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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Urlaubszeit – Reisezeit

Datum 10.07.2018

Zum Ferienbeginn wird es wieder voll auf den Straßen im echten Norden. Eine App für Mobilgeräte hilft dabei, die richtige Reiseroute zu finden.

Mit großen Schritten baut die Landesregierung den Investitionsstau im Bereich der Infrastruktur ab: Aktuell werden überall im Land Straßen saniert und ausgebaut, um die Mobilität von Pendlern, Urlaubern und Güterverkehr auch in Zukunft zu gewährleisten. Mit der nun beginnenden Ferienzeit startet eine neue Hochphase der Bauarbeiten. Viele Berufspendler sind im Urlaub, Schulbusse stehen bis Mitte August still - das entlastet die Straßen spürbar und erleichtert die Arbeit der Handwerker. Für Urlaubsreisende bedeuten die mehr als 40 Baustellen im Land dagegen häufig Kopfzerbrechen.

App für Staugefahr

Um sicher und stressfrei am Urlaubsziel anzukommen hilft es, sich bereits im Vorfeld über seine Reiseroute im Klaren zu sein. Insbesondere im Bereich der Baustellen an den großen Straßenneubauprojekten wie dem A7-Aus- und A20-Weiterbau ist die Staugefahr hoch. Einen Überblick über aktuelle Verkehrsbeeinträchtigungen und solche, die im Zuge zukünftiger Bauvorhaben entstehen können, bietet die Baustellen-SH-App. Informationen zu Baustellen lassen sich auf verschiedenen Karten oder im Listenformat anzeigen. Außerdem werden Direktübertragungen von Videokameras und Webcams entlang wichtiger Verkehrsverbindungen zur Verfügung gestellt. So können sich Autofahrer bei Annäherung an Baustellen benachrichtigen lassen, um frühzeitig nach Alternativrouten zu suchen.

Neue Regeln für Rettungsgassen

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall kommen, ist das Bilden einer Rettungsgasse Pflicht. Durch sie können Rettungskräfte trotz Staus schnell zum Einsatzort gelangen. Erst im vergangenen Jahr wurden die Regeln hierfür in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) novelliert. Eine Rettungsgasse ist nun immer zwischen der äußerst linken Spur und der rechts daneben zu bilden. Das heißt: Alle Fahrzeuge auf der Spur ganz links weichen nach links aus, alle anderen nach rechts - dafür kann auch der Standstreifen genutzt werden. Rettungsgassen müssen außerdem nicht erst bei einem Unfall gebildet werden, sondern bereits bei Staubildung - sobald Fahrzeuge außerorts auf mindestens zweispurigen Straßen nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren.