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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Von analog zu digital

Datum 14.01.2019

Mit einem Scanverfahren schafft das Land elektronische Datensätze, um Steuererklärungen in Papierform künftig automatisiert bearbeiten zu können.

Die Digitalisierung vereinfacht auch in den Landesbehörden immer mehr Arbeitsprozesse. Bürgern bietet das die Möglichkeit, Verwaltungsangelegenheiten künftig online zu erledigen. Unter dem Stichwort "e-Government" plant die Regierung, alle Verwaltungsabläufe langfristig elektronisch zu bearbeiten. Mit dem Scannen von Steuererklärungen, die bisher noch in Papierform vorliegen, hat das Land nun einen weiteren Schritt in diese Richtung getan.

"Das Scanverfahren ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur digitalen Steuerverwaltung", betonte Finanzministerin Monika Heinold. Damit werde eine tragfähige Lösung für den Übergang von der analogen zur digitalen Bearbeitung geschaffen.

Vorhandene Infrastruktur nutzen

Zur elektronischen Erfassung der Daten werden die Steuererklärungen aus Schleswig-Holstein nach Karlsruhe transportiert. Bei der Kooperation mit Baden-Württemberg setze man auf vorhandene und leistungsfähige Infrastruktur, statt für den überschaubaren Zeitraum ein eigenes Zentrum aufzubauen, sagte Heinold. "Das ist sowohl die technisch beste als auch die wirtschaftlich günstigste Lösung."

Bundesweiter Vorgang

Der Vorgang ist Teil des von Bund und Ländern entwickelten Konzeptes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens. Damit sollen elektronische Datensätze geschaffen werden, um eine automatische Bearbeitung der Steuererklärungen zu ermöglichen.

Bis Mitte 2019 soll die schrittweise Einführung des Scanverfahrens in allen Finanzämtern des Landes abgeschlossen sein. Die ersten verplombten Erklärungen stammen aus dem Finanzamt Nordfriesland in Leck und aus dessen Außenstelle in Husum.