Landesportal Schleswig-Holstein

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Ankommen in Schleswig-Holstein

© Hans Kohrt

Arbeit: Beratungs- und Förderangebote in Schleswig-Holstein

Hier finden Sie einen Überblick zum Thema Arbeit.

Beratung

Geflüchteten, die eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen wollen, stehen in Schleswig-Holstein neben den regionalen Migrationsberatungen zahlreiche Ansprechpartner in einem landesweiten Netz von Beratungs- und Förderangeboten zur Verfügung:

Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit informiert Arbeits- und Ausbildungssuchende darüber, wer in Deutschland arbeiten darf, und hält unter anderem mehrsprachige Informationen für einen gelungenen Einstieg in den Job bereit.

Für wen arbeitsgenehmigungsrechtliche Beschränkungen bestehen und wer ungehindert Zugang zum Arbeitsmarkt hat, lesen Sie hier:

Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Agenturen für Arbeit / Jobcenter

Die Agenturen für Arbeit und Jobcenter vor Ort beraten arbeitssuchende Flüchtlinge. Informationen sowie eine Suchfunktion zu Agentur für Arbeit, zu den Jobcentern und zur Familienkasse finden Sie hier:

Agentur für Arbeit

Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit

Organisation der Jobcenter

Arbeitgeberservice der Agenturen für Arbeit und Jobcenter

Der Arbeitgeberservice der Agenturen für Arbeit und Jobcenter informiert über Voraussetzungen für die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (aus EU-Mitgliedstaaten oder Drittstaaten), Praktika sowie Fördermöglichkeiten. Er ist der erste Ansprechpartner für alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, er berät im Verfahren und wirkt an der Erteilung der erforderlichen Arbeitserlaubnis mit. Darüber hinaus können sich die Firmen bei Fragen zur Ausbildung insbesondere auch an die berufsständigen Kammern, im Speziellen an die Industrie- und Handelskammern wenden.

Informationen zur Beschäftigung von geflüchteten Menschen bietet die Bundesagentur für Arbeit

  • mit Modellen zur nachhaltigen Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt
  • Informationen zur Beschäftigung von anerkannten Flüchtlingen, Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Geduldeten
  • sowie mit unterschiedlichen statistischen Daten.

Grundlegende Informationen über die Beschäftigung von Flüchtlingen und Beispiele aus der Praxis erhalten Sie auch im Arbeitgebermagazin "Faktor A" der Bundesagentur für Arbeit:

Was Arbeitgeber wissen müssen

Weitere Beratungsangebote

alle öffnen

Alle an Bord/ Mehr Land in Sicht

"Mehr Land in Sicht" und "Alle an Bord" kooperieren als "Schwester-Netzwerke" miteinander und bieten landesweit Ansprechstellen. Sie ergänzen die Angebote der Arbeitsagenturen und Jobcenter. Die beiden Netzwerke bieten arbeitsmarktliche Beratung, Information und Vermittlung geflüchteter Menschen in Arbeit und Ausbildung.

"Mehr Land in Sicht" richtet sich in den Kreisen Nordfriesland, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Pinneberg sowie in den Städten Kiel, Neumünster und Lübeck an geflüchtete Menschen ab 18 Jahren, unabhängig von Status und Herkunftsland.

Mehr Land in Sicht - Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

"Alle an Bord" richtet sich in den Kreisen Schleswig-Flensburg, Dithmarschen, Steinburg, Plön, Ostholstein, Stormarn und Herzogtum Lauenburg an geflüchtete Menschen, unabhängig von Alter, Status und Herkunftsland.

Alle an Bord

IQ Netzwerk Schleswig-Holstein

Das IQ Netzwerk Schleswig-Holstein berät landesweit zur Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse und zur Weiterqualifizierung.

IQ Netzwerk - Wegweiser Beratungsstellen

FRAU & BERUF

Die Beraterinnen von FRAU & BERUF bieten flächendeckend Beratungen rund um den Berufseinstieg und die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit an - auch für Frauen mit Migrationshintergrund und geflüchtete Frauen mit Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Beratungen sind kostenlos. Die Zugangsmöglichkeiten und -bedingungen zum Arbeitsmarkt richten sich nach dem Aufenthaltstitel, den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen des Asylverfahrens vergeben hat.

Die Beratungen finden in deutscher Sprache statt. Die zu beratenden Frauen sollten sich ausreichende Deutschkenntnisse angeeignet haben, um ein Beratungsgespräch führen zu können. Eine vorgelagerte Migrationsberatung sollte bereits stattgefunden haben. Die Beratungsbüros von FRAU & BERUF sowie einen mehrsprachigen Flyer finden Sie hier:

Beratungsangebote von FRAU & BERUF

Das Land fördert die Beratungsangebote von FRAU & BERUF aus dem Landesprogramm Arbeit mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds .

Migrationsberatung

Zwei asiatische Frauen sitzen im Beratungsgespräch.

Migrantinnen und Migranten können in Schleswig-Holstein auf ein flächendeckendes Netz von Beratungsstellen zurückgreifen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Migrationsberatungsstellen sind erste Ansprechpartner. Sie beraten und begleiten Zuwanderinnen und Zuwanderer im Integrationsprozess und befähigen sie, in Angelegenheiten des täglichen Lebens selbstständig zu handeln.Es gibt in Schleswig-Holstein drei migrationsspezifische Beratungsdienste:

Migrationsberatung Schleswig-Holstein (MBSH)

Die Migrationsberatung (MBSH) ist Ansprechpartner in Fragen sowohl zum Aufenthaltsrecht, als auch zu allgemeinen Fragen der Integration und steht allen Personengruppen unabhängig vom Aufenthaltsstatus zur Verfügung.

Neben der Migrationsberatung des Landes bietet auch der Bund Beratungsdienste an:

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) hilft bleibeberechtigten Erwachsenen bei Fragen zum alltäglichen Leben in Deutschland. Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Beratung für Erwachsene

Jugendmigrationsdienste (JMD)

Die Jugendmigrationsdienste (JMD) beraten Jugendliche und junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren. Mehr Information über die JMD erhalten Sie hier:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Beratung für Jugendliche

Beratungsstellen der Jugendmigrationsdienste finden Sie unter:

Jugendmigrationsdienst

Gewährung von Zuwendungen

Grundlage für die Zuwendung ist die Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Migrationsberatung Schleswig-Holstein in der jeweils gültigen Fassung.

Kontakt

Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Dörte Gradlowski
Düsternbrooker Weg 92
24105 Kiel
Telefon: 0431 988 3288

Arbeit

Praktika

Flüchtlinge dürfen Praktika absolvieren, wenn die zuständige Ausländerbehörde dies erlaubt hat. Man unterscheidet zwischen Praktika zu Weiterbildungszwecken sowie Praktika, die vom Mindestlohn ausgenommen sind. Dazu gehören:

  1. Pflichtpraktika, die verpflichtend auf Grund einer schulrechtlichen Bestimmung, einer Ausbildungsordnung, einer hochschulrechtlichen Bestimmung oder im Rahmen einer Ausbildung an einer gesetzlich geregelten Berufsakademie geleistet werden,
  2. Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten, die zur Orientierung für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums dienen,
  3. ausbildungs- bzw. studienbegleitenden Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten sowie
  4. Einstiegsqualifizierungen nach § 54a SGB II oder Maßnahmen der Berufsausbildungsvorbereitung nach §§ 68 bis 70 des Berufsbildungsgesetzes.

Nach § 22 Abs. 1 Mindestlohngesetz gilt der Mindestlohn grundsätzlich auch für Praktikantinnen und Praktikanten. Ausgenommen vom Mindestlohn sind die oben unter 1. bis 4. genannten Praktika nach § 22 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 bis 4 Mindestlohngesetz.

Wie und wann dürfen Geflüchtete arbeiten?

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

info Fragen und Antworten

Unter welchen Voraussetzungen Geflüchtete in Deutschland arbeiten dürfen, erfahren Sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Einen Überblick geben wir Ihnen hier:

Wie können Geflüchtete arbeiten?

Ausnahmen, für die man keine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit braucht

Für bestimmte Beschäftigungsarten ist keine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erforderlich. Die gilt zum Beispiel für eine Berufsausbildung, für Praktika zu Weiterbildungszwecken, Freiwilligendienst oder die Arbeitsaufnahme von Hochqualifizierten. Ob die Beschäftigung zustimmungsfrei ist, prüft die Ausländerbehörde im Einzelfall. Für Personen mit einer Aufenthaltsgestattung gilt ein Arbeitsverbot während der ersten drei Monate ihres Aufenthalts.

Weitere Förderangebote

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Berufsbezogene Sprachförderung

Informationen zu berufsbezogenen Sprachkursen und arbeitsmarktbezogenem Sprachtraining erhalten Sie hier.

Wie und wo kann man Deutsch lernen?Deutsch lernen

FIM - Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen

Mit den Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) schafft der Bund für Flüchtlinge im Asylverfahren Arbeitsgelegenheiten bei Kommunen sowie bei staatlichen oder gemeinnützigen Trägern. Flüchtlinge lernen so den deutschen Arbeitsmarkt kennen und können gemeinnützig tätig sein, während ihr Asylverfahren läuft.

FIM - Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) unterstützt bei der Integration von Flüchtlingen und gibt Hinweise zu Förderungsmöglichkeiten.

Förderberatung IB.SH

Landesprogramm Arbeit


Das Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung für die Jahre 2014 bis 2020 setzt auf

  • die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften,
  • die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen,
  • und die Förderung des Potentials junger Menschen.

Die Aktionen des Landesprogramms Arbeit stehen im Rahmen der Förderkriterien auch geflüchteten Personen offen.

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Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein

Wer als Beschäftigter, Freiberufler oder Inhaber eines Kleinstbetriebes eine Weiterbildung machen möchte, kann den Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein nutzen und sich die Seminarkosten zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördern lassen.

Auch Geflüchtete können den Weiterbildungsbonus für eine berufliche Weiterbildung in Anspruch nehmen. So kann beispielsweise ein in einem Betrieb beschäftigter Flüchtling einen Deutschkurs besuchen, wenn er gute deutsche Sprachkenntnisse für seine tägliche Arbeit in demselben Betrieb benötigt. Weitere Informationen finden Sie unter:

Weiterbildungsbonus für Geflüchtete (PDF 376KB, Datei ist nicht barrierefrei)

IB.SH: Landesprogramm Arbeit

Ausbildung

Welche Zugangsmöglichkeiten und -bedingungen zu Ausbildung und Beschäftigung für geflüchtete Menschen bestehen, hängt maßgeblich vom aktuellen Aufenthaltsstatus ab. Vielerorts stehen Angebote zur Beratung und Berufsorientierung zur Verfügung.

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