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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Autobahnanschluss ausbauen

Datum 03.09.2020

Land, Gemeinden und Wirtschaftsförderer haben eine Vereinbarung geschlossen, um den Bau der Anschlussstelle Stapelfeld voranzubringen.

Beim Ausbau der Anschlussstelle Stapelfeld an der Autobahn A 1 und der Landesstraße L 222 in Richtung Hamburg bewegt sich etwas: Gemeinsam mit den Bürgermeistern der Gemeinden Stapelfeld und Braak sowie mit dem Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn mbH (WAS) unterzeichnete Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz nun eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit. "Damit bringen wir dieses lang ersehnte Projekt endlich in die Zielgerade", sagte der Minister.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Planung bis voraussichtlich November 2020 durch ein Ingenieurbüro im Auftrag der WAS fertigstellt wird. Die Gemeinden schaffen das Baurecht, bevor das Land den rund acht Millionen Euro teuren Bau bis voraussichtlich Ende 2022 fertigstellen wird.

Umfangreiche Anpassungen

Wie Buchholz und WAS-Geschäftsführer Detlev Hinselmann erläuterten, ist im Zuge der L 222 (Alte Landstraße) ein zusätzlicher, durchgehender Geradeausfahrstreifen zwischen den Knotenpunkten Groot Redder/Ahrensburger Weg in Stapelfeld im Westen und Höhenkamp/Brookstraße in der Gemeinde Braak im Osten vorgesehen. "Das bedeutet auch die Anpassung der Einmündungen der angrenzenden Straßen, die Veränderung der Autobahnrampen, die Anpassung der vier Lichtsignalanlagen und der Nebenflächen auf dem rund 1.600 Meter langen Abschnitt", sagte Buchholz.

Erfreulicher Konsens

Es sei überaus erfreulich, dass mit der Region ein Konsens gefunden werden konnte, der einerseits eine nachhaltige, zukunftsfähige verkehrliche Anbindung sicherstelle und andererseits die Entwicklungsmöglichkeiten der Gewerbeflächen verbessere, so der Minister. "Ich danke den Gemeinden und der WAS für ihr Engagement bei diesem gemeinsamen Projekt und freue mich, dass der LBV.SH hier professionell in die Realisierung einsteigen wird."

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