Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Hilfe für Azubis

Datum 11.03.2020

Ein erfolgreiches Service-Angebot für "zweifelnde" Auszubildende feiert 25. Geburtstag: die Regionale Ausbildungsbetreuung.

Es kann verschiedene Gründe haben, weshalb Auszubildende überlegen, ihre Berufsausbildung nicht zu beenden – ob betriebliche, in der Berufsschule oder im privaten Umfeld. Um sie bei der Problemlösung zu unterstützen, wurde vor 25 Jahren die "Regionale Ausbildungsbetreuung" (RAB) gegründet. Inzwischen hat das Projekt 33.000 jungen Menschen, die bei ihrer Ausbildung in Schwierigkeiten geraten sind, über manche Hürde geholfen.

"Im Jahr 1995 als zaghaftes Modellprojekt gestartet, hat sich diese Einrichtung längst zu einem kompetenten und engagierten Bestandteil unseres Ausbildungsmarktes gemausert. Darauf können alle Beteiligten enorm stolz sein", sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz bei einer Feierstunde in Kiel. Die Landesregierung werde das Projekt weiter unterstützen.

Hohe Erfolgsquote

Mit einer Erfolgsquote von fast 80 Prozent stärkt die RAB nicht nur die duale Berufsausbildung, sondern trägt auch maßgeblich zur Linderung des Fachkräftemangels bei. Das Land habe mit EU-Unterstützung in den letzten 25 Jahren knapp 20 Millionen Euro in das Beratungsangebot investiert. "Das ist gut angelegtes Geld", betonte der Minister.

Kostenlose und neutrale Hilfe

Erfahrene Mitarbeitende in neun Beratungsregionen des Landes bieten neutrale und kostenlose Hilfe an, wenn es in einem Ausbildungsverhältnis knirscht – oder es sogar schon zu einer Vertragslösung gekommen ist. "Die Betreuerinnen und Betreuer sind eine wichtige Säule im Beratungssystem des Landes. Denn jede vorzeitige Vertragslösung stellt auch eine persönliche Krise für junge Menschen dar – und die erfordert stets schnelle Hilfe", sagte Buchholz. Zudem gelte es auch, möglichen wirtschaftlichen Schaden für die Ausbildungsbetriebe zu verhindern.

Beratung auch für Betriebe

Für das landesweite Netz von Beratungsstellen sind die Regionalen Ausbildungsbetreuer bei unterschiedlichen Institutionen angesiedelt: Zum Beispiel bei Kreishandwerkerschaften, Kommunen und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung. Das Beratungsangebot steht allen Jugendlichen, aber auch den Betrieben offen.

Nähere Informationen: www.ausbildungsbetreuung.de.

Teilen: