Landesportal Schleswig-Holstein

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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention – Gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft

© Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Landesaktionsplan

Mit dem Landesaktionsplan beschreibt Schleswig-Holstein den Weg hin zur weiteren Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Mehr als eine halbe Million Menschen im echten Norden leben mit einer Behinderung – das entspricht fast 20 Prozent der Bevölkerung. Um ihre Rechte zu stärken und ihnen eine möglichst gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, hat Schleswig-Holstein 2017 den ersten Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vorgelegt. Er umfasst 215 konkrete Vorhaben, die alle zu gleichberechtigter Teilhabe und Inklusion beitragen sollen.

Weitere Informationen zum ersten Landesaktionsplan

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info Die Landesregierung fordert alle Schleswig-Holsteiner:innen auf, sich am Entwurf des zweiten Landesaktionsplans zu beteiligen.
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Wissenschaftliche Begleitung

Drei Jahre später hat die Landesregierung nun die Ergebnisse des ersten Landesaktionsplans intern ausgewertet. Zusätzlich dazu haben die Staatskanzlei und der Landesbeauftragte ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben. Die darin formulierten Anregungen sollen nun in den zweiten Aktionsplan einfließen.

Diese Auswertungen sind nun zu einem Bericht zusammengefasst und dem Landtag zugeleitet worden.

Bericht der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in der Landesregierung Schleswig-Holstein (PDF 3MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

In Leichter Sprache: Bericht über den Landes·aktions·plan 1 (PDF 744KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Landtagsbericht in Deutscher Gebärdensprache

Gemeinsam für mehr Inklusion

Nun geht die Landesregierung den nächsten Schritt und erarbeitet den zweiten Landesaktionsplan – gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Dr. Ulrich Hase, und zahlreichen weiteren Akteuren.

Anfang Juni 2020 hat der Chef der Staatskanzlei, Dirk Schrödter, gemeinsam mit dem Landesbeauftragen für Menschen mit Behinderung die Planung für den zweiten Aktionsplan vorgestellt. Bis 2022 soll das neue Dokument in einem mehrstufigen Verfahren entwickelt werden.

Zeitplan für die Aufstellung des Fokus-LAP-2022 in einfacher Sprache (PDF 280KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Portraitfoto Dirk Schrödter

Inklusion ist mehr als nur Politik für Menschen mit Behinderungen – sie steht für Solidarität, Partizipation, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Dirk Schrödter

Jetzt beteiligen! 

Dafür sind zwei umfassende Beteiligungsprozesse geplant: Die Landesregierung ruft alle Schleswig-Holsteiner:innen dazu auf, sich mit ihren Ideen und Anregungen am zweiten Landesaktionsplan zu beteiligen. Dafür haben die Ministerien und die Staatskanzlei übergeordnete Ziele formuliert, an denen sich die Politik in den kommenden Jahren ausrichten soll. Aus diesen Zielen sollen bis Ende Oktober konkrete Vorhaben entwickelt werden. Als Expert:innen in eigener Sache sind besonders Menschen mit Behinderungen zur Mitarbeit aufgerufen.  

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