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Landespolizei Schleswig-Holstein

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Kriminaltechnik

Jeder Täter hinterlässt unvermeidbar Spuren bei seinem Verbrechen – sei es bei einem Mord, einem Banküberfall oder einem Wohnungseinbruch. Spezialisten der Polizei untersuchen alle Tatorte und sichern, was der Täter unbewusst zurückgelassen hat, zum Beispiel Finger- oder Schuhspuren, Textilfasern, Lacksplitter oder winzige Hautpartikel.

Auswertung

Diese Spuren werden in den Laboren des Kriminaltechnischen Instituts (KTI), der Abteilung 4 des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein, ausgewertet. Mit modernsten Methoden, Geräten und wissenschaftlichem Know-how lassen sich Beweise führen, die in Gerichtsverfahren oft von entscheidender Bedeutung sind. Allerdings sind die Methoden meist viel komplizierter und langwieriger, als sie in Krimiserien dargestellt werden. Manchmal arbeiten hochqualifizierte Sachverständige und Wissenschaftler mehrere Wochen an Tests und Versuchsreihen, bis sie Ergebnisse vorlegen, die den Tathergang rekonstruieren und dem Täter Namen und Gesicht geben können.

Person sitzt vor einem Mikroskop und untersucht eine Glasschale in der eine gelbe Flüssigkeit zu sehen ist. Kriminaltechnik (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) ©Landespolizei Schleswig-Holstein

Elektronische Unterstützung

Bei der Auswertung der Spuren greifen die Kriminaltechniker auch auf umfangreiche Datenbanken zurück. Damit können sie zum Beispiel bundesweit recherchieren, ob mit einer Schusswaffe bereits bei anderen Taten geschossen wurde, ob ein Einbrecher seine Schuhe an weiteren Tatorten getragen hat oder ob Fingerabdrücke und DNA-Profile bekannten Personen zugeordnet werden können.