Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Feuerwehr startet Ausbildungsbetrieb

Datum 15.05.2020

Ab dem 5. Juni dürfen die Freiwilligen Feuerwehren wieder Ausbildungs- und Übungsabende veranstalten – weitere Lockerungen sollen folgen.

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie sorgen rund 1.340 Freiwillige Feuerwehren – gemeinsam mit den Berufswehren – für Sicherheit im echten Norden. Doch für zahlreiche Menschen ist die Feuerwehr mehr als ein Garant für Sicherheit: Für viele Mitglieder sind insbesondere das Vereinsleben sowie die regelmäßigen Ausbildungsabende ein wichtiger Teil ihres sozialen Lebens. Seit Beginn der Corona-Pandemie steht der Übungsbetrieb still – doch das soll sich nun bald ändern.

"Es ist wichtig, dass auch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren wieder die Chance auf eine Rückkehr zu einem Stück Normalität erhalten", sagte Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack. Deshalb habe die Landesregierung gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband einen Plan erarbeitet, wie der Regelbetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden kann.

Erste Lockerungen ab Anfang Juni

Die ersten Erleichterungen sind für den 5. Juni vorgesehen: Ab diesem Zeitpunkt sollen wieder Ausbildungs- und Übungsabende stattfinden dürfen – unter strengen Hygieneauflagen. Voraussetzung dafür ist, dass die Zahl der Neuansteckungen weiterhin stabil bleibt. Die Feuerwehrfrauen und -männer seien dank ihrer guten Ausbildung auch in den Wochen des Lockdowns stets bereit gewesen, sagte Landesbrandmeister Frank Homrich. Dies hätten sie bei einer Vielzahl teils großer Einsätze unter Beweis gestellt. "Aber der ehrenamtliche Feuerwehrdienst lebt auch von den guten sozialen Kontakten der Mitglieder. Die können nun wieder ein Stück weit gelebt werden."

Vorsichtige Rückkehr zur Normalität

Die erste Stufe des Plans sieht ab 5. Juni folgende Möglichkeiten vor:

  • Übungsdienste dürfen maximal in Gruppenstärke stattfinden
  • Abstands- sowie Hygieneregeln werden möglichst eingehalten
  • Alle Teilnehmer müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen
  • Benutztes Gerät wird nach dem Dienst gereinigt und desinfiziert
  • Auf übliche Begrüßungsrituale sowie den gemütlichen Dienstausklang wird verzichtet

Wenn es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, soll es in weiteren Stufen zusätzliche Lockerungen geben. So sollen in Stufe 2 beispielsweise auch wieder Übungen mit maximal zwei Gruppen möglich sein.

Freizeitangebote bei der Jugendfeuerwehr

Für die Jugendfeuerwehren sind zunächst Freizeitangebote außerhalb der Feuerwehrhäuser möglich. Der reguläre Dienst soll voraussichtlich nach den Sommerferien starten.

Die Ausbildungen auf der Kreisebene können voraussichtlich ab 1. Juli starten. Näheres regeln die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände.

Enger Austausch

In regelmäßigen Abständen tauschen sich Innenministerium, Landesfeuerwehrverband und Kreise über die aktuelle Lage aus und entscheiden über den Wechsel in die nächsthöhere Stufe des Lockerungsplans. Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht.

Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme und Ausgestaltung des Dienstbetriebes ist dem Träger der jeweiligen Feuerwehr in Abstimmung mit der Feuerwehr vorbehalten.

Teilen: