Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Kurhahn / fotolia.de

Eltern unterstützen

Datum 08.11.2018

Datenbank verbessern und Wahlfreiheit umsetzen – Sozialminister Dr. Heiner Garg warb im Landtag für die geplante Kita-Reform.

Die Pläne des Landes zur Neuordnung der Kita-Gesetzgebung nehmen Form an. Sozialminister Garg warb in seiner Rede vor dem Plenum des Landtags für den Antrag der Regierungskoalition zur Kita-Datenbank. Außerdem sprach er sich für die Wunsch- und Wahlfreiheit der Eltern bei der Suche nach einem geeigneten Kita-Platz aus.

"Transparenz, Planbarkeit und Fairness in der Kita-Finanzierung sind die Basis für mehr Betreuungsangebote, die zur Lebenswirklichkeit der Familien passen", sagte Garg. Dazu gehöre auch die seit 2016 verfügbare Kita-Datenbank des Landes. Deren Potenzial sei aber noch keinesfalls ausgeschöpft, betonte der Minister.

Auswahl erleichtern

Künftig sollen sämtliche Betreuungs-Einrichtungen ab 2020 zum Eintrag in die Plattform verpflichtet werden. "Die Kita-Datenbank ist nämlich erst dann ein wirklich hilfreiches Angebot, wenn Eltern nicht nur für einen Teil, sondern für alle Betreuungsangebote Informationen abrufen können", sagte Garg.

Bisher ist der Eintrag im sogenannten "Kita-Portal" freiwillig – nicht alle verfügbaren Einrichtungen sind dort angemeldet. Die Online-Suche nach einem geeigneten Platz ist dadurch nur eingeschränkt möglich. Das soll sich mit der Reform ändern.

Mehr Freiheit bei der Kita-Wahl

Der neue Gesetzentwurf, den Sozialminister Garg im nächsten Sommer vorlegen will, soll Eltern außerdem mehr Freiraum bei der Wahl der passenden Einrichtung geben. "Die Betreuung des Kindes am Arbeitsort ist ein Paradebeispiel für einen Wunsch nach auswärtiger Betreuung", sagte Garg. Mit der Kita-Reform wolle das Land deshalb die Wunsch- und Wahlfreiheit der Eltern stärken. Momentan können sie nur mit Sondergenehmigung einen Betreuungsplatz außerhalb ihres Wohnortes beantragen.

Finanzierbare Kinderbetreuung ermöglichen

Mit der Kita-Reform will das Land die Qualität der Einrichtungen überall im Land verbessern und die Kommunen entlasten. Auch die Eltern sollen nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes durch eine Beitragsdeckelung unterstützt werden. Ziel ist, allen Familien eine finanzierbare Kindertagesbetreuung zu ermöglichen.

Zum Kita-Portal des Landes Schleswig-Holstein