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Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

© M. Staudt/grafikfoto.de

A 7: Die Schlagader von SH ist wieder frei - Ministerpräsident dankte allen Beteiligten

Datum 19.12.2018

gute Zusammenarbeit - LBV.SH leistete die hoheitlichen Aufgaben für den Ausbau der A 7

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Meilenstein für die Mobilität

Der Ausbau der A7 zwischen Hamburg und Bordesholm ist abgeschlossen. Ministerpräsident Daniel Günther hat nun den letzten Streckenabschnitt freigegeben.

Die A7 ist die längste Autobahn Deutschlands und eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Europa. Im Süden von Schleswig-Holstein und Norden Hamburgs sind mitunter bis zu 150.000 Kraftfahrzeuge pro Tag unterwegs - darunter viele Fernfahrer, Pendler und Urlauber. Ihre Reisen werden ab jetzt einfacher, denn künftig rollt der Verkehr zwischen Hamburg und Bordesholm sechsspurig. Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMVI, Enak Ferlemann, und dem Verkehrsminister Bernd Buchholz sowie Vertretern der Stadt Hamburg, des Bundes und der am Bau beteiligten Projektgesellschaften hat Ministerpräsident Daniel Günther bei Nützen (Kreis Segeberg) den letzten Streckenabschnitt freigegeben.

Dank an alle Mitwirkenden

"Das Warten hat nach der Rekord-Bauzeit von nur vier Jahren ein Ende", sagte Günther vor rund 100 Gästen. "Mit der sechsspurig ausgebauten A7 haben wir wieder eine leistungsfähige Verkehrsachse im Norden. Sie ist für Schleswig-Holstein, für unsere Menschen, die Unternehmen und für unsere Besucher von zentraler Bedeutung." Der Ministerpräsident dankte allen am Ausbau beteiligten Mitarbeitern sowie den Autofahrern, Anwohner und der heimischen Wirtschaft für ihre Geduld.

Neben der Verbreiterung der Strecke wurden auf 65 Kilometern 63 Brückenbauwerke neu erstellt oder saniert. Zum Wohl der Anwohner wurden zudem zwölf Kilometer Lärmschutzwände und fünfzehn Kilometer Lärmschutzwälle errichtet sowie sechs Kilometer lärmmindernder Asphalt verbaut. Für nachhaltigen Natur- und Umweltschutz wurden unter anderem zwei Grünbrücken sowie 500 Meter Fledermausüberflughilfen errichtet.

Wichtig für Wirtschaft und Tourismus

Verkehrsminister Buchholz erinnerte daran, dass die Freigabe nicht nur für Schleswig-Holstein, sondern für die gesamte Metropolregion insgesamt ein wichtiger Schritt sei. "Für die Wirtschaft bedeutet der Ausbau eine effizientere Verbindung und für den Tourismus eine erheblich bessere Erreichbarkeit des echten Nordens." Er lobte außerdem die Zusammenarbeit aller am Ausbau beteiligten Behörden. Die Manager der Großbaustelle hätten in den letzten Jahren unter anderem eindrucksvoll bewiesen, dass sich die zunächst umstrittene Verkehrsführung und -lenkung bewährt hätte.

Restarbeiten stehen noch aus

Bis der Fahrbahnbelag eingefahren und damit ausreichend griffig ist, gilt auf der freigegebenen Strecke in Schleswig-Holstein eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 km/h. Im Bereich der Anschlussstelle Neumünster-Süd erfolgen in den kommenden Wochen außerdem auf einem kurzen Teilstück noch letzte Arbeiten durch die Projektgesellschaft Via Solutions Nord. Hier bleibt auf rund drei Kilometern eine eingeschränkte Verkehrsführung bestehen, soll allerdings noch vor dem Osterreiseverkehr 2019 beseitigt sein.

LBV.SH war am Ausbau der A 7 mit hoheitlichen Aufgaben beteiligt

Auch der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein war in den Ausbau der A 7 involviert. Die Behörde war dabei mit allen hoheitlichen Aufgaben betraut, wie etwa der inhaltlichen Gestaltung der vertraglichen Grundlagen, der fachlichen Begleitung bei der Planung, beim Bau und Betrieb, der anteiligen Prüfung der Ausführungsplanung, der Verkehrskonzeption und Wahrnehmung verkehrsrechtlicher Aufgaben, der Überwachung der Verkehrsführung und der Verkehrssicherung, der zeitweisen Unterstützung des Verkehrskoordinators und der damaligen Planfeststellung.