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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Innenministerium

Erster Spatenstich

Datum 10.09.2020

Die Landesregierung investiert rund 21 Millionen Euro in mehr als 110 bezahlbare Wohnungen an der Kieler Hörn.

Wohnen muss erschwinglich sein. Mit diesem Ziel investiert das Land Schleswig-Holstein seit 2019 rund 197 Millionen Euro pro Jahr in den sozialen Wohnungsbau. Für mehr als 110 solcher staatlich geförderten Wohnungen setzte die Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack in Kiel nun den ersten Spatenstich. Insgesamt sollen mehr als 450 neue Wohnungen auf dem ehemaligen Industriegelände entstehen.

"Durch die soziale Wohnraumförderung können wir dafür sorgen, dass in dieser attraktiven Lage auch Wohnen zu günstigen Mietpreisen ermöglicht werden kann. Genau das ist das Ziel der Städtebauförderung", sagte die Ministerin.

Inklusives Wohnprojekt

"Neben der Förderung sorgen darüber hinaus die geplanten unterschiedlichen Größen der einzelnen Wohnungen für eine gute soziale Durchmischung der Bewohnerschaft", erklärte die Ministerin. Dazu gehöre auch, dass ein Bauvorhaben im Rahmen des sogenannten "PluSWohnens" als gemeinschaftliches und inklusives Wohnprojekt für Menschen mit und ohne Behinderungen geplant sei.

"PlusWohnen" ist ein Standard der sozialen Wohnraumförderung des Landes. Für eine Förderung müssen Anforderungen des alten- oder behindertengerechten Wohnens bei Bauvorhaben erfüllt werden. Ein Beispiel dafür ist die Barrierefreiheit, damit auch Rollstuhlfahrer:innen die Wohnungen beziehen können.

In dem ehemaligen Industriegebiet sollen sowohl geförderte als auch freifinanzierte Wohnungen entstehen. Auf dem Areal ist im Rahmen der Hörnumgestaltung außerdem Platz für weitere Wohn- sowie Büro- und Geschäftsgebäude.

Umfangreiche Förderung

Zusätzlich zu den rund 21 Millionen Euro des Landes für die soziale Wohnraumförderung, wird die Hörnumgestaltung auch vom Bund und der EU unterstützt. Insgesamt wird die Förderung in absehbarer Zeit bei weit mehr als 50 Millionen Euro liegen. Seit 1990 hat das Land bereits mehr als 25 Millionen Euro in die Städtebauförderung des Hörnbereichs investiert. Mit dem Geld wurde unter anderem auch das Hörnbad im Jahr 2018 fertiggestellt. 

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