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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Investition in die Fachkräfte von morgen

Datum 08.02.2019

Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs hat Förderbescheide über 1,63 Millionen Euro für regionale Ausbildungsbetreuung vergeben.

Menschengruppe Staatssekretär Dr. Rohlfs (Mitte) mit Vertretern der Ausbilungsberatungsstellen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Staatssekretär Dr. Rohlfs (Mitte) mit Vertretern der Ausbildungsberatungsstellen. © Eckernförder Zeitung

Die Landesregierung investiert weiter in das System der dualen Berufsausbildung: Für insgesamt neun Träger von regionalen Ausbildungsbetreuern zwischen Niebüll und Geesthacht hat Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs in Eckernförde Förderbescheide über insgesamt 1,63 Millionen Euro überreicht. Die regionale Ausbildungsbetreuung sei eine wichtige Säule der Wirtschaft, auch für die Fachkräftesicherung, sagte er. "Wir wollen junge Menschen auf die Weise in Krisensituationen während ihrer Ausbildung unterstützen und ihnen damit einen erfolgreichen Abschluss ermöglichen".

Hilfe bei Problemen in der Ausbildung

Die 1,63 Millionen Euro fließen in die Projektarbeit der Trägergesellschaften in diesem und im kommenden Jahr. Erfahrene Mitarbeiter bieten in neun Beratungsregionen des Landes neutrale und kostenlose Hilfe an, wenn es in einem Ausbildungsverhältnis knirscht oder es zu einer Vertragslösung gekommen ist. "Diese Betreuerinnen und Betreuer sind also eine wichtige Säule im Beratungssystem," erklärte Rohlfs, denn jede vorzeitige Vertragslösung stelle auch eine persönliche Krise für junge Menschen dar, die schnelle Hilfe erfordere. Zudem gelte es, wirtschaftlichen Schaden für die Ausbildungsbetriebe möglichst zu verhindern.

Flächendeckendes Beratungsnetzwerk

Für ein landesweit flächendeckendes Netz von Beratungsstellen sind die regionalen Ausbildungsbetreuerinnen und -betreuer bei unterschiedlichen Institutionen angesiedelt, beispielsweise in Kreishandwerkerschaften, Kommunen und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung. Das Beratungsangebot steht allen Jugendlichen, aber auch Betrieben offen.

Im Einzelnen erhielten folgende Trägereinrichtungen folgende Zuwendungen:

  • Perspektive Bildung: Bildungsträger des Ausbildungsverbundes Stormarn in Geesthacht: 114.440 Euro
  • Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Lübeck: 116.360 Euro
  • Landeshauptstadt Kiel: 160.640 Euro
  • UTS e.V. (Umwelt, Technik, Soziales) in Rendsburg: 166.080 Euro.
  • Kreishandwerkerschaften in Heide, Niebüll und Husum: 329.455 Euro
  • Kreishandwerkerschaft in Schleswig: 166.265 Euro
  • Bildungsträger "BiBeKu" (Bildung, Beruf, Kultur) in Pinneberg / Steinburg:105.300 Euro
  • isfa ggmbh (interkulturelle schule fortbildung und ausbildung) in Neumünster / Bad Segeberg: 330.726 Euro
  • JoB GmbH (Jugend in offener beruflicher Bildung) in Oldenburg und Lütjenburg: 138.620 Euro

Im Rahmen des "Landesprogramms Arbeit" erfolgt eine 52-prozentige Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), die andere Hälfte stammt aus Landesmitteln.

Nähere Informationen unter www.ausbildungsbetreuung.de.