Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Life Sciences weiter auf Erfolgskurs

Datum 12.01.2018

Eine aktuelle Studie zeigt: In Hamburg und Schleswig-Holstein ist die Wirtschaftskraft der Branche weiterhin gewachsen.

Drei Männer in Anzügen stehen vor einem Roll-up LSN Studienvorstellung (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Sie freuen sich über die guten Zahlen: Dr. Bernd Buchholz, Dr. Hinrich Habeck und Frank Horch (v.li.) © Markus Scholz

Bereits zum zweiten Mal hat das unabhängige Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR Daten zur Wirtschaftskraft des Life Science Nord Clusters erhoben. WifOR-Forschungsfeldleiter Benno Legler stellte jetzt die zentralen Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, seinem Hamburger Amtskollegen Frank Horch und Branchenakteuren vor.

Ökonomischer Fußabdruck

Die Studie mit dem Namen "Der ökonomische Fußabdruck des Clusters Life Science Nord für die Region Hamburg und Schleswig-Holstein" verdeutlicht die wachsende Wirtschaftskraft der Branche. "Ein Plus bei der Bruttowertschöpfung und bei den Beschäftigten zeigen, dass sich die Branche positiv entwickelt. Vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung sind seit dem Jahr 2014 über 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden", sagte dazu Clustermanager und Geschäftsführer der Life Science Nord Management GmbH Hinrich Habeck.

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz

Pro Einwohner entstehen in Schleswig-Holstein und Hamburg jährlich 865 Euro Bruttowertschöpfung durch die Branche.

Dr. Bernd Buchholz

Bundesweit auf Rang 4

2017 hat es erstmals vergleichbare Kennzahlen zur Gesundheitswirtschaft für alle 16 Bundesländer gegeben. Minister Buchholz unterstrich die Bedeutung der Life Science Nord-Region im Vergleich zu den anderen Ländern: "Die neu erhobenen Daten zeigen, dass pro Einwohner in Schleswig-Holstein und Hamburg jährlich 865 Euro Bruttowertschöpfung entstehen." Damit sei die Region bundesweit auf dem vierten Platz. "Dieses Ranking zeigt einen guten Status Quo an – wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen, sondern müssen am Ball bleiben und die Voraussetzungen schaffen, dass sich die Branche weiterhin gut entwickeln kann."

Ökonomischer Fußabdruck

Unter dem Begriff "ökonomischer Fußabdruck" versteht man die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Branchen oder Unternehmen anhand ökonomischer Kennzahlen wie zum Beispiel der Bruttowertschöpfung, der Anzahl der Erwerbstätigen oder des Exportvolumens.

Enge wirtschaftliche Verflechtung

Das Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR hat den etablierten Ansatz des "ökonomischen Fußabdrucks" länderübergreifend auf Hamburg und Schleswig-Holstein angewendet und so im Jahr 2014 erstmals die enge wirtschaftliche Verflechtung der beiden Bundesländer dargestellt.

Die Zahlen und Fakten der aktuellen Studie basieren auf den Ergebnissen der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für Deutschland und die einzelnen Bundesländer. Damit konnte auf eine detailliertere Grundlage zurückgegriffen sowie zusätzlicher Forschungsaufwand in die Weiterentwicklung des Modells investiert werden. Das ermöglicht nun genauere Aussagen zur Wirtschaftskraft des Life Science Nord Clusters.

Life Science Nord

Unter der Marke Life Science Nord arbeiten die Clusteragentur Life Science Nord Management GmbH und der gleichnamige Förderverein zusammen daran, die Region zu einem international führenden Life Science-Netzwerk weiterzuentwickeln. Sie initiieren strategische Projekte, unterstützen die Förderung von Unternehmen, Wissenschaft und Institutionen und vernetzen Wirtschaft, Forschung und Politik im Norden. Mehr unter: www.lifesciencenord.de

Die Studie zum Herunterladen:
Der ökonomische Fußabdruck des Clusters Life Science Nord (PDF 831KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Quelle: LSN