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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

© M. Staudt/grafikfoto.de

7.100 Quadratmeter Spitzenforschung

Datum 02.03.2020

Das Institut für Geowissenschaften an der CAU bekommt ein neues Gebäude. Das Land unterstützt den Bau mit 70 Millionen Euro.

Neun Stockwerke, 7.100 Quadratmeter Nutzfläche, mehr als 75 Millionen Euro Baukosten – auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) an der Kieler Olshausenstraße entsteht ein Forschungsgebäude der Spitzenklasse. Das Land fördert den Neubau mit knapp 70 Millionen Euro aus dem Infrastruktur-Modernisierungs-Programm IMPULS. Gemeinsam mit Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Oliver Grundei, GMSH-Geschäftsführer Frank Eisoldt, CAU-Präsident Dr. Lutz Kipp, Dekan Dr. Frank Kempken und Professorin Dr. Birgit Schneider legte Finanzministerin Monika Heinold nun den Grundstein. Ab 2023 soll der Neubau das alte Institutsgebäude der Geowissenschaften auf dem Angergelände ersetzen.

Nachhaltiger Neubau

"Unser Infrastrukturprogramm IMPULS macht diesen komplexen Neubau möglich. Hier gehen Forschung und Lehre Hand in Hand. Die Geowissenschaften sind mit den Themen Klimaveränderungen, Küstenentwicklung und Ressourcenschutz aktueller und gefragter denn je. Es ist daher nur konsequent, dass auch das Gebäude selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leistet", betonte die Finanzministerin. Das neungeschossige Gebäude erhält unter anderem eine Photovoltaik-Anlage und wird nach dem sogenannten "Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen" zertifiziert.

Hochmoderne Einrichtung für Spitzenforschung

Grafische Darstellung eines hohen Gebäudes mit Glasfronten an einer Straße. So soll das neue Instituts- und Forschungsgebäude aussehen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) So soll das neue Instituts- und Forschungsgebäude aussehen. © Architekten Nickl & Partner

Neben der Institutsverwaltung ziehen zwölf der 15 geowissenschaftlichen Arbeitsgruppen in den Neubau an der Olshausenstraße. "Die große Bandbreite der am Institut für Geowissenschaften verwendeten Methoden stellt extrem hohe Anforderungen", sagte Dr. Birgit Schneider, Professorin am Fachbereich für Geowissenschaften. Großformatige Versuchsaufbauten, Gesteinspressen, die eine hohe Standfestigkeit benötigten, schmutzintensive Säge- und Schlämmarbeiten an Gesteinsproben sowie hochsensible chemische Analytik, die teils unter Reinraumbedingungen stattfinde, müssten störungsfrei nebeneinander betrieben werden können.

Einzigartiges Geotechnikum

Zusätzlich dazu entsteht direkt neben dem Gebäude ein 860 Quadratmeter großes, zweigeschossiges Geotechnikum. Dieses deutschlandweit einzigartige Labor ermöglicht großskalige Experimente, unter anderem mit einer Versuchsgrube, einem Spannfeld sowie einer Röntgenkammer.

"Dieser fulminante und hochmoderne Institutsneubau wird den Forscherinnen und Forschern ein inspirierendes Zuhause bieten, um weiterhin exzellente Forschung und Lehre zu erbringen", sagte Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Oliver Grundei.

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