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Coronavirus
Informationen für Schleswig-Holstein

© Thomas Frey / dpa

Hinweise für Einreisende aus dem In- und Ausland

Datum 21.10.2020

Das müssen Einreisende und Urlauber:innen aus In- und Ausland beachten.

Liebe Reisende,

Warnsymbol Ausrufezeichen (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Adpic.de

Schleswig-Holstein heißt Sie als Urlauberin oder Urlauber oder als Reiserückkehrende/r herzlich willkommen. Für eine Einreise nach Schleswig-Holstein gelten aufgrund der Corona-Pandemie verbindliche Einschränkungen, wenn Sie aus Gebieten mit einer hohen Ausbreitung des Coronavirus kommen. Wichtig ist, dass Sie noch vor Ihrer Einreise überprüfen, ob Sie zum Zeitpunkt der Einreise aus einem aktuell ausgewiesenen ausländischen Risikogebiet oder einem inländischen Hochinzidenzgebiet kommen!

 

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Einreise aus ausländischen Risikogebieten

Reisen Sie aus einem ausländischen Risikogebiet nach Schleswig-Holstein ein, beispielsweise als Reiserückkehrerin oder Reiserückkehrer,

  • müssen Sie sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Ihrer Einreise ständig dort in Quarantäne absondern
  • sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden und über die Reise informieren
  • müssen Sie einen Corona-Test machen lassen, wenn Sie aus einem ausländischen Risikogebiet kommen (kostenlos) und das Gesundheitsamt dies bei Einreise verpflichtend anordnet (Testpflicht)
  • dürfen Sie während der Quarantäne keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht zum Hausstand gehören.
    Nicht zur Absonderung geeignet sind beispielsweise Campingplätze, Jugendherbergen und alle sonstigen Einrichtungen mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen, welche die abzusondernde Person benutzen müsste. In einer Ferienwohnung oder auch in einem Hotelzimmer ist eine Quarantäne denkbar, sofern diese entsprechend konsequent eingehalten wird. Das Betreten von Gemeinschaftsräumen wie Hotelrestaurant o.Ä. ist nicht möglich.

Hier finden Sie die Teststationen der KVSH (Stand 24.09.2020)

Haben Sie noch Fragen zur Quarantäne? In dem Merkblatt für Betroffene (Kontaktpersonen) zu Coronavirus-Infektion und häuslicher Quarantäne finden Sie wichtige allgemeine Informationen und Ratschläge zur häuslichen Quarantäne.

Als Einreisender aus einem ausländischen Risikogebiet haben Sie die Möglichkeit, die 14-tägige Quarantäne zu verkürzen. Dafür müssen Sie dem Gesundheitsamt zwei negative Corona-Tests in deutscher oder englischer Sprache vorlegen. Diese Tests sind für Einreisende aus dem Ausland kostenlos. Bei Einreise können dazu die Teststationen genutzt werden.

Bei den Tests müssen Sie als Reiserückkehrende/r aus ausländischen Risikogebieten Folgendes beachten:

  • Zwischen der Entnahme des Probenmaterials für die erste und zweite Testung müssen mindestens fünf Tage liegen
  • Haben Sie einen ersten Test vor der Einreise gemacht, so dürfen zwischen Testergebnis und Einreise nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein.
  • Zudem darf das Probenmaterial für mindestens eine der beiden Testungen frühestens fünf Tage nach der Einreise entnommen worden sein.
  • Bis zum Vorliegen der beiden negativen Testergebnisse gilt die Quarantänepflicht.

Ausnahmen für Einreisende aus ausländischen Risikogebieten

Nicht von der Quarantäneregelung betroffen sind:

  1. Personen, die nur zur Durchreise nach Schleswig-Holstein einreisen; diese haben das Gebiet des Landes auf direktem Weg zu verlassen;
  2. Personen, die beruflich bedingt Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren;
  3. Personen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist;
  4. Personen, die täglich oder für bis zu 48 Stunden zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst nach Schleswig-Holstein einreisen;
  5. Personen, die sich weniger als 48 Stunden in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist;
  6. Personen, die im diplomatischen oder konsularischen Dienst des Bundes, eines anderen Staates oder der Europäischen Union oder im Dienst der Landesvertretung Schleswig-Holsteins bei der Europäischen Union tätig sind und sich im Rahmen dieser Tätigkeit in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist;
  7. Personen, die als Abgeordnete dem Schleswig-Holsteinischen Landtag, dem Deutschen Bundestag oder dem Europäischen Parlament angehören und sich im Rahmen dieser Tätigkeit in einem Risikogebiet aufgehalten haben;
  8. Personen, die der Landesregierung angehören oder nach § 20 Satz 1 ihrer Geschäftsordnung regelmäßig an ihren Sitzungen teilnehmen und sich im Rahmen dieser Tätigkeit in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuft ist.

Aktuelle Quarantäne-Verordnung des Landes Schleswig-Holstein

Die hier genannten Ausnahmen gelten nicht, wenn Symptome vorliegen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts hinweisen! Sollten bei Ihnen Symptome auftreten, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen, müssen Sie in jedem Fall sofort das zuständige Gesundheitsamt informieren.

Bußgelder drohen

Verstöße gegen diese Schutzmaßnahmen sind bußgeldbewehrt und können von Behörden kontrolliert werden. Bei Verstößen sind Bußgelder bis zu 10.000 € möglich, beispielsweise wenn Sie bei Ihrer Ein- oder Rückreise aus einem Risikogebiet gegen die Regel der 14-tägigen Quarantäne im eigenen Zuhause oder einer anderen geeigneten Unterkunft verstoßen. Wenn Sie sich bei Ihrer Ein- oder Rückreise aus einem Risikogebiet nicht auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben, drohen bis zu 3000 € Bußgeld. Bis zu 5000 € Bußgeld kann verhängt werden, wenn Sie trotz der Quarantänebestimmungen nach der Ein- oder Rückreise aus einem Risikogebiet Besuch empfangen, bis zu 2000 €, wenn Sie sich nicht beim zuständigen Gesundheitsamt melden.

Bußgelder zu Quarantäne-Maßnahmen

Hier finden Sie die aktuell durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium eingestuften und durch das RKI veröffentlichten Risikogebiete:
+++https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html+++

Aktuell sind unter anderem folgende Länder als Risikogebiet eingestuft (die vollständige Liste finden Sie oben unter dem genannten Link zum RKI).

  • die Region Hovedstaden (inkl. Kopenhagen) in Dänemark
  • Belgien
  • Frankreich
  • Spanien
  • Italien: Regionen Campania und Ligurien
  • Malta
  • Niederlande
  • mehrere Gebiete der Schweiz
  • Finnland (Region Österbotten)
  • mehrere Gebiete Schwedens
  • die Nationen Nordirland, Wales und Schottland in Großbritannien
  • die Regionen North West, North East, Yorkshire and the Humbers, East Midlands und West Midlands in England
  • mehrere Gebiete Irlands
  • die Region Blagoevgrad in Bulgarien
  • Rumänien
  • mehrere Gebiete Portugals
  • mehrere Gebiete Polens
  • mehrere Gebiete Sloweniens
  • mehrere Gebiete Kroatiens
  • mehrere Gebiete Ungarns
  • Albanien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Slowakei
  • Kosovo
  • Montenegro
  • Serbien

Informationen in verschiedenen Sprachen zum Herunterladen


Einreise aus inländischen Hochinzidenzgebieten

Seit Freitag, 9. Oktober 2020 gilt für Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten nach Schleswig-Holstein ein touristisches Beherbergungsverbot. Das bedeutet: Einreisende aus vom Land Schleswig-Holstein ausgewiesenen inländischen Hochinzidenzgebieten, die zu touristischen Zwecken in gegen Entgelt vermietete Unterkünfte in Schleswig-Holstein unterkommen möchten, müssen beim Check-In über einen negativen Corona-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zwischen dem Ausstellen des Testergebnisses und der Einreise dürfen demnach nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten können sich grundsätzlich nicht kostenlos auf das Coronavirus testen lassen außer für den Fall, dass das Gesundheitsamt einen Test anordnet.

Zu den gegen Entgelt vermieteten Unterkünften zählen: Hotels, Pensionen, Hostels, Jugendherbergen, Ferienwohnungen, Campingplätze und ähnliche Einrichtungen entsprechend § 17 Abs. 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes. Folglich sind auch privat vermietete Ferienwohnungen vom touristischen Beherbergungsverbot umfasst.

Ausnahmen: Beherbergungen aufgrund von Familienbesuchen und Pendelverkehren zu beruflichen Zwecken sind von dieser Regelung ausgenommen und können ohne vorherige Testung erfolgen, da sie keinem touristischen Zweck dienen.

Maßgeblich für die Einstufung eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt als Hochinzidenzgebiet durch das Land Schleswig-Holstein ist im Regelfall, ob in den jeweiligen Kreisen oder kreisfreien Städten mehr als 50 Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tagen positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Dafür werden in der Regel die aktuell veröffentlichten Werte des Robert-Koch-Instituts zu Grunde gelegt.

In der untenstehenden Liste finden Sie die Gebiete, die eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 pro 100.000 Einwohnern aufweisen und die vom Land Schleswig-Holstein als inländische Hochinzidenzgebiete ausgewiesen werden. Sollten Sie aus einer dieser Regionen kommen und ab Freitag, 9. Oktober, zu touristischen Zwecken ein gewerbliches Beherbergungsangebot in Schleswig-Holstein in Anspruch nehmen, müssen Sie beim Check-In über einen negativen Test verfügen.

Inländische Hochinzidenzgebiete sind:*

In Baden-Württemberg:
Alb-Donau-Kreis (Landkreis)
Baden-Baden (Stadtkreis)
Böblingen (Landkreis)
Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Calw (Landkreis)
Esslingen (Landkreis)
Freiburg im Breisgau (Stadtkreis)
Göppingen (Landkreis)
Heilbronn (Stadtkreis)
Ludwigsburg (Landkreis)
Mannheim (Stadtkreis)
Neckar-Odenwald-Kreis (Landkreis)
Reutlingen (Landkreis)
Schwäbisch Hall (Landkreis)
Stuttgart (Stadtkreis)
Tübingen (Landkreis)
Ulm (Stadtkreis)

In Bayern:
Augsburg (Kreisfreie Stadt)
Augsburg (Landkreis)
Berchtesgadener Land (Landkreis)
Cham (Landkreis)
Dachau (Landkreis)
Donau-Ries (Landkreis)
Ebersberg (Landkreis)
Freising (Landkreis)
Fürstenfeldbruck (Landkreis)
Landsberg am Lech (Landkreis)
Landshut (Landkreis)
Lindau (Bodensee) (Landkreis)
Memmingen (Kreisfreie Stadt)
Miesbach (Landkreis)
Miltenberg (Landkreis)
Mühldorf a. Inn (Landkreis) 
München (Kreisfreie Stadt)
Neuburg-Schrobenhausen (Landkreis)
Neustadt a.d. Waldnaab (Landkreis)
Nürnberg (Kreisfreie Stadt)
Ostallgäu (Landkreis)
Passau (Kreisfreie Stadt)
Passau (Landkreis)
Pfaffenhofen a.d. Ilm (Landkreis)
Regen (Landkreis) 
Rosenheim (Kreisfreie Stadt)
Rosenheim (Landkreis)
Rottal-Inn (Landkreis)
Schweinfurt (Kreisfreie Stadt)
Schweinfurt (Landkreis)
Starnberg (Landkreis)
Straubing (Kreisfreie Stadt)
Tirschenreuth (Landkreis)
Unterallgäu (Landkreis)
Weiden i.d. OPf. (Kreisfreie Stadt) 
Weilheim-Schongau (Landkreis)
Würzburg (Kreisfreie Stadt)
Würzburg (Landkreis)

Berlin

In Brandenburg:
Cottbus (Kreisfreie Stadt)

Bremen (Hansestadt)

In Hessen:
Bergstraße (Landkreis)
Darmstadt (Kreisfreie Stadt)
Darmstadt-Dieburg (Landkreis)
Frankfurt am Main (Kreisfreie Stadt)
Gießen (Landkreis)
Groß-Gerau (Landkreis)
Hochtaunuskreis (Landkreis)
Kassel (Kreisfreie Stadt)
Main-Kinzig-Kreis (Landkreis)
Main-Taunus-Kreis (Landkreis)
Marburg-Biedenkopf (Landkreis)
Offenbach (Landkreis)
Offenbach am Main (Kreisfreie Stadt)
Rheingau-Taunus-Kreis (Landkreis)
Wiesbaden (Kreisfreie Stadt)

In Niedersachsen:
Cloppenburg (Landkreis)
Delmenhorst (Kreisfreie Stadt)
Emsland (Landkreis)
Grafschaft Bentheim (Landkreis)
Northeim (Landkreis)
Oldenburg (Landkreis)
Vechta (Landkreis)

In Nordrhein-Westfalen:
Aachen (Kreis)
Bielefeld (Kreisfreie Stadt)
Bochum (Kreisfreie Stadt)
Bonn (Kreisfreie Stadt)
Borken (Kreis)
Bottrop (Kreisfreie Stadt)
Dortmund (Kreisfreie Stadt)
Duisburg (Kreisfreie Stadt)
Düren (Kreis)
Düsseldorf (Kreisfreie Stadt)
Ennepe-Ruhr-Kreis (Kreis)
Essen (Kreisfreie Stadt)
Gelsenkirchen (Kreisfreie Stadt)
Gütersloh (Kreis)
Hagen (Kreisfreie Stadt)
Hamm (Kreisfreie Stadt)
Herne (Kreisfreie Stadt)
Köln (Kreisfreie Stadt)
Krefeld (Kreisfreie Stadt)
Leverkusen (Kreisfreie Stadt)
Mettmann (Kreis)
Mülheim an der Ruhr (Kreisfreie Stadt)
Oberhausen (Kreisfreie Stadt)
Olpe (Kreis)
Recklinghausen (Kreis)
Remscheidt (Kreisfreie Stadt)
Rhein-Erft-Kreis (Kreis)
Rheinisch-Bergischer Kreis (Kreis)
Rhein-Kreis Neuss (Kreis)
Rhein-Sieg-Kreis (Kreis)
Solingen (Kreisfreie Stadt)
Unna (Kreis)
Warendorf (Kreis)
Wesel (Kreis)
Wuppertal (Kreisfreie Stadt)

In Rheinland-Pfalz:
Altenkirchen (Westerwald) (Landkreis)
Bernkastel-Wittlich (Landkreis)
Birkenfeld (Landkreis)
Eifelkreis Bitburg-Prüm (Landkreis) 
Mainz (Kreisfreie Stadt)
Vulkaneifel (Landkreis)
Zweibrücken (Landkreis)

Im Saarland:
Merzig-Wadern (Landkreis)
Neunkirchen (Landkreis)
Regionalverband Saarbrücken (Landkreis)
St. Wendel (Landkreis)

In Sachsen:
Erzgebirgskreis (Landkreis)
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Landkreis)

In Thüringen:
Eichsfeld (Landkreis)
Sömmerda (Landkreis)

*: Inländische Hochinzidenzgebiete werden regelhaft tagesaktuell ausgewiesen. Zuletzt aktualisiert: 21.10., 10:20 Uhr

Die Regelung der Quarantäne-Verordnung des Landes Schleswig-Holstein, wonach sich Einreisende aus inländischen Risikogebieten 14 Tage in Quarantäne begeben müssen und diese nur durch Vorlage von zwei negativen Corona-Tests verkürzen können (§ 1 Abs. 5), entfaltet keine Wirkung mehr, da das Land Schleswig-Holstein seit Mittwoch, 7. Oktober im Rahmen des Beherbergungsverbotes nur noch inländische Hochinzidenzgebiete (s.o.) und keine inländischen Risikogebiete (nach der Quarantäne-Verordnung) mehr ausweist.

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