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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Guter Jahresabschluss

Datum 10.01.2020

Das Land verzeichnet einen vorläufigen Überschuss von 570 Millionen Euro – dieser könnte in Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz fließen.

Finanzministerin Heinold hat heute den vorläufigen Jahresabschluss 2019 bekannt gegeben. Das Land verzeichnet einen Überschuss in Höhe von rund 570 Millionen Euro. Dieser ergibt sich vor allem durch höhere Steuereinnahmen aufgrund der nach wie vor guten wirtschaftlichen Lage Schleswig-Holsteins sowie durch geringere Ausgaben bei Personal, Verwaltung und Zinsen.

Investition in Infrastruktur

"Solides Haushalten zahlt sich aus, in 2019 ist es zum fünften Mal in Folge gelungen, einen strukturellen Überschuss zu erwirtschaften“, sagte Heinold. "Der Haushaltsabschluss gibt uns die Möglichkeit, den noch bestehenden Handlungsbedarf des IMPULS-Programms sowie weitere Investitionen zu finanzieren. Ich werbe dafür, kräftig in die Jamaika Schwerpunkte Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz zu investieren."

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Solides Haushalten zahlt sich aus, in 2019 ist es zum fünften Mal in Folge gelungen, einen strukturellen Überschuss zu erwirtschaften.

Monika Heinold

Die Finanzministerin schlägt vor, dass das Land die 570 Millionen Euro in die Sondervermögen zur Infrastruktur überführt. Von den Altverpflichtungen der HSH Nordbank in Höhe von 450 Millionen Euro sollen wie im Haushalt 2019 vorgesehen rund 95 Millionen Euro getilgt und rund 355 Millionen Euro umgeschuldet werden. 

"In der Abwägung, mehr zu tilgen oder mehr zu investieren, bin ich für Investitionen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, die Weichen so zu stellen, dass wir den Sanierungsstau des Landes tatsächlich planbar und verlässlich abbauen. Das sollten wir nutzen. Die Rahmenbedingungen werden schwieriger, da ist es wichtig, eine gut gefüllte Infrastrukturkasse zu haben", erklärte Heinold.

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