SHPortal

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr Bernd Buchholz

MinisterIn_VII

© M. Staudt / grafikfoto.de

Arbeitsmarktlage weiterhin robust

Datum 30.01.2020

Auch im Januar sind die Arbeitslosenzahlen – trotz eines saisonal bedingten Anstiegs – nach wie vor niedrig und die Beschäftigungsaussichten positiv.

Trotz des saisontypischen Anstiegs der Arbeitslosenzahlen gegenüber Dezember ist Schleswig-Holsteins Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz mit den Arbeitsmarktzahlen für Januar sehr zufrieden: "Erfreulich ist für mich vor allem, dass die Zahl der arbeitslosen Menschen im Alter von über 50 Jahren um 1,1 Prozent gesunken ist. Und auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen verzeichnet mit einem Minus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat einen erheblichen Rückgang", sagte er.

Insgesamt waren im Januar 85.827 Menschen in Schleswig-Holstein arbeitslos, ein Prozent weniger als im Vorjahresmonat, saisonbedingt aber 8,6 Prozent mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,4 Prozent.

Förderprogramm wichtig

Um die insgesamt gute Entwicklung weiter zu flankieren, verlängert das Land die Förderung aus dem Landesprogramm Arbeit bis Ende 2021. "In dem wichtigen Bereich der Weiterbildung stocken wir beispielsweise den Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein um 1,5 Millionen auf insgesamt 8,5 Millionen Euro auf", sagte Buchholz. Über den Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein – der aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird – können Beschäftigte in Unternehmen sowie Freiberufler und Selbstständige einen Zuschuss zu Seminarkosten von Weiterbildungen erhalten.

Gute Aussichten für Beschäftigung

Auch der Zuwachs an Beschäftigung im echten Norden hält weiter an. So stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 13.500 auf 1,4 Millionen im Jahresdurchschnitt 2019. Der Zuwachs geht vor allem auf die steigende Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter zurück. "Insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Logistik und im Dienstleistungsbereich zeigt sich, dass im Vergleich zum Vorjahr neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstanden sind", erläuterte der Minister.

In Einklang mit dem jüngsten Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung geht auch Buchholz für die nächsten Monate von einer positiven Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes aus: "Die Dynamik beim Abbau der Arbeitslosigkeit dürfte nachlassen, die Beschäftigung aber aufgrund der krisenfesten Branchenstruktur in unserem Land im Laufe des Jahres weiter steigen."

SeiteTeilen