine Kontaktperson zu einem COVID-19-Fall handelt. Tests erfolgen außerdem im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung zum Feststellen möglicher Übertragungen. Bei Feststellen einer Infektion in einer Einrichtung kann im Rahmen des Ausbruchsmanagements eine umfangreiche Testung der Kontaktpersonen zur Infektionsquellensuche und/ oder zum Feststellen von möglichen Übertragungen angezeigt sein. Wie sehen die Testkapazitäten in Schleswig-Holstein aus?Öffentliche Gesundheitsdienste - Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte (PDF 112KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Welche Regelungen gelten für die Quarantäne?

Ich stehe unter Quarantäne, muss aber regelmäßig zur Behandlung ins Krankenhaus. Wie gehe ich vor?

Wie hier zu verfahren ist, sollte mit dem örtlichen Gesundheitsamt geklärt werden. Informieren Sie in jedem Fall das Klinikpersonal telefonisch, bevor Sie das Krankenhaus aufsuchen.

Was passiert, wenn jemand gegen die Quarantäneanordnung verstößt?

Wer erstattet mir meinen Verdienstausfall, wenn ich unter Quarantäne stehe? Gilt das auch für Selbstständige?

Wie kann das Virus übertragen werden?

Welche Rolle spielen Aerosole bei der Übertragung von SARS-CoV-2?

Aerosole sind Tröpfchenkerne (sehr kleine Partikel, die kleiner als fünf Mikrometer sind), die längere Zeit in der Luft schweben können. Eine Übertragung von SARS-CoV-2 findet bei direktem Kontakt zum Beispiel über Sprechen, Husten oder Niesen statt (siehe Steckbrief des RKI zu Übertragungswegen https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText1). Bei einer Übertragung mittels Tröpfcheninfektion von SARS-CoV-2 können Aerosole also eine Rolle spielen.

Wo ist das Risiko einer Aerosolbildung besonders groß?

Es besteht dann ein erhöhtes Risiko einer Aerosolbildung, wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen und es verstärkt zur Produktion und Anreicherung von Tröpfchenkernen kommt. Das passiert insbesondere beim Sprechen mit steigender Lautstärke, aber auch beim Singen oder bei sportlicher Aktivität. Dadurch können Erreger potenziell übertragen werden.

Welche Vorkehrungen sind wirkungsvoll, um etwas gegen die Bildung von Aerosolen zu tun?

Aufgrund der Möglichkeit von Erregerübertragungen im Zusammenhang mit Aerosolbildung ist das Lüften in Innenräumen (Frischluftzufuhr und Luftaustausch) eine zentrale Vorkehrung zur Minimierung des Infektionsrisikos.

Generell können Aerosole durch folgende Vorkehrungen verringert werden:

  • regelmäßiges Lüften, bei Fensterlüftung als Querlüftung
  • erhöhte Frischluftzufuhr bei raumlufttechnischen Anlagen, ggf. Einsatz von wirksamen Filtern.
     

Umfangreiche Informationen und Hinweise zur Lüftung und zu zentralen Lüftungs- und Klimaanlagen zur Reduktion von Aerosolen in Innenräumen gibt die mit dem RKI abgestimmte Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes. (https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/irk_stellungnahme_lueften_sars-cov-2_0.pdf)

Durch das Einhalten eines Abstands von mehr als 1,5 Metern kann zudem die Exposition gegenüber Tröpfchen und im gewissen Umfang auch Aerosolen verringert werden.

Können Coronaviren über das Berühren von Türklinken übertragen werden?

Grundsätzlich können Coronaviren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Türklinken gelangen und eine Zeit lang überleben.
Eine Schmierinfektion einer weiteren Person erscheint dann möglich, wenn das Virus kurz danach über die Hände auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird.
Deshalb ist eine gute Händehygiene mit regelmäßigem Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht wichtig.

Können importierte Waren aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.

Diese Einschätzung gilt auch nach der jüngsten Veröffentlichung zur Überlebensfähigkeit der bekannten Coronaviren durch Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Bochum.

Kann das Virus auch über Lebensmittel oder Gegenstände wie Geschirr oder Besteck auf den Menschen übertragen werden? 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat dazu am 6. April 2020 auf der Grundlage der aktuell verfügbaren  wissenschaftlichen Erkenntnisse erklärt: Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Außerdem ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. Obwohl eine Übertragung des Virus über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich ist, sollten beim Umgang mit diesen die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die üblichen Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln beachtet werden. Da die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden.

Die Bewertung des BfR zum neuartigen Coronavirus ist unter folgendem Link zu finden:

https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html

Wird das Virus durch Spülen mit der Hand oder in der Geschirrspülmaschine inaktiviert?

Als behüllte Viren, deren Erbgut von einer Fettschicht (Lipidschicht) umhüllt ist, reagieren Coronaviren empfindlich auf fettlösende Substanzen wie Alkohole oder Tenside, die als Fettlöser in Seifen und Geschirrspülmitteln enthalten sind. Wenngleich für das neuartige Coronavirus noch keine spezifischen Daten vorliegen, ist es hoch wahrscheinlich, dass durch diese Substanzen die Virusoberfläche beschädigt und das Virus inaktiviert wird. Das gilt insbesondere auch dann, wenn im Geschirrspüler das Geschirr mit 60 Grad Celsius oder höherer Temperatur gereinigt und getrocknet wird.

Ist eine Ansteckung mit dem Corona-Virus über das Trinkwasser möglich?

Nein, das ist nicht der Fall.
Trinkwasser, das unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt wird, ist sehr gut gegen alle Viren, einschließlich der neuartigen Corona-Viren, geschützt. Bei ähnlichen Viren ist bereits hinreichend untersucht worden, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Eine Übertragung des Corona-Virus erfolgt vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen.

Umweltbundesamt: Stellungnahme zum Thema Trinkwasser und Coronavirus (12. März 2020)

Kann das Coronavirus durch Lebensmittel übertragen werden?

Obwohl eine Übertragung des Virus über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich ist, sollten beim Umgang mit diesen die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln beachtet werden, auch um Infektionen mit anderen Erregern zu verhindern.

Ein Merkblatt des BfR über den Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt ist unter folgendem Link zu finden: https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_lebensmittelinfektionen_im_privathaushalt.pdf

Was ist die Husten- bzw. Nies-Etikette?

Die sogenannte Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken und krankheitsverdächtigen Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens, z.B. mit der Ellenbeuge, einem Einmaltaschentuch oder ggf. mit einer Mund-Nasen-Schutz-Maske, gefolgt von Händewaschen (!). Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet wurden, sind nach Gebrauch zu entsorgen oder zu desinfizieren. Handschuhe, Taschentücher, Masken und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege und Versorgung von kranken Personen anfallen, sollten vor der Entsorgung mit anderem Hausmüll in einen mit einem Müllbeutel versehenen Behälter im Krankenzimmer geworfen werden. Danach kann dieser Müllbeutel verschlossen in den normalen Müll entsorgt werden (sogenannte Doppelsackmethode). Bei der Benutzung von Mund-Nasen-Schutz-Masken besteht der sinnvollste Schutz, wenn der Infizierte diesen trägt, um zu verhindern, dass Tröpfchen in die Umgebung gestreut werden.

Weitere Informationen:

Bundesinstitut für Risikobewertung: Übertragung durch Lebensmittel und Gegenstände

Uni Greifswald: Coronavirus auf Flächen

Kann das Coronavirus zwischen Haustieren und Menschen übertragen werden?

Gemäß Friedrich-Loeffler-Institut spielen nach dem jetzigen Kenntnisstand Haustiere epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2/Covid-19. In seltenen Einzelfällen wurde der Erreger bei Tieren nachgewiesen. So wurde beispielsweise aus einem New Yorker Zoo von der Infektion eines Tigers berichtet, der sich wahrscheinlich bei einem Pfleger angesteckt hatte. Aus Belgien wurde ein Erregernachweis bei einer Katze beschrieben, die im Haushalt einer sich in Quarantäne befindenden Person lebt. Allerdings bedeutet eine mögliche Infektion von Haustieren nicht automatisch, dass sich das Virus in den Tieren vermehren kann und von ihnen auch wieder ausgeschieden wird. Laut Friedrich-Loeffler-Institut gibt es keine Hinweise darauf, dass Haustiere Menschen angesteckt haben. Die Haltung von Katzen wurde nicht als Risikofaktor identifiziert. Es besteht überhaupt kein Grund dafür, Haustiere vorsorglich in Tierheimen abzugeben. Sollte ein Haustier positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden, stellt dies keinen Grund dar, das Tier einzuschläfern.

Für Haustiere von in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen werden gemäß Friedrich-Loeffler-Institut derzeit keine Maßnahmen wie die Absonderung, Trennung oder Quarantäne empfohlen. Personen, die sich in Quarantäne befinden, sollten geeignete Personen außerhalb ihres Haushaltes um Unterstützung bei der Pflege der Tiere bitten, etwa mit dem Hund spazieren zu gehen. Es sollten nur junge, gesunde Personen als "Gassigänger" tätig werden, je nach Charakter des Hundes Personen mit Hundekenntnissen. Nach dem Ausführen des Hundes sollten stets die Hände gewaschen werden. Ein Infektionsrisiko geht grundsätzlich nicht von dem Hund aus, sondern von den möglicherweise infizierten Besitzerinnen und Besitzern. Katzen von Personen in häuslicher Isolation, die die Wohnung oder das Haus normalerweise verlassen, sollten nach Möglichkeit für die Dauer der Quarantäne im Haus gehalten werden.

Weitere Informationen des Friedrich-Loeffler-Instituts sind zu finden unter: Friedrich-Loeffler-Institut (Stand: 6.4.2020)

Welche Empfehlungen gibt es für Risikopatienten (nach RKI)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion. Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann. Erkrankte sollten rasch Kontakt aufnehmen zur Hausarztpraxis oder telefonisch zu anderen beratenden Stellen.

Wenn in der näheren Umgebung (z.B. im privaten oder beruflichen Umfeld) Fälle von COVID-19 bekannt werden, sollte dies ebenfalls entsprechend mitgeteilt werden, um gezielte diagnostische Maßnahmen zu beschleunigen.

Informationen und Hilfestellungen des RKI für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf finden Sie unter folgendem Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

Bei Fragen rund um das Thema Coronavirus

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Tel Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
(werktags von 8-20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8-16.30 Uhr)

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