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Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

© M. Staudt/grafikfoto.de

Ab heute rollt der Verkehr zwischen der B 199 und Flensburg wieder rund

Buchholz: „Acht Millionen Euro für mehr Mobilität und Sicherheit im Norden“
Datum 26.10.2020

FLENSBURG. Weiterer Meilenstein in der Sanierungsoffensive des Landes: Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und der Bürgermeister der Gemeinde Freienwill, Dirk Richelsen, gaben heute (26. Oktober) gemeinsam mit LBV.SH-Direktor Torsten Conradt einen rundum erneuerten Abschnitt der Landesstraße L 23 wieder für den Verkehr frei. „Damit enden auch die seit Juli 2018 in mehreren Abschnitten vorgenommenen Sanierungsarbeiten an dieser wichtigen Verbindung zwischen der Bundesstraße 199 bei Flensburg und Freienwill“, sagte Buchholz bei einem Ortstermin. Die insgesamt acht Millionen Euro seien bestens investiert. „Denn wir haben damit ein über Jahrzehnte kaputtgespartes Stück Verkehrsinfrastruktur wieder in Schuss gebracht“, so Buchholz. Sichere Straßen seien Lebensadern – vor allem im ländlichen Raum – für Pendler, Touristen und die Wirtschaft.

Weiter sagte der Minister:

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) hatte im Rahmen der Sanierung auf einer Länge von über fünf Kilometern den gesamten Fahrbahnaufbau einschließlich des Radweges erneuert. Zugleich wurden die vorhandenen Entwässerungseinrichtungen und Schutzplanken erneuert. Laut LBV.SH-Chef Conradt war die Sanierung aufgrund zahlreicher Schäden wie Längs- und Querrissen, Verdrückungen oder Ausbrüchen in der Fahrbahn überfällig. Die Landesstraße 23 bindet das südöstlich gelegene Umland an die Stadt Flensburg an: So steigt die Verkehrsbelastung im Verlauf der L 23 von rund 4.000 Kraftfahrzeugen täglich auf Höhe von Freienwill bis auf über 8.000 Fahrzeuge an der Einmündung in die B 199 an.

Besonders anspruchsvoll waren die Arbeiten nach den Worten von Conradt in der Ortsdurchfahrt Freienwill. „Hier haben wir in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinde und dem Wasserverband Nord zusätzliche Ausbauten an Fahrbahn, Geh- und Radwegen sowie an der Entwässerung vorgenommen. Dabei wurden Mittelinseln hergestellt, die Geh- und Radwege zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Hochborde gelegt und die gesamte Fahrbahn dafür etwas abgesenkt“, so Conradt. Damit seien in Freienwill nun ganz wesentliche Funktionen wieder intakt.

Buchholz erinnerte mit Blick auf das knapp 90 Millionen Euro umfassende Sanierungsprogramm für das schleswig-holsteinische Landesstraßennetz in diesem Jahr daran, dass eine solide Straßeninfrastruktur vor allem im ländlichen Raum eine zentrale Rolle spiele: „Ob für den Bus, das E-Bike, das Fahrrad oder natürlich das eigene Auto. Die Menschen sind für ihre Mobilität und zu ihrer Versorgung auf sichere Straßen und Wege angewiesen.“

Insgesamt wurden über acht Millionen Euro in Wiederherstellung und Ausbau der L 23 investiert, von denen knapp sieben Millionen Euro vom Land Schleswig-Holstein getragen werden.

Mitstreiter*innen gesucht.

Ein Viertel aller Landesstraßen ist in keinem guten Zustand. Die Landesregierung hat den LBV.SH daher mit einer großangelegten Sanierungsoffensive für Straßen, Brücken und Radwege in Schleswig-Holstein beauftragt. Das derzeitige Instandsetzen der L 23 ist ein relevanter Teil dieser Sanierungsoffensive und ein wichtiger Beitrag für die Menschen im Land.

Für diese Aufgabe suchen wir Mitstreiter*innen in vielen Bereichen: Straßenprofis, Ingenieur*innen jeder Branchenrichtung, Brückenbauer*innen, Planungsexpert*innen, Verwaltungsfachleute, Auszubildende, Straßenwärter*innen, Bauzeichner*innen und andere.
Informationen zur Initiativbewerbung: www.schleswig-holstein.de/lbvsh-karriere

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