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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Fit für den Winter

Datum 13.11.2020

In den Straßenmeistereien des LBV.SH stehen ab sofort wieder Berge an Streumittel bereit, um Sicherheit auf winterlichen Straßen zu gewährleisten.

Die Einsatzpläne stehen, die Salzhallen sind gefüllt und die Räum- und Streufahrzeuge in den Straßenmeistereien sind startklar – der Winter kann also kommen. "Unsere Meistereien haben aktuell gut 30.000 Tonnen Streumittel eingelagert, sind also gut vorbereitet. Nun braucht es vor allem noch die Um- und Weitsicht aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, um unfallfrei durch den Winter zu kommen", sagte Minister Dr. Bernd Buchholz. Gemeinsam mit Torsten Conradt, Chef des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Autobahngesellschaft des Bundes, Stephan Krenz, überzeugte er sich in der Autobahn- und Straßenmeisterei Schleswig-Schuby von den Vorbereitungen auf die Wintersaison.

Symbolischer Startschuss für den Winterdienst

Mit ihrem Besuch gaben die drei auch den symbolischen Winterdienst-Startschuss für alle 26 Straßen- und Autobahnmeistereien im Land. LBV.SH-Chef Conradt erläuterte, dass bei winterlicher Witterung ein 24-Stunden-Streu- und Räumdienst auf den Autobahnen gewährleistet sei. Auf allen anderen wichtigen Straßen werde ab 3 Uhr früh bis 22 Uhr nachts nach Bedarf geräumt und gestreut.

Anspruchsvolle Managementaufgabe

Dafür sind sie gut vorbereitet: Auf insgesamt 8.135 Kilometern ist das Team des LBV.SH Jahr für Jahr mit 615 Straßenwärterinnen und -wärtern sowie Kraftfahrerinnen und -fahrern unterwegs. Neben 494 Kilometern Autobahnen sind sie für 1.428 km Bundesstraßen, 3.530 km Landesstraßen und 2.683 km Kreisstraßen zuständig.

Zuständigkeiten verschieben sich

Doch hier gibt es zum neuen Jahr Veränderungen, denn der gesamte Betriebsdienst der Autobahnen geht dann vollständig in die Zuständigkeit der neugegründeten Autobahngesellschaft des Bundes über. Stephan Krenz erläutert: "Am 1. Januar wird die Autobahn GmbH die Aufgaben der Länder für Planung, Bau, Erhaltung und den Betrieb der Autobahnen übernehmen. Dies ist nur möglich, weil wir auf erfahrene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen können, die von den Ländern zu uns wechseln." Der Bund hatte bereits 2017 beschlossen, alle deutschen Autobahnen in einer eigenständigen Bundesgesellschaft zu verwalten und zu unterhalten.

9,5 Millionen Euro pro Saison

Die Gesamtkosten des Winterdienstes betrugen laut Conradt in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt 9,5 Millionen Euro pro Wintersaison, rund 26.500 Tonnen Streumittel wurden im Schnitt pro Jahr benötigt. Gemeinsam appellierten Conradt und Buchholz, Rücksicht auf alle Straßenwärterinnen und Straßenwärter zu nehmen, die bei Eis und Schnee für uns alle unterwegs seien. Und auch auf die Verantwortung jedes Einzelnen komme es an: "Winterreifen, eine an die Straßenverhältnisse angepasste Fahrweise und genügend Sicherheitsabstand sind im Winter unumgänglich", betonte der Minister.

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