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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

High-Tech-Würfel

Datum 14.06.2019

Durch "MakerCubes" können Unternehmen sich nun testweise mit modernsten Fertigungsmethoden beschäftigen und deren Nutzen ausloten – gefördert vom Land.

Sie heißen "MakerCubes", sehen aus wie riesige Würfel, sind leicht zu transportieren und enthalten High-Tech-Geräte wie 3D-Drucker, CNC-Fräsen oder Lasercutter. Mit ihnen kann nach dem Motto ‚einfach machen‘ ein Einstieg in die digitalen Fertigungsmöglichkeiten vermittelt werden.

Mobile Mini-Werkstätten

Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs übergab im Rahmen des Kieler Waterkant-Festivals einen Zuwendungsbescheid über 350.000 Euro an Volker Breust (Campus Business Box e.V.) zur Unterstützung des Pilotprojekts "Einsatz mobiler FabLabs in Schleswig-Holstein". "Wir wollen den Unternehmen damit die Möglichkeit geben, sich mit neuen Fertigungstechnologien vertraut zu machen", sagte Rohlfs.

Jetzt bewerben

Ab sofort können sich Firmen im echten Norden für die zeitweise Nutzung der MakerCubes bewerben. Der Testzeitraum läuft bis Ende des Jahres 2019, die Nutzung eines MakerCubes und die Einführungskurse sind für die Unternehmen kostenfrei.

Pilotprojekt MakerCubes (PDF 343KB, Datei ist nicht barrierefrei)

www.makercube.sh

Neue Technologien, neue Märkte

"Durch diese sogenannten additiven Fertigungstechnologien können sich für Unternehmen neue Möglichkeiten ergeben, Kosten zu sparen oder neue Märkte zu erschließen", sagte Rohlfs weiter. "Und das nicht nur in der Industrie sondern auch im Handwerk." Aufgrund des bislang ausschließlich stationären Angebots – bestehende FabLabs gibt es in Kiel, Lübeck, Wedel, Rendsburg und Flensburg – und den eingeschränkten Zugangszeiten ist der Anteil der profitierenden Unternehmen derzeit noch relativ gering. "Im Rahmen des Pilotprojekts wollen wir daher möglichst viele Nutzer für diese zukunftsweisenden Fertigungsverfahren gewinnen", sagte Rohlfs.

Nutzungskonzept für FabLabs entwickeln

Träger des Projektes ist der Campus Business Box e.V., Kiel. Unterstützt durch eine qualitative Studie soll ein sinnvolles, nachhaltiges Nutzungskonzept von mobilen FabLabs in Schleswig-Holstein erarbeitet und Potenziale der Zusammenarbeit von FabLabs mit kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups, Berufsschulen, Wirtschaftsförderern und Technologiezentren ausgelotet werden.