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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

© M. Staudt/grafikfoto.de

Mehr Frauen in Führungspositionen

Datum 29.01.2019

Die Frauenquote in Aufsichtsräten ist deutlich gestiegen. Das geht aus dem Beteiligungsbericht hervor, den die Finanzministerin vorgestellt hat.

Das UKSH, die schleswig-holsteinische Tourismusagentur, das Statistikamt Nord – das Land Schleswig-Holstein ist Anteilseigner einer Vielzahl von Wirtschaftsunternehmen im echten Norden. Mit diesen Beteiligungen fördert die Regierung Wirtschaft und Arbeitsplätze, vor allem in strukturschwachen Regionen. Auch Wissenschaft, Kultur und Infrastruktur werden unterstützt.

Einmal im Jahr berichtet das Finanzministerium darüber, an welchen Unternehmen sich das Land beteiligt und wie sich diese wirtschaftlich entwickeln. Nun hat Finanzministerin Monika Heinold in Kiel den Beteiligungsbericht 2018 vorgestellt. Sie zeigte sich besonders erfreut über die Frauenquote in den Betrieben, in denen das Land wesentlichen Einfluss auf Entscheidungen hat: Dort sind 48 Prozent aller Posten in Aufsichts- und Verwaltungsräten von Frauen besetzt.

Schleswig-Holstein über Bundesdurchschnitt

"Das ist eine gute Quote und ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer paritätischen Besetzung von Führungspositionen", sagte die Finanzministerin. Zum Vergleich: In den Aufsichtsräten der 30 DAX-Unternehmen beträgt der Frauenanteil 33,3 Prozent, bei den 200 umsatzstärksten deutschen Unternehmen (ohne Finanzsektor) sogar nur 24,6 Prozent. Auch im Durchschnitt aller Unternehmensbeteiligungen des Landes liegt die Frauenquote mit 34,24 Prozent über diesen Werten. "Der Anfang ist gemacht", sagte Heinold. Unbefriedigend sei die Lage hingegen bei den Vorständen der Unternehmensbeteiligungen: Nur vier von 42 Geschäftsführern und Vorständen sind Frauen. Hier sei noch deutlich Luft nach oben, sagte die Finanzministerin. "Wir müssen besser werden."

36 Unternehmensbeteiligungen

Der Frauenanteil in Führungspositionen in den bedeutenden Unternehmensbeteiligungen des Landes ist in den vergangenen Jahren beständig angestiegen. 2015 betrug er noch 37,5 Prozent, 2013 waren es 33,3 Prozent. Aktuell ist das Land unmittelbar an 36 Unternehmen beteiligt, in denen etwa 20.500 Menschen arbeiten – davon 58 Prozent Frauen. Insgesamt hält das Land dort 1.594 von insgesamt 7.066 Millionen Euro Unternehmenskapital.