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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© photographee.eu / fotolia.de

Zum Wohle der Patienten

Datum 23.08.2019

Gesundheitsminister Heiner Garg hat am Klinikum Itzehoe eine neue Palliativstation eröffnet. Das Land hatte den Bau mit 2,8 Millionen Euro gefördert.

Mehr als ein Jahr hatte der Bau gedauert, nun steht das neue Gebäude am Itzehoer Klinikum. In Zukunft sollen hier bis zu zwölf unheilbar erkrankte Patienten sowie deren Angehörige untergebracht werden. Dabei steht das Wohlbefinden der Bewohner an erster Stelle: Die Zimmer sind ebenerdig und verfügen alle über einen eigenen Zugang zum Garten – so können zum Beispiel auch mal Haustiere zu Besuch kommen. Darüber hinaus wurde ein spezielles Farbkonzept entwickelt, das besonders beruhigend wirkt und gleichzeitig Orientierung schafft.

Vorbildliches Projekt

"Menschen mit einer fortgeschrittenen Erkrankung brauchen eine besondere menschliche und medizinische Unterstützung", sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. "Sie müssen sich vor allem in ihrer Umgebung wohlfühlen. Dabei geht es nicht nur um die Linderung körperlicher Schmerzen, sondern auch darum, sich um ihr psychisches und soziales Wohlbefinden zu kümmern." Dieser umfassende Ansatz werde in Itzehoe vorbildlich verfolgt.

Land übernimmt 80 Prozent der Kosten

Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei rund 3,5 Millionen Euro, das Land hatte das Projekt mit 2,8 Millionen Euro gefördert. "Diese Station ist ein wichtiger Beitrag für eine gute und menschenwürdige Versorgung in Schleswig-Holstein", betonte Garg. "Mein besonderer Dank gilt allen, die in den neuen Räumen tagtäglich wertvolle Arbeit für die Patientinnen und Patienten leisten werden.

Schmerzen lindern, Hilfe leisten

In der neuen Palliativstation werden vor allem Symptome wie Schmerzen, Atemnot oder Übelkeit behandelt. Darüber hinaus bietet das Klinikum psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung, um den Patienten die verbleibenden Wochen so angenehm wie möglich zu machen. Auch die Angehörigen werden eng betreut.