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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© nadezhda1906 / fotolia.de

Neuer Sozialvertrag unterzeichnet

Datum 05.11.2018

Das Land erhöht die finanzielle Unterstützung für freie Wohlfahrtspflege. Bis 2022 erhalten die Spitzenverbände jährlich 125.000 Euro mehr.

In Schleswig-Holstein sind viele Menschen in ihrem Alltag auf Hilfe angewiesen. Oft finden sie diese bei den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege wie der Caritas oder dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). Allein im vergangenen Jahr hatten diese gut 200 Hilfsprojekte vor Ort organisiert. Das Land fördert ihre Arbeit seit 2006 mit einem Sozialvertrag. Diesen haben Sozialminister Dr. Heiner Garg und Vertreter der Verbände nun erneuert.

"Tragfähiges neues Fundament"

"Menschen, die an ihre Grenzen stoßen, brauchen ein soziales Netz. Ob alte Menschen mit Hilfebedarf, Menschen mit Behinderungen, von Armut bedrohte Familien oder chronisch erkrankte Patientinnen und Patienten – viele sind auf konkrete Hilfen im täglichen Leben angewiesen", sagte Garg während der Unterzeichnung.

Mit dem neuen Sozialvertrag leiste das Land einen wichtigen Beitrag zu schneller, unbürokratischer und vor allem verlässlicher Hilfe. Durch die Aufstockung der Mittel werde die soziale Arbeit und die Hilfe zur Selbsthilfe in Schleswig-Holstein auf ein tragfähiges neues Fundament gestellt, erklärte der Minister.

Zusätzliche Mittel für effektive Hilfe

Der Sozialvertrag ermöglicht es, Projekte für Menschen zu realisieren, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Dafür standen den Verbänden bisher zwei Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Ab dem Jahr 2019 wird dieser Betrag bis 2022 jährlich um 125.000 Euro erhöht – ab 2023 erhöht sich die Summe dann um zwei Prozent pro Jahr. Mit dem Geld kann vor Ort schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege setzt sich aus Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Caritas, dem Paritätischen, dem DRK, der Diakonie und der Jüdischen Gemeinschaft zusammen.