Landesportal Schleswig-Holstein

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Wirtschaft und Transfer

© Staatskanzlei

Wirtschaft und Transfer

Schleswig-Holstein soll nicht nur das mittelstandsfreundlichste Bundesland werden, sondern auch bundesweit einen Spitzenplatz beim Einsatz von KI in kleinen und mittleren Unternehmen einnehmen.

Wir unterstützen die Fachhochschulen, die Wirtschaftscluster und das Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 dabei, zu Beratungs- und Weiterbildungsrelais für unsere Unternehmen zu werden.

Dazu wollen wir einen KI-Knotenpunkt einrichten und fördern: Er soll dazu beitragen, ein landesweites Ökosystem für KI aufzubauen. So ermöglichen wir die schnellere Umsetzung von Forschungsergebnissen in Produkte, Prozesse und Dienstleistungen. Mit dem Landesprogramm Wirtschaft verfügen wir schon heute über ein Förderinstrument, um Technologietransfer-Projekte und Existenzgründungen im Bereich "Digitalisierung/KI" zu unterstützen.

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Vorhaben und Projekte

Autonomes Fahren

Im "Netzwerk Autonomes Fahren im ländlichen Raum" können Autohersteller, Unternehmen, Hochschulen und Kommunen zukunftsweisende Technologien zum autonomen Fahren erproben. Der Zusammenschluss ist ein wichtiger Partner bei der Entwicklung von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz in der Mobilität und wird vom Land im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft 2014-2020 gefördert.

KI#CK – Chancen erkennen, Kompetenzen entwickeln

Das Projekt "KI#CK – Künstliche Intelligenz: Chancen erkennen, Kompetenzen" entwickeln des Clusters Life Science Nord, der Technischen Hochschule Lübeck und der oncampus GmbH soll es Beschäftigten des Life-Science-Clusters in Schleswig-Holstein ermöglichen, sich mit KI und ihren Anwendungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen.

Mitarbeiter der Clusterunternehmen sollen zusätzlich konzeptionell und methodisch geschult werden, um tragfähige Unternehmenskonzepte künftig eigenständig entwickeln zu können. Fachleute werden eng zusammenarbeiten, um ein vielfältiges Weiterbildungsangebot zu schaffen. Dieses wird dann von den Unternehmen der Branche mitentwickelt, erprobt und anschließend weiterentwickelt. Das Vorhaben wird mit rund einer halben Million Euro aus dem Schleswig-Holsteinischen Landesprogramm Arbeit gefördert.

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Beispiele aus der Wirtschaft

  1. Logistik
  2. Umsatzprognose
  3. Kundenbetreuung
  4. Planung

Logistik

Künstliche Intelligenz als Helfer für Paketlogistik

Zahlreiche Pakete auf einem Förderband. Pakete (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Künstliche Intelligenz hilft dabei, verloren gegangene Pakete schnell wiederzufinden. © M. Staudt / grafikfoto.de

Künstliche Intelligenz als Helfer für Paketlogistik

Bei großen Paketverteilzentren entsteht immer wieder das gleiche Problem: Bei vielen tausend Paketen pro Tag müssen verloren gegangene Sendungen im Verteilzentrum mühsam aufgespürt werden. In Zusammenarbeit mit der Informatik der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel hat die mittelständige DIVIS Deutsche Industrie Video System GmbH mit Sitz in Bordesholm Methoden der Künstlichen Intelligenz entwickelt, um die Sortierung von Paketsendungen in Verteilungszentren zuverlässiger zu gestalten. Dazu werden Kamerabilder mit neuronalen Netzen ausgewertet, Pakete automatisch gefunden und identifiziert. Grundlegend für die Kooperation zwischen Hochschule und DIVIS als einem führenden Unternehmen bei Videoüberwachungs-systemen in der Logistik war eine Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums im Rahmen des ZIM-Programms.

Umsatzprognose

Mit Wetterdaten und KI Umsatzprognosen erstellen

Viele Brote in einem Regal Mithilfe von künstlicher Intelligenz können Bäckereien anhand des Wetters voraussagen, wie viel Brot sie verkaufen werden. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Mithilfe von Künstlicher Intelligenz können Bäckereien anhand des Wetters voraussagen, wie viel Brot sie verkaufen werden. © M. Staudt / grafikfoto.de

Mit Wetterdaten und KI Umsatzprognosen erstellen

Entstanden aus der Anfrage eines Bäckers entwickelte das Unternehmen meteolytix ein Modell, das anhand von mehr als 400 Einflussfaktoren eine präzise Umsatzprognose für die einzelnen Filialen liefert. Durch Datenauswertung ermöglicht das Unternehmen es seinen Kunden, immer gerade ausreichend Waren vorrätig zu haben – so muss nachher weniger weggeworfen werden. Mittlerweile unterstützt meteolytix andere Unternehmen auch bei der Einkaufs- sowie Personalplanung.

Für die Geschäftsidee zeichnete der Deutsche Industrie- und Handelskammertag das Unternehmen mit dem "WE DO DIGITAL"-Award in der Kategorie "Digital Commerce" aus.

Kundenbetreuung

Kunden halten und betreuen mit KI

Zwei Frauen mit Headsets sitzen an Computern und telefonieren. Kundendienst Telefonzentrale Callcenter (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Clarifydata unterstützt andere Unternehmen mithilfe von KI dabei, ihre Kunden zu betreuen. © kritchanut / stock.adobe.com

Kunden halten und betreuen mit KI

Das Unternehmen clarifydata entwickelt Technologien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand. So prognostiziert beispielsweise die Software DataDrivenAction mithilfe von Datenanalyse und maschinellem Lernen, welche Kunden demnächst kündigen und wie dies verhindert werden kann. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Produkte rund um Open Data sowie zur Stammdatenoptimierung. Das neueste Entwicklungsprojekt ist eine Plattform, die Unternehmen befähigen soll KI zu verstehen, sie selbst zu trainieren und anzuwenden.

Planung

Mit KI Termin und Tourenplanung optimieren

Verschwommene Rücklichter auf einer Autobahn. Langzeitbelichtung Autobahn. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Effizientere Tourenplanung für Außendienstmitarbeiter – dank Künstlicher Intelligenz ist das möglich. © M. Staudt / grafikfoto.de

Mit KI Termin und Tourenplanung optimieren

Die Firma FLS entwickelt und vertreibt Software, mit der Energieversorger, Industrieunternehmen, Finanzdienstleister sowie Handels- und Immobilienunternehmen die Termin- und Tourenplanung ihrer Außendienstmitarbeiter und Lieferfahrzeuge planen und optimieren können.

Ein Algorithmus bezieht Echtzeitdaten wie Verkehrsinformationen ein und kann so Planungsaufgaben wesentlich schneller lösen. Das ist vor allem für solche Unternehmen hilfreich, die viele Mitarbeiter zur gleichen Zeit einsetzen und deren Umfeld sich rasch verändert.