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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Anerkennung für Helfer in der Not

Datum 09.07.2020

Für die Sicherheit an den Stränden im Land sorgen zahlreiche Freiwillige. Innenministerin Sütterlin-Waack hat einige von ihnen in Eckernförde besucht.

"Ich bin beeindruckt, wie absolut professionell sich die überwiegend ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer auf diese Ausnahmesituation eingestellt haben. Es ist wirklich großartig, dass auch im Corona-Sommer ausreichend Personal zur Verfügung steht, um unsere Strände abzusichern. Dafür ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten", lobte Sütterlin-Waack bei ihrem Besuch der Außenstelle der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Eckernförde. Das Land hatte die DLRG im Zuge der Pandemie mit 100.000 Euro Soforthilfe unterstützt.

"Unsere Kinder sollen Schwimmen lernen"

Damit ein Rettungseinsatz gar nicht erst notwendig wird, hat Sütterlin-Waack noch ein weiteres Anliegen: "Das ist mir ganz wichtig als Innenministerin im Land zwischen den Meeren: Unsere Kinder sollen Schwimmen lernen." Deshalb sei insbesondere die Arbeit der ehrenamtlichen Schwimmlehrer:innen unverzichtbar.

Das Land habe seit 2015 rund 40 Millionen Euro investiert um die Schwimm- und Sportstätten der Kommunen zu sanieren und die Bedingungen für guten Schwimmunterricht zu verbessern, betonte Sütterlin-Waack. "Ich freue mich, dass wir diese wichtigen Investitionen in kommunale und vereinseigene Schwimm- und Sportstätten mit 12 Millionen aus dem Corona-Nothilfeprogramm von Bund und Land fortsetzen können."

Weiterführung des ehrenamtlichen Einsatzes

Sütterlin-Waack betonte, ihr sei wichtig, dass dieses breit getragene ehrenamtliche Engagement sich auch in der gesetzlichen Regelung der Wasserrettung wiederfinde. "Hier arbeiten ganz viele Akteure des Haupt- und Ehrenamtes seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, eng und professionell zusammen. Dafür sind wir außerordentlich dankbar, und das wollen wir fortsetzen."

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