Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Mehr Geld für Frauenhäuser

Datum 07.05.2020

Frauenfacheinrichtungen können im Fall einer Zunahme häuslicher Gewalt ab sofort Zuschüsse erhalten.

Schleswig-Holstein sorgt vor. Für den Fall, dass die häusliche Gewalt zunimmt, stellt das Land mit seinem zweiten Nachtragshaushalt zusätzliche 500.000 Euro für weitere Schutzplätze und für Beratung bereit. Mit dem Geld könne beispielsweise während der Pandemie die Beratung per Telefon oder Video erhöht oder verbessert werden. Auch können damit zusätzliche Schutzplätze für Frauen und ihre Kinder finaziert werden. Innenministerin Dr. Sabine Süttlerin-Waack zeigte sich froh über die Finanzspritze und darüber, dass der Landtag mit seinem Beschluss dem Vorschlag der Landesregierung gefolgt ist. "Wir können leider nicht ausschließen, dass es unter den Beschränkungen des öffentlichen Lebens in den vergangenen Wochen im Verborgenen eine Zunahme häuslicher Gewalt gegeben haben könnte. Deshalb wollen wir vorsorgen", sagte Sütterlin-Waack.

Schutz vor Ort und auf Distanz

Bis zum Ende des Jahres können die Kreise und kreisfreien Städte zusätzliche Mittel beantragen. Damit können vorübergehend bis zu 16 zusätzliche Schutzplätze für Hochrisikofälle eingerichtet oder Frauenberatungsstellen mit je bis zu zehn Wochenstunden unterstützt werden. Bis zu 3.000 Euro kann eine Beratungsstelle als einmaligen Zuschuss für die Verbesserung ihrer technischen Ausstattung erhalten, um besser auf Distanz helfen zu können.

Zu den Anträgen und zur Richtlinie

Teilen: