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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Testfahrt auf dem eHighway

Datum 05.12.2019

Jetzt kann es losgehen: Auf der A1 bei Lübeck ist die Teststrecke für elektrisch angetriebene Lkw technisch abgenommen worden.

Ein bisschen länger als geplant hat es gedauert, doch nun ist die eHighway-Teststrecke bei Lübeck endgültig freigegeben. Das für die Errichtung und den Betrieb der Anlage zuständige Forschungs- und Entwicklungszentrum der Fachhochschule Kiel (FuE Zentrum FH Kiel GmbH) testete die Oberleitungen gemeinsam mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) in einer zweistündigen Probefahrt.

Ein wichtiger Baustein

Auch Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz zeigte sich nach der technischen Abnahme zufrieden: "Entscheidend ist, dass demnächst ein reibungsloser Betrieb beginnen kann." Er und Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht erhoffen sich aus dem Forschungsprojekt Erkenntnisse über die praktische Umsetzbarkeit von Elektromobilität auch für Lastwagen. "Wir wollen den emissionsfreien Güterverkehr erreichen und dafür ist die Erprobung der Oberleitungstechnologie ein wichtiger Baustein. Ich bin zuversichtlich, dass uns dieses Pilotprojekt wichtige Erkenntnisse auf dem Weg zur klimafreundlichen Mobilität und Logistik liefern wird", sagte Albrecht.

Hybrid-Lkw wird im Pendelbetrieb fahren

Der erste oberleitungstaugliche Hybrid-LKW soll noch in der zweiten Dezemberhälfte an die Spedition Bode übergeben werden. Die Reinfelder Spedition wird bis Ende 2022 zunächst im täglichen Pendelbetrieb fahren. Wegen notwendiger Anpassungen sowie zusätzlicher Funktionstests wird der LKW aber schon vorher vereinzelt auf der A1 zu sehen sein. Sobald das Fahrzeug freigegeben ist und Fahrer sowie Wartungspersonal geschult sind, sollen die ersten Testfahrten der Spedition mit und ohne Lasten stattfinden. In der ersten Jahreshälfte 2020 soll die Strecke dann mit einem zweiten Fahrzeug in den Regelbetrieb gehen.

Feldversuch eHighway

Das Projekt "Feldversuch eHighway Schleswig-Holstein" wird im Rahmen des Programms "Erneuerbar mobil" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Das Bundesministerium investiert rund 26 Millionen Euro in den Modellversuch, der neben dem Bau und Betrieb der Teststrecke in Schleswig-Holstein auch die wissenschaftliche Begleitforschung umfasst. Über drei Jahre wollen die Wissenschaftler erproben, ob Oberleitungen für den deutschen Straßenverkehr tauglich sind und sich für den klimaschonenden Gütertransfer auf der Straße eignen.

Mehr Informationen: www.ehighway-sh.de

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