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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Zukunftsfähige Infrastruktur

Datum 29.07.2020

Die Planungen zum Neubau der A 20 und der Rader Hochbrücke schreiten voran – trotz Corona.

Bei den Planungen zum Neubau der A 20 ist ein wichtiger Zwischenschritt geschafft. Die vom Land Schleswig-Holstein beauftragte DEGES hat für den Abschnitt 7 – zwischen der B 431 und der A 23 – den dritten Planänderungsantrag im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens beim Amt für Planfeststellung Verkehr eingereicht.

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz freut sich, dass die Planungen für die A 20 trotz der Corona-Pandemie weitergeführt werden können: "Mit dem Antrag auf Planänderung für den Abschnitt 7 rückt der Neubau der Autobahn wieder ein Stück näher."

Öffentlichkeit beteiligt

Seit Beantragung des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt 7 im November 2007 hatte es bereits zwei Planänderungsanträge gegeben. Vor Einreichung des dritten hat die DEGES zwei öffentliche Informationsveranstaltungen in der Region abgehalten. "Ziel war es, mögliche Konflikte bereits vor dem förmlichen Verfahren auszuräumen", sagte DEGES-Bereichsleiter Bernd Rothe. So wurde für die überarbeitete Planung der Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie neu erstellt und unter anderem Bauzeitenregelungen zum Schutz des Seeadlers berücksichtigt.

Kartenausschnitt eines A-20-Abschnittes Kartenausschnitt A 20 Abschnitt 7 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Der Bauabschnitt 7 liegt zwischen der B 431 bei Glückstadt und der A 23 bei Hohenfelde. © DEGES

Weitere Abschnitte

Fortschritte gebe es auch für den Abschnitt 3 – zwischen Wittenborn und Weede an der B 206 – und Abschnitt 8 an der Elbquerung. "Für beide Abschnitte sollen die erforderlichen Planänderungsverfahren ebenfalls noch in diesem Jahr beantragt werden", sagte Rothe.

Rader Hochbrücke

Die DEGES ist auch mit dem geplanten Ersatzneubau der Rader Hochbrücke an der A 7 beauftragt. Der Zeitplan gilt weiterhin: Das erste Teilbauwerk soll 2026 befahrbar sein, 2029 soll die Brücke fertig gestellt werden.

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