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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Entspannt in die Ferien – mit Ausbildungsvertrag

Datum 12.06.2018

Vielfältige Angebote zur Berufsberatung erleichtern die Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz – und es gibt noch viele freie Stellen.

Eine Frau und ein Mann an einem Tisch mit mehreren Mikrofonen Haupt-Koopmann und Buchholz: Pressegespräch Ausbildungsmarkt (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Margit Haupt-Koopmann und Minister Dr. Bernd Buchholz beim Pressegespräch zur Situation am Ausbildungsmarkt © Arbeitsministerium

Aktuell gibt es einen rechnerischen Überhang von rund 2.000 freien Ausbildungsplätzen im echten Norden. Daher appellieren die Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit (BA), Margit Haupt-Koopmann, und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz an die angehenden Azubis im Land, nicht ohne einen Ausbildungsvertrag in die Sommerferien zu starten. Verschiedene Angebote der Berufsberatung stünden zur Verfügung, erläuterte Haupt-Koopmann – ob Beratungsgespräche in den Berufsinformationszentren (BiZ) oder zahlreiche digitale Angebote der Agenturen für Arbeit.

Auch jetzt noch gute Chancen

Minister Buchholz führte aus, gegenüber dem Vorjahr gebe es in Schleswig-Holstein einen Anstieg um gut 900 Ausbildungsplätze. "Bei rund 330 Ausbildungsberufen ist noch viel Bewegung im Lehrstellenmarkt. Trotzdem wird nicht jeder seinen Traumberuf ergattern und Kompromisse eingehen müssen." Aber auch die Unternehmen sollten sich bei der Besetzung der Lehrstellen flexibel zeigen und einen zweiten Blick auf Bewerberinnen und Bewerber wagen. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten müsse vor allem sein, die schon heute bestehende Fachkräftelücke zu schließen und vor allem frisch ausgebildete Fachkräfte im Land zu halten.

Aktuelle Zahlen

info Ausbildungsmarkt: Mai-Daten

Attraktive Möglichkeiten für Abiturienten

Mit Blick auf die Abiturienten betonten beide, wie sinnvoll es sei, sich über alle Alternativen der Studien- und Berufswahl zu informieren. Denn nicht für jeden ist ein Studium das Richtige: Rund 30 Prozent aller Studierenden brechen ihre Hochschulausbildung vorzeitig ab. "Insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei uns im Land immer mehr Handwerksbetriebe händeringend eine Nachfolge suchen, kann der Weg vom Gesellen über den Meister bis zum Unternehmensgründer oder -nachfolger passender und lukrativer sein als ein Studium", sagte der Minister.