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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Datum 08.10.2020

Von Hundert auf Null und wieder zurück? Das Tourismus-Barometer gibt Anlass zur Hoffnung.

2019 war ein Rekordjahr: 230 Millionen Aufenthaltstage, 140 Millionen Tagesgäste, Bruttoumsatz von 9,7 Milliarden Euro. Der Tourismus hatte seine Bedeutung als wichtiger Wirtschaftsfaktor für den echten Norden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die weitreichenden Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 haben den Tourismussektor und damit auch die schleswig-holsteinische Wirtschaft als Ganzes stark beeinträchtigt. Dennoch ist – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – Schleswig-Holstein von allen Ländern am besten durch das erste Halbjahr 2020 gekommen.

Im Rahmen der jährlichen Präsentation des Sparkassen-Tourismusbarometers zeigte jetzt der Tourismus-Verband die aktuelle Lage auf. "Da war ein Stückchen Glück mit im Spiel. Aber auch die Entscheidung, den Tourismus sofort wieder auf 100 Prozent hochzufahren, hat wesentlich dazu beigetragen.", betonte Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz.

Tourismus kurbelt die Wirtschaft an

Ein starker Tourismus bedeutet nicht nur Lebensunterhalt für zahlreiche Menschen, die in Hotels und Gastronomie arbeiten. Er strahlt auch auf andere Branchen ab: In Tourismus-Hochburgen siedeln sich Einzelhändler sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen an. Die Verkehrsträger in den Regionen profitieren und auch in die Infrastruktur wird investiert, um weiterhin attraktiv für Gäste von außerhalb zu sein. "Hier dürfen wir nicht nachlassen.", appellierte Buchholz. "Qualität ist hier das Zauberwort, darauf legen unsere Gäste großen Wert. Sie kommen nicht nur wegen der Natur, sondern auch wegen der hohen Standards zu uns – und das soll möglichst so bleiben."

Neue Reise-Regelung

Die Länder haben vereinbart, dass es ein Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten gibt – es sei denn, sie legen einen negativen Corona-Test vor, der nicht älter als 48 Stunden ist. Familienbesuche und berufliche Reisen sind davon ausgenommen. Buchholz heißt aber weiterhin alle Besucherinnen und Besucher in Schleswig-Holstein willkommen: "Zwischen den zwei Meeren ist viel Platz für einen erholsamen Urlaub mit Abstand. Aber wir müssen weiterhin alles daransetzen, das Infektionsgeschehen einzugrenzen. Das geht nur mit verantwortungsbewusstem Handeln von allen Seiten. Mit der neuen gemeinsamen Regelung fast aller Länder schaffen wir mehr Klarheit und ermöglichen weiterhin Urlaube innerhalb Deutschlands unter bestimmten Auflagen."

Langfristig denken

Der Minister betonte zudem die Bedeutung, auch über die Pandemie hinaus zu denken:"Wir müssen uns fragen, wie wir den Tourismus zukunftsfähig und nachhaltig aufstellen können.“. Wegen Corona sind wir bereits auf Punkte gestoßen, die langfristig auf der Agenda standen: Die Digitalisierung im Tourismus hat zum Beispiel mit der Strand-Ampel schon Fahrt aufgenommen." Daneben solle unter anderem verstärkt das Binnenland als touristische Region in den Blick genommen und Schleswig-Holstein als Fahrrad-Land etabliert werden.

Das Tourismusbarometer kann hier aufgerufen werden: Link zum Sparkassen- und Giroverband SH

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