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LFZHuK, Schleswig -  
Georg-Wilhelm-Pfingsten-Schule

© FRESH!KONZEPT GmbH

Update: Eindrücke aus dem Schulalltag im Corona-Regelbetrieb am LFZHuK

Die Stimmung am LFZHuK ist den Umständen entsprechend angemessen positiv. Nach wie vor fordert der Umgang mit den sich beinah wöchentlich verändernden Vorgaben der Regierung zur Umsetzung des Regelbetriebs an Schulen in Schleswig-Holstein uns alle heraus.

Schulleitung, Verwaltung, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Reinigungskräfte, die Beförderungsunternehmen für die Fahrschüler, Hausmeister, Erzieher und Erzieherinnen im Internat und in der Schule, Personal in der Hauswirtschaft und alle weiteren Abteilungen des Förderzentrums Hören und Kommunikation – wir alle geben uns die größte Mühe, damit unsere Schule in ihrer Komplexität weiter im Regelbetrieb bestehen kann.

Bisher gab es bei uns glücklicherweise keinen einzigen Fall einer Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, sodass wir alle mit gewissen Einschränkungen präsent in der Schule Schleswig arbeiten und lernen können.

In der Praxis sieht das zurzeit so aus: Nach wie vor erfolgt die Beschulung unserer Schülerinnen und Schüler im Kohorten-System. Das bedeutet, dass vier bis fünf Klassen zu einer Kohorte zusammengefasst sind, die sich im Schulalltag begegnen dürfen. In der Umsetzung heißt das, dass die Pausen am gleich Ort stattfinden,

Pause mit MNS Update Corona-Regelbetrieb am LFZHuK (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Pause mit MNS © Landesförderzentrum Hören und Kommunikation

die Lehrkräfte nach Möglichkeit nur innerhalb einer Kohorte eingesetzt werden und auch nur die Räumlichkeiten dieser Kohorte genutzt werden. Die Grundschule und die Sekundarstufe haben versetzte Pausenzeiten, so dass sich nicht so viele Kinder zur selben Zeit begegnen.

Im Schulgebäude und in den Pausen werden während des gesamten Schulvormittages Mund-Nasen-Bedeckungen getragen und ein Abstand von 1,5 m eingehalten. Da insbesondere für unsere Schülerinnen und Schüler die Absicherung der Kommunikation so wichtig ist, achten wir besonders darauf, dass die vorgegebenen Abstände auch eingehalten werden. Aus diesem Grund ist die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Klassenräumen auf acht begrenzt, so dass die Tische in einem angemessenen Abstand voneinander aufgestellt werden können. Das bedeutet, dass viele unseren Klassen geteilt werden, räumlich voneinander getrennt arbeiten und wir zusätzliches Personal zur Beaufsichtigung einsetzen. Nach Möglichkeit erhält jedes Kind ein eigenes Hand-Mikrofon, jede Lehrkraft einen personalisierten Lehrersender, so dass auch hier der Hygieneplan aufgeht.

Lehrkräfte desinfizieren ihre Lehrersender Update Corona-Regelbetrieb am LFZHuK (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Lehrkräfte desinfizieren ihre Lehrersender © Landesförderzentrum Hören und Kommunikation

Im Unterricht wird konsequent alle 20 Minuten gelüftet. Das ist gerade in der kalten Jahreszeit mitunter eine große Herausforderung und dennoch notwendig um den Viren keinen Raum zu geben. Viele Schülerinnen und Schüler haben sich schon mit Wolldecken von zu Hause versorgt und gehen inzwischen sehr gelassen und routiniert mit dem angewandten Zwiebel-Look um.

Wir alle arbeiten mit Hochdruck daran für den Ernstfall einer vorübergehenden Schulschließung oder aber einer angeordneten Quarantäne einzelner Kohorten vorbereitet zu sein. Lehrkräfte und Schüler, die vorsorglich zu Hause bleiben müssen, weil sie potentielle Symptome des Corona-Virus haben, werden per Videoschaltung in den Klassenraum gebeamt, so dass der Unterricht weitergehen kann und kein größerer Lernrückstand entsteht.

Wir alle, Lehrkräfte und Schüler, arbeiten uns parallel zum Unterrichtsgeschehen gerade beim Lernmanagementsystem „it´s learning“ ein, das inzwischen viele Schulen im ganzen Land zur Umsetzung des Lernens auf Distanz nutzen. Unsere altbewährte Kommunikation über Iserv bleibt jedoch bestehen!

In der technischen Umsetzung ist das nicht immer ganz einfach, aber wir lernen alle jeden Tag dazu.