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Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

© M. Staudt/grafikfoto.de

Rohlfs: „Wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern in Schleswig-Holstein“

Datum 19.08.2020

KLAUSDORF. Der Radverkehr ist weiter im Aufwind: Ob mit dem Elektrobike zur Arbeit oder die ausgedehnte Radtour im echten Norden – die Nutzung des Fahrrads erfreut sich steigender Beliebtheit – bei den Schleswig-Holsteiner*innen und bei ihren Urlaubsgästen gleichermaßen. Darauf hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) mit seiner LKW-Flotte reagiert, wie Verkehrsstaatsekretär Dr. Thilo Rohlfs heute (19. August 2020) in Klausdorf zusammen mit LBV.SH-Direktor Torsten Conradt vorstellte: „Wir haben nun alle 54 Lastkraftwagen des Landesbetriebs mit einem Abbiegerassistenten-System ausgestattet. Dies schafft mehr Sicherheit für Radfahrer*innen in unserem Land und dazu wollen wir ebenfalls einen Beitrag leisten“, so Rohlfs.

LBV.SH-Chef Torsten Conradt erklärte zur Funktionsweise des Abbiegeassistenten: „An jedem Fahrzeug sind vier Sensoren auf der rechten Seite im Bereich des sogenannten toten Winkels verbaut, die ein akustisches Signal im Erfassungsbereich beim gleichzeitigen Betätigen des Blinkers erzeugen. Hierdurch wird beim Rechts-Abbiegen ein Signal im LKW abgegeben, wenn sich Fußgänger*innen oder Fahrradfahrer*innen dem Fahrzeug im betreffenden Bereich nähern. Neben der akustischen Warnung befindet sich in den Fahrzeugen ein Monitor, der den Sichtwinkel am rechten Fahrzeugrand mittels Kamera anzeigt und den Fahrer*innen bessere Sicht auf den betreffenden Winkel ermöglicht.“

Die Gesamtkosten für den Einbau der Abbiegerassistenten in die 54 Fahrzeuge starke LKW-Flotte werden vom Land Schleswig-Holstein und vom Bund getragen. Verkehrsstaatssekretär Rohlfs betonte: „Das sind 140.000 Euro, die hier bestens die Sicherheit von Menschen im Straßenverkehr in Schleswig-Holstein investiert wurden.“

 

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