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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Verwaltung wird digital

Datum 19.07.2018

Land und Kommunen wollen bis 2022 alle Verwaltungsleistungen online anbieten und setzen dafür auf die Zusammenarbeit von Verwaltung und Wirtschaft.

Eine ältere Frau sitzt vor einem Laptop. Mit dem Alterseinkünfte-Rechner des Finanzministeriums können Rentner überprüfen, ob sie eine Steuererklärung für ihre Rente abgeben müssen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Bis 2022 sollen alle Verwaltungsleistungen bequem von zuhause aus verfügbar sein. © Finanzministerium

Wer umzieht, muss sich bei den Behörden ummelden. Was bislang einen zeitraubenden Behördengang bedeutet, soll bis 2022 vollständig online vonstatten gehen – dank des Onlinezugangsgesetzes. Es sieht vor, sämtliche Verwaltungsleistungen im Land digital anzubieten. In einer Absichtserklärung vereinbarten nun Landesregierung, kommunale Landesverbände, IHK und Handwerkskammer, gemeinsam an der Umsetzung zu arbeiten.

"Schon mit der Verabschiedung des Digitalisierungsprogramms im Juni hat das Land einen wichtigen Schritt in Richtung ‚Digitale Vorzeigeregion Schleswig-Holstein‘ vollzogen", sagte Digitalisierungsminister Robert Habeck. Das Land werde die Kommunen dabei organisatorisch, personell und finanziell unterstützen.

Fachkenntnisse bündeln

So erklärt sich das Land unter anderem bereit, zentrale IT-Infrastrukturen und Portale sowie bereits existierende Verwaltungslösungen für die Kommunen bereitzustellen. Darüber hinaus gründen Land, Städte, Kreise und Gemeinden einen gemeinsamen IT-Verbund, um den wachsenden Anforderungen der Informationstechnik und der Digitalisierung gerecht zu werden. Dafür stellt das Land jährlich 1,5 Millionen Euro zur Verfügung und unterstützt den Verbund mit zwei Mitarbeitern.

Umsetzung sicherstellen

Bis 2022 sollen nach und nach alle Verwaltungsleistungen digital abgefragt werden können. Mit einem öffentlichen Monitoring soll der Umsetzungsstand des Onlinezugangsgesetzes regelmäßig überprüft werden. Hierfür wird das Land die technischen Voraussetzungen schaffen.