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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Entlastung für Pendler

Datum 18.09.2019

Seit 2016 wurden Teile der L 49 umfassend saniert – mit 21 Millionen Euro vom Land. Nun hat Staatssekretär Rohlfs den letzten Abschnitt freigegeben.

Pendler zwischen Nettelsee und Bordesholm können aufatmen: Nach drei Monaten Vollsperrung ist die Landesstraße 49 (L 49) wieder vollständig befahrbar. Verkehrsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs hat den letzten sanierten Streckenabschnitt zwischen Leckerhölken und Nettelsee nun freigegeben.

Damit sei eine lange Geduldsprobe von Anwohnern und Logistik-Unternehmen, vor allem aber von Radfahrern und täglich 4.000 Pendlern in der Region beendet – und das drei Tage früher als geplant, sagte Rohlfs und betonte: "In Zeiten von Bauboom sowie des Mangels an Fachkräften und freien Kapazitäten in der Bauindustrie ist das eine herausragende Leistung."

21 Kilometer Strecke saniert

Bei dem nun freigegebenen, vier Kilometer langen Teilstück handelt es sich um den letzten Sanierungsabschnitt – dafür wurden 32.500 Quadratmeter Straße und Radweg neu asphaltiert. Das entspricht einer Fläche von 4,5 Fußballfeldern. Insgesamt wurde die L 49 ab 2016 auf einer Länge von 21 Kilometern für 21 Millionen Euro grundlegend erneuert. 

Dass dabei der parallel verlaufende Radweg und die Ortsdurchfahrt Nettelsee gleich mit saniert wurden, sei besonders erfreulich, merkte der Staatssekretär an.

90 Millionen Euro für die Landesstraßen

In der kommenden Woche starten im Kreis Plön weitere Bauvorhaben: Auf der Bundesstraße 202 zwischen Selent und Bellin sowie auf der L 178 zwischen Neuharmsdorf und Högsdorf wird die Fahrbahn erneuert. Bei Kirchbarkau an der B 404 wird zudem der Radweg saniert.

Allein in diesem Jahr investiert das Land rund 90 Millionen Euro in die Sanierung von Landesstraßen. Auch in den kommenden Jahren seien erhebliche Investitionen nötig, um den massiven Sanierungsstau der letzten 20 Jahre aufzuholen, sagte Rohlfs.