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Schleswig-Holsteinische
Landesbibliothek

© Landesbibliothek/S.Ehlert

Aktuelle Informationen

17.09.2020, 14:11

Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek stellt gemeinsam mit dem Wachholtz Verlag das Biographische Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck (BioLex) open access zur Verfügung.
„Mit dem digitalen Lexikon reagieren wir auf vielfache Wünsche unserer Nutzerinnen und Nutzer“, so Martin Lätzel, Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek. „Außerdem leisten wir einen Beitrag zur regionalen Geschichtsforschung und für die breite Öffentlichkeit, um sich über Persönlichkeiten aus der Landesgeschichte schnell und unkompliziert zu informieren.“ Vor allem sei die Online-Version des Lexikons ein wichtiger Bau-stein bei der digitalen Umgestaltung der Landesbibliothek.
Das Biographische Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck ist im Druck zwischen 1971 und 2011 in 13 Bänden erschienen. Es umfasst insgesamt über 1800 Einträge zu bedeutenden Personen und Familien Schleswig-Holsteins, darunter Künstlerinnen und Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Politikerinnen und Politiker, Geistliche, Unternehmerinnen und Unternehmer und viele weitere.
Behandelt werden herausragende Persönlichkeiten, die in Schleswig-Holstein geboren wurden oder maßgeblich gewirkt haben. Es gibt aber auch Überschneidungen über die heutigen Landesgrenzen hinaus, zum Beispiel in die Nachbargebiete nach Dänemark, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern oder Niedersachsen.
Alle 13 Bände des Biographischen Lexikons wurden nun in einem gemeinsamen Projekt der Landesbibliothek und dem Wachholtz-Verlag retrodigitalisiert und sind, auf diese Weise zusammengefasst und neu angeordnet, damit erstmals digital zugänglich. Hier kann das gesamte Material zu Personen oder einzelnen Begriffen in Sekundenschnelle recherchiert werden.
Das digitale Biographische Lexikon ist abrufbar auf den Seiten des Wachholtz-Verlages.

Die derzeitig durch die Corona-Pandemie verursachten Ereignisse und temporär lebensverändernden Maßnahmen werden für kommende HistorikerInnen von großem Interesse sein und von LehrerInnen  im Geschichtsunterricht vermittelt werden. Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek sammelt seit über 130 Jahren Objekte zur Schleswig-Holsteinischen Geschichte und macht sie der interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Die Hilfsangebote, die derzeit an vielen Hauswänden oder in Apotheken von engagierten Bürgerinnen angebracht werden, aber auch Plakate und Blogeinträge, Flyer und Fotos werden künftig wichtige Quellen der Regional- und Landesgeschichte sein. Auch Websites, Aktionen, Bilder usw. sind als Quellen interessant. Hier wie andernorts sammeln Museen und andere Gedächtnisinstitutionen die in diesen Tagen entstehende Überlieferung für die Nachwelt. Hieran möchte sich auch unser Haus aktiv beteiligen. Darum möchten wir Sie um Ihre Mithilfe bitten.

 Senden Sie uns gern Drucksachen oder selbst gestaltete Flyer, Zeichnungen u. Ä. aus Ihrer Region zu, die von der Corona-Pandemie, findigen Problemlösungen oder der hierdurch verursachten Regelungen, Stimmungen usw. in Ihrem Umfeld  Zeugnis ablegen.

 Wir freuen uns über analoge Dokumente an die  Postadresse:

 Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek

z.Hd. von Frau Julia Buchholz

Wall 47/51

Sartori & Berger-Speicher

24103 Kiel

 Für die digitale Überlieferung suchen wir Fotos (jpg.-Format), Websites (PDF) oder Videos. Wir arbeiten mit dem CoronArchiv der Universität Hamburg zusammen. Dokumente und Dateien können direkt hier hochgeladen werden.

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, Websites in PDF (oder andere Dateiformate) umzuwandeln, übersenden Sie uns gerne den betreffenden Link.

In der Folge des Digitalen Masterplans Kultur erscheint als erste ausführende Handreichung das Heft über Audience Development. Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

Die zweite Broschüre befasst sich mit dem Veränderungsdruck auf Kultureinrichtungen in der Digitalisierung. Dies drückt sich einerseits in einer wachsenden Zahl von Projekten und Initiativen aus, die ausdrücklich Innovations- und Veränderungsbereitschaft in Kulturorganisationen fördern wollen, andererseits auch in der in manchen Städten bereits sichtbar schwindenden Akzeptanz und Legitimation der Kulturförderung. Und auch innerhalb der Institutionen wächst der Wunsch nach mehr Beweglichkeit und Innovation. Viele Kulturmanager*innen klagen mehr oder weniger lautstark darüber, wie schwer Veränderungen auf den Weg zu bringen sind und wie groß zugleich die Sehnsucht danach ist. Vor diesem Hintergrund wird die Fähigkeit, Veränderung zu gestalten, zu einer zentralen Zukunftskompetenz, ja zu einer der Schlüsselqualifikationen für das Kulturmanagement im 21. Jahrhundert. Diesem Thema widmet sich die Broschüre von Martin Zierold aus Hamburg, einem weiteren Co-Autor unseres Digitalen Masterplans Kultur.  

Die Broschüre steht hier zum Download bereit, Druckexemplare können (auch in höherer Stückzahl) bestellt werden bei der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, Wall 47/51, 24103 oder per E-Mail unter der Adresse digital@shlb.landsh.de oder über das Kontaktformular.

Eine weitere Broschüre befasst sich mit Social Media Anwendungen für Kultureinrichtungen. Sie kann hier heruntergeladen werden.

Durch die Digitalisierung kommt es in allen Gesellschaftsbereichen zu vielen Veränderungen. Auch der Kulturbereich wird vom digitalen Wandel erfasst. Da­her gilt es als Kulturinstitution, sich mit den neuen digitalen Kommunikations­wegen zu befassen. Durch die Online- Anwendungen vernetzen sich Individuen und Gruppen in einem bisher unbekannten Ausmaß. Dialog ist dabei das Stich­wort: Die Nutzer können sich direkt mit Kulturinstitutionen austauschen – und möchten das auch tun! Für Kulturbetriebe ist es in der digitalen Welt wichtiger denn je, sich als präsenter Ansprechpartner zu positionieren. Nur so können die Einrichtungen sich an den Gesprächen der Nutzer beteiligen und auf diese Weise herausfinden, was die (potentiellen) Besucher von der Kulturinstitution erwarten. So dynamisch die digitale Welt auch ist – so wichtig ist auch eine langfristige Planung hinter der Kommunikation. Strategische Überlegungen sind unabdingbar, damit die digitale Kommunikation zielgerichtet eingesetzt werden kann und die einzelnen Maßnahmen ineinandergreifen. Die vorliegende Broschüre will konkrete Schritte aufzeigen, mit denen Kulturbetriebe den Weg zu einer erfolgreichen Kommunikationsstrategie im Web beschreiten können.

Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek ist mit ihrem Kompetenzzentrum digitaler Wandel für die kulturelle Infrastruktur ein zentraler Umsetzungsort für den Digitalen Masterplan Kultur. Zu den Aufgaben dieses Zentrums gehört auch die Einrichtung eines Förderprogramms zur Umsetzung des Digitalen Masterplans. Ziel des Förderprogramms „Umsetzung digitaler Masterplan Kultur“ ist es, Kultureinrichtungen bei der digitalen Transformation zu unterstützen und damit einen Innovationsimpuls für die kulturelle Infrastruktur in Schleswig-Holstein zu geben. Der Schwerpunkt wird hierbei auf der Förderung von digital-analogen Strategien für Kultureinrichtungen liegen.

Gefördert werden vorrangig die anteilige Finanzierung von Hardware-, Software-Ausstattung oder Programmierung im Rahmen eines inhaltlich definierten Projektes, welches Bestandteil einer nachzuweisenden eigenen digital-analogen Strategie ist. Daneben können nachrangig die anteilige Finanzierung von externer Prozessberatung/ -moderation für die Entwicklung von digital-analogen Strategien sowie die anteilige Finanzierung von Personal-/ Organisationsentwicklungsprozessen im Rahmen einer digitalen Transformation gefördert werden.

Antragsberechtigt sind als gemeinnützig anerkannte Kultureinrichtungen, die ihren Sitz in Schleswig-Holstein haben, Anträge sind schriftlich an die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek (erst einmal per Mail) zu richten.

Nähere Informationen und Beratungen gibt es unter unserer E-Mailadresse: digital@shlb.landsh.de

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