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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Kurhahn / fotolia.de

Informationen zum Coronavirus und zur Grippesaison

Datum 25.02.2020

Das Gesundheitsministerium informiert wiederkehrend zur Situation

Grippe / Influenza

Die Grippesaison hat wie in dieser Jahreszeit üblich auch in Schleswig-Holstein im Januar begonnen. Aktuelle Zahlen gemeldeter Grippefälle veröffentlicht das Kompetenzzentrum in Schleswig-Holstein unter: https://www.infmed.uni-kiel.de/de/epidemiologie/flush/INV

Eine Grippe-Impfung ist sinnvoll - dies ist mit der Hausärztin oder dem Hausarzt abzustimmen. Darüber hinaus tragen Hygienemaßnahmen präventiv zum Schutz bei. Dazu gehören Handhygiene, Hustenetikette - in den Ärmel husten und nicht in die Hand -, Abstand zu anderen Personen wahren sowie persönliche Schutzausrüstung für medizinisches Personal.

Corona-Virus

Nach Empfehlung des Robert Koch-Instituts sollten diese grundsätzlichen Hygiene-Empfehlungen auch in Hinblick auf das Corona-Virus beachtet und angewendet werden.

Bei Meldungen über Personen, die sich kürzlich in China augehalten hatten und grippale Symptome entwickeln, prüfen die Gesundheitsämter, ob eine diagnostische Abklärung erforderlich ist. Da auch die "Influenzawelle" rollt sowie andere Viren kursieren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen, gibt es insgesamt ein große Zahl grippaler Infekte.

Portraitfoto Dr. Heiner Garg

Das Gesundheitsministerium nimmt die Entwicklung sehr ernst und steht in engem Kontakt mit dem Robert Koch-Institut und den anderen Ländern.

Dr. Heiner Garg

Primär geht es bei einem möglichen Auftreten darum, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Entsprechend wurden und werden die Ärzteschaft, die Kliniken und die Gesundheitsämter in Schleswig-Holstein informiert. In Schleswig-Holsteins Kliniken stehen verschiedene Isoliermöglichkeiten zur Verfügung.

Wichtige Infos für Patientinnen und Patienten

Eine Ansteckung ist nach derzeitigem Stand vor allem dann möglich, wenn eine Bürgerin oder ein Bürger sich zuvor in einem der Verbreitungsgebiete des Virus aufgehalten hat oder direkten Kontakt mit einem Coronavirus-Infizierten hatte. Ganz wichtig: Wer meint, dass diese Kriterien auf ihn zutreffen und entsprechende Symptome zeigt, sollte zunächst von zu Hause aus die Hausärztin oder den Hausarzt telefonisch kontaktieren und weiteres abklären lassen. Hierzu stehen die Gesundheitsämter in Schleswig-Holstein den Ärztinnen und Ärzten als Ansprechpartner zur Verfügung. Durch eine telefonische Kontaktaufnahme kann auch eine mögliche Weiterverbreitung gebremst werden.

Bei Fragen können Sie sich 24/7 an die Nummer 116 117 wenden

Darüber hinaus können Patientinnen und Patienten sich an das ab dem 1. Januar deutlich ausgebaute Angebot unter der Nummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinung wenden. Diese ist auch außerhalb der Sprechzeiten erreichbar und leistet Hilfestellung bei der Entscheidung über weitere Schritte. Damit sollen Patientinnen und Patienten dahin weitervermittelt werden, wo sie am besten aufgehoben sind.

Informationen für Ärztinnen und Ärzte

Ärztinnen und Ärzte sollen bei möglichen Verdachtsfällen das jeweilige Gesundheitsamt einbinden. Es besteht eine namentliche Meldepflicht gemäß Infektionsschutzgesetz als bedrohliche übertragbare Krankheit. Die Meldungen erfolgen über das Gesundheitsamt vor Ort und die Landesmeldestelle an das Robert Koch-Institut. Zur weiteren Information eine Orientierungshilfe des Robert Koch-Instituts: Orientierungshilfe für Ärzte zu Hygiene, Meldung und Diagnostik im Verdachtsfall einer Coronavirus-Infektion.

Informationen und Links über aktuelle Entwicklungen

Presseinformationen des Sozialministeriums

Aktuelle Reise-Warnungen des Auswärtigen Amtes

Interview mit Minister Garg

Aktuelle Informationen des Robert Koch-Instituts zum Coronavirus

Aktuelle Information des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus

Antworten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

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