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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Digitalisierung in die Fläche bringen

Datum 08.09.2020

Mit einem Wettbewerb will die Landesregierung die Digitalisierung in den Kreisen, Städten und Gemeinden fördern.

Im "Lokal Digital" in Meldorf ist der Name Programm. Zentral in der Fußgängerzone gelegen, bietet das Ladenlokal der Dithmarscher Volkshochschulen den Menschen in der Region einen Ort, um den Umgang mit digitalen Medien zu erlernen. "Da lernt die Oma, wie sie mit den Enkeln chattet und der Opa scannt seine alten Fotos ein. Da kommen Schülerinnen und Schüler und lernen zu programmieren. Wenn das kein generationenübergreifendes Lernen ist", lobte Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack. Das Projekt ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie eine digitale Kommune funktionieren kann. 2019 war es deshalb Teil des Wettbewerbs "Digitale Modellkommunen" des Landes.

Digitalisierung optimal nutzen

Zur Digitalen Woche Kiel stellte Sütterlin-Waack das Projekt nun vor und gab den Startschuss für die die gemeinsame Netzwerkarbeit der neun beteiligten Kreise, Städte und Kommunen. "Uns geht es um digitale Daseinsvorsorge", betonte die Ministerin. Ziel sei es, neue Angebote für die Bürger:innen zu schaffen oder bestehende Angebote mithilfe von digitalen Technologien zu vereinfachen, zu verbessern oder zu erweitern.

"Wir wollen Innovationen fördern, die Städte, Gemeinden, Ämter und Kreise beim Erarbeiten digitaler Strategien und digitaler Prototypen unterstützen und sie zum Austausch ihrer Erfahrungen über ein Netzwerk anregen", sagte Sütterlin-Waack. Der Wettbewerb habe schon jetzt viele Entwicklungen im Land angestoßen. Durch ihn unterstützt das Innenministerium die neun Kreise, Städte und Gemeinden mit insgesamt einer Million Euro.

Erfolg durch Zusammenarbeit

Das große Interesse an dem Wettbewerb sei ein klares Indiz dafür, dass in den Kommunen die Digitalisierung längst angekommen sei. Viele Städte und Gemeinden hätten erkannt, dass interkommunale Zusammenarbeit die besten Ergebnisse bringe. Die eingereichten Beiträge hätten dies deutlich gezeigt, erklärte die Ministerin. 

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