Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Netzwerk Waterkant

Datum 17.07.2020

Im neuen "Waterkant-Hub" verknüpfen und inspirieren sich Start-ups und etablierte Unternehmen – mit finanzieller Unterstützung vom Land.

"Hub" kommt aus dem Englischen und bedeutet in etwa "Knotenpunkt". Das Zukunftsnetzwerk Waterkant-Hub sieht sich als solchen – und will Ideengebung und eine kontinuierliche Kooperation von Start-ups und mittelständischen Unternehmen vorantreiben. Das Land unterstützt den Aufbau des Netzwerks mit rund 834.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln, Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs überreichte dazu nun offiziell den Förderbescheid.

Internationale und regionale Verbindungen knüpfen

Für etablierte Firmen ist der praxisnahe Austausch mit jungen Unternehmen eine gute Möglichkeit, neue Lösungsansätze zu entdecken, moderne Technologien zu integrieren und die eigene Innovationskraft zu stärken. Mit dem Waterkant-Festival, das seit 2016 jährlich in Kiel stattfindet, hat sich im echten Norden dafür bereits eine Plattform erfolgreich etabliert. Hier kommen internationale Denker, Macherinnen und Unternehmen mit innovativen technischen, handwerklichen und intellektuellen Lösungsvorschlägen junger Start-ups aus Schleswig-Holstein zusammen. Dies soll jetzt durch den "Waterkant-Hub" auch jenseits des Festivals kontinuierlich und ganzjährig möglich sein.

Innovationsentwicklung im echten Norden

"Das Waterkant-Festival verfügt über eine sehr hohe Strahlkraft bis weit über die Landesgrenzen von Schleswig-Holstein hinaus, die wir nutzen und ausbauen wollen", sagte Rohlfs. "Vom Waterkant-Hub erwarten wir einen wichtigen Beitrag zur Innovationsentwicklung im echten Norden – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen und im Bereich der Digitalisierung."

Vielfältige, nachhaltige Möglichkeiten

Das vielfältige Angebot des Waterkant-Hub soll neben Workshops und Ausstellungen unter anderem auch die Organisation von Hackathons umfassen: Veranstaltungen, bei denen Menschen gemeinsam in kürzester Zeit neue Lösungen und Anwendungen für bestimmte vorgegebene Problemstellungen entwickeln.

Themenfelder wie Künstliche Intelligenz und Augmented Reality, Fintech, Mobilität und Nachhaltigkeit sollen um neue Themen aus der maritimen Branche oder der Bioökonomie erweitert werden. Das Vorhaben ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt und wird neben der Kieler Wirtschaftsförderung und dem StartupSH-Netzwerk von zahlreichen weiteren Partnerunternehmen unterstützt, wie der PricewaterhouseCoopers GmbH, dem The Bay Areas e.V. oder dem dänischen Inkubator INCUBA.

Teilen: