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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr Bernd Buchholz

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© M. Staudt / grafikfoto.de

Neuansiedlung als Jobmotor

Datum 07.02.2020

Im vergangenen Jahr haben sich 118 Unternehmen im echten Norden niedergelassen – dadurch entstehen gut 3.400 Arbeitsplätze.

Von einem "soliden Ansiedlungsergebnis" sprach Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen in Kiel. 118 Unternehmen haben sich 2019 für den Standort Schleswig-Holstein entschieden – darunter elf aus dem Ausland. "Die Zahlen stehen erneut für Stabilität und bestätigen einen kontinuierlichen Wachstumsprozess unserer Wirtschaft", sagte der Minister.

Solides Ansiedlungsergebnis

Die neuen Unternehmen schaffen mehr als 3.400 Arbeitsplätze im echten Norden – das entspricht einer Steigerung um fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis. Die Zahl der Neuansiedlungen ist leicht gesunken: 2018 waren es noch 132.

Gefragter Logistikstandort

Mit 70 Prozent liegt der Anteil der Dienstleistungsunternehmen an den Neuansiedlungen am höchsten, weit abgeschlagen sind mit 16 Prozent der Handel und das produzierende Gewerbe (14 Prozent). So entstehen beispielsweise 500 neue Arbeitsplätze in drei Verteilzentren des Onlineversandhändlers Amazon. Der echte Norden sei als Logistikstandort gefragt, betonte Dr. Bernd Bösche, Chef der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH): "Wir haben bereits in diesem Jahr weitere Anfragen von namhaften internationalen Logistikunternehmen erhalten, die hier aktiv werden wollen."

Auch im Bereich Maschinenbau ist mit 128 Arbeitsplätzen ein deutlicher Jobzuwachs gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, ebenso im Bereich der erneuerbaren Energien – hier schaffen die neuen Unternehmen mittelfristig 116 Arbeitsplätze.

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz

Das Ansiedlungsergebnis ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich Schleswig-Holstein auch im überregionalen und internationalen Wettbewerb der Standorte weiterhin gut behauptet.

Dr Bernd Buchholz

Unterstützungsangebote tragen Früchte

Besonders positiv hätten sich 2019 auch technologieorientierte Start-ups entwickelt, sagte Bösche. Die Bandbreite dieser Neugründungen sei groß, viele Geschäftsideen kämen aus der Digitalen Wirtschaft. "Wir stellen erneut fest, dass die Digitalisierung ein Innovationstreiber insbesondere für Start-ups ist", sagte Bösche.

Die Unterstützungsangebote des Landes zahlten sich aus, stellte Buchholz fest. Als Beispiele nannte er das Gründungsstipendium Schleswig-Holstein und den Seed-und Start-up Fonds Schleswig-Holstein II. Diese trügen dazu bei, dass sich der echte Norden als Start-up-Standort profiliere.

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Fördermöglichkeiten für Existenzgründungen

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