Landesportal Schleswig-Holstein

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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

© M. Staudt/grafikfoto.de

Landesdienst attraktiver machen

Datum 13.03.2018

Die Landesregierung hat Vorhaben zur Verbesserung der Besoldung und Beihilfe im öffentlichen Dienst auf den Weg gebracht.

Junge Leute mit und ohne Uniform sitzen nebeneinander auf einem Steg. Die Landesverwaltung bietet Jobs, so vielfältig wie ihre Mitarbeiter. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Arbeitsmögllichkeiten beim Land sind vielseitig. Die Verwaltung bildet allein in über 30 Berufen aus. © Staatskanzlei

Mehr als 56.000 Frauen und Männer arbeiten für das Land Schleswig-Holstein und sorgen dafür, dass sich der echte Norden weiterhin gut entwickelt. Flexible Arbeitszeiten, zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und nicht zuletzt sichere Jobs – das Land hat als Dienstherr viel zu bieten. Damit der echte Norden weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber bleibt, sieht der nun vom Kabinett vorgelegte Gesetzesentwurf zum Beispiel höhere Bezüge für Anwärter und Referendare sowie die Anhebung von Einstiegsämtern im Justizfachmeisterdienst vor.

Alle sollen profitieren

Aber nicht nur junge Arbeitnehmer sollen profitieren. Auch erfahrene Mitarbeiter werden mit diesem Gesetzesentwurf unterstützt. So will die Landesregierung die Zuwendung für das 25-jährige Dienstjubiläum rückwirkend wiedereinführen. Auch Beamte in Elternzeit werden durch Zuschläge für die private Krankenversicherung unterstützt.

Schrittweise verbessern

"Die Attraktivität des öffentlichen Dienstes im Land wird mit dem vorliegenden Paket weiter gesteigert", sagte Finanzministerin Monika Heinold in Kiel. "Damit knüpfen wir an Verbesserungen im Dienstrecht an, die für dieses Jahr bereits geregelt wurden." Zuvor hatte die Landesregierung die Erhöhung der Außendienstzulage für die Steuerverwaltung, die Erhöhung der Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten für Polizei, Justizvollzug, Fischereiaufsicht und Feuerwehren sowie eine verbesserte Arbeitszeitregelung für Wechselschichtdienste beschlossen. "Klar ist, dass wir weitere Schritte brauchen, um den Landesdienst noch attraktiver zu gestalten. Deshalb haben wir uns vorgenommen, die Gehalts- und Besoldungsstruktur zu überarbeiten, um ausreichend Fachkräfte für die öffentliche Verwaltung zu gewinnen. Dafür werden wir 2019 ein Konzept vorlegen", erklärte die Ministerin.

Gesundheit fördern

Auch im Bereich der Beihilfe will die Regierung die Landesbediensteten stärker unterstützen, indem zukünftig Leistungen im Bereich der Heilmittelaufwendungen durchschnittlich um rund 20 Prozent höher erstattet werden. Dazu gehört etwa die Krankengymnastik. Der Gesetzesentwurf sieht ebenfalls vor, dass die Kosten von Ernährungsberatungen vom Arbeitnehmer zurückerstattet werden können.

Zeitige Einführung

Die gesetzlichen Änderungen sollen zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Zuvor müssen noch Kabinett und Landtag nach erfolgtem Anhörungsverfahren dem Gesetz zustimmen. Die Gesamtkosten für die Änderungen bei der Besoldung belaufen sich insgesamt auf 4,5 Millionen Euro. Davon fallen drei Millionen Euro jährlich und 1,5 Millionen Euro einmalig für die rückwirkende Zuwendung für das 25-jährige Dienstjubiläum an. Für die Verbesserungsvorhaben im Bereich der Beihilfe rechnet die Landesregierung mit jährlichen Kosten von ebenfalls drei Millionen. Euro.