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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Tierschutz stärken

Datum 10.07.2018

Das Land fördert künftig die Arbeit von Tierschutzvereinen. Vor allem die Tierheime sollen modernisiert werden.

Eine junge Katze in einem Käfig. Katze im Tierheim (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Tierheime sollen in Zukunft mehr Geld vom Land erhalten. © M. Ruff / grafikfoto.de

"Mit der Unterbringung herrenloser Tiere und Fundtiere leisten ehrenamtliche Tierschutzvereine eine wertvolle Arbeit", sagte Umweltminister Robert Habeck in Kiel. In Zukunft will das Land Betreibern von Tierheimen kräftig unter die Arme greifen: 100.000 Euro stehen an Zuschüssen für die Betriebskosten bereit. Darüber hinaus fördert das Land Modernisierungsarbeiten mit 250.000 Euro. "In vielen Tierheimen besteht großer Sanierungsbedarf, um eine tiergerechte Unterbringung weiter zu gewährleisten. Es ist gut, dass wir hier von Landesseite unterstützen können", betonte der Minister. Die Förderung soll auch 2019 fortgeführt werden.

Helfer nicht im Regen stehen lassen

Die meisten Tierheime im Land werden durch örtliche Tierschutzvereine betrieben, die in der Regel ehrenamtlich arbeiten. Die Kosten für Unterbringung, Pflege und medizinische Betreuung von Fundtieren erstatten die Gemeinden. Der sogenannte Erstattungsbeitrag deckt allerdings nicht die weitergehenden Kosten, etwa den Umbau von zu klein gewordenen Tierheimen sowie den Kauf von Zwingern oder Käfigen. Diese müssen die Vereine selbst tragen – finanziert über Mitgliedsbeiträge und Spenden. "Hier setzt unsere Richtlinie an. Wir brauchen die Tierheime in unserem Land und die vielen ehrenamtlichen Helfer. Diese darf man nicht im Regen stehen lassen. Ebenso wenig, wie die Tiere", sagte Habeck.